So, 11:10 Uhr
23.12.2012
Friedenslicht auf dem Weg ins Land
Pfadfinder, Jugendfeuerwehren und Privatpersonen sind heute Morgen aus vielen Teilen Thüringens nach Leinefelde gefahren, um hier das Friedenslicht in Empfang zu nehmen und in ihre Heimatorte zu bringen. An über 250 Bahnhöfen wird das Friedenslicht jetzt von vielen erwartet, um es weiter in Thüringen zu verteilen...
Es war das erste Mal, dass die Aussendungsfeier in Leinefelde stattfand. Im Rathaus Wasserturm hatten sich Pfadfinder, Mitglieder von Jugendwehren und Privatpersonen aus Heiligenstadt, Gera, Georgenthal, Nordhausen, Altersbach bei Zella Mehlis, Neudietendorf, Arnstadt versammelt. Landtagspräsidentin Birgit Diezel, die Schirmherrin dieser weihnachtlichen Tradition ist, musste kurzfristig aus Krankheitsgründen absagen. Dafür war die die Landtagsabgeordnete der CDU und Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes Eichsfeld, Christina Tasch, zur Aussendungsfeier gekommen.
Markus Heuer vom Initiativkreis Friedenslicht begrüßte alle ganz herzlich, die an der Feierstunde teilnahmen. Einige von ihnen waren bereits um 5 Uhr aufgestanden, um daran teilzunehmen. Er dankte allen, die das Friedenslicht heute in Thüringen verteilen und auch den Organisatoren in Leinefelde. Es ist das 23. Friedenslicht, das in diesem Jahr überall verteilt wird. Es war am dritten Advent in einem feierlichen Gottesdienst in Leinefelde in der Bonifatiuskirche angekommen.
Das tolle an dieser kleinen Flamme ist, dass sie Menschen weltweit verbindet, sagte Markus Heuer. Von über 100 Freiwilligen wird das Licht an mehr als 250 Bahnhöfen in Thüringen weitergegeben. Es sei einmalig in Deutschland, dass das Friedenslicht in einem Bundesland so flächendeckend verteilt wird, betonte er.
Der Bürgermeister von Leinefelde, Siegfried Klapprott, freute sich, dass Leinefelde Gastgeber dieser Aktion sein konnte. Es war das erste Mal, dass es von hier ausgesendet wurde. Nacheinander zündeten sich die einzelnen Gruppen am Friedenslicht ihre Kerzen in den Laternen an und machten sich auf den Weg, ausgestattet auch mit einem Verpflegungsbeutel.
Die Pfadfinder von Nordhausen haben es direkt von Leinefelde aus in den Dom zum Gottesdienst zu Pfarrer Richard Hentrich gebracht. Die Pfadfinder von Georgenthal machen unterwegs stop, u.a. in Friedrichroda, wo das Licht auf dem Markt verteilt wird. In Gera kann man das Licht an vielen Orten abholen, so beispielsweise bei der Feuerwehr und beim DRK.
Christina Tasch und Messdiener Florian Michel werden es in ihren Heimatort Küllstedt bringen, in die Kirche und in das Altersheim, zum Friedhof bringen und auch zu den Nachbarn. Die Landtagsabgeordnete wurde kurzfristig per Facebook angefragt, ob sie kommen könne. Marcus Heuer stellte ihr die Frage, ob es denn nicht ausreiche, im Zeitalter von Facebook ein Foto vom Friedenslicht zu posten? Auf keinen Fall, antwortete Christina Tasch. Im Advent müsse man sich auf den Weg machen, um die Ankunft des Christkindes mit dem Friedenslicht vorzubereiten und nicht für sich allein nur vorm Computer zu sitzen. Es geht darum, miteinander zu reden, sich auszutauschen.
Bevor sich jeder auf den Weg machte, gab Pfarrer Marcus Könen noch allen seinen Segen. Wenn wir auf das Friedenslicht schauen, dann spüren wir, dass es uns Hoffnung und Orientierung gibt, sagte er. Habt Mut, habt Vertrauen, es geht immer jemand mit Euch in Eurem Leben, so wie dieses Licht mit uns, mit euch, durch das ganze Land Thüringen geht.
Die Deutsche Bahn und verschiedene Regionalbahnen unterstützen die Friedenslicht-Aktion und lassen die Aussender kostenlos fahren. Im Thüringen-Journal des MDR-Fernsehen wird heute um 19 Uhr noch ein kleiner Beitrag zu sehen sein.
Ilka Kühn
Autor: enEs war das erste Mal, dass die Aussendungsfeier in Leinefelde stattfand. Im Rathaus Wasserturm hatten sich Pfadfinder, Mitglieder von Jugendwehren und Privatpersonen aus Heiligenstadt, Gera, Georgenthal, Nordhausen, Altersbach bei Zella Mehlis, Neudietendorf, Arnstadt versammelt. Landtagspräsidentin Birgit Diezel, die Schirmherrin dieser weihnachtlichen Tradition ist, musste kurzfristig aus Krankheitsgründen absagen. Dafür war die die Landtagsabgeordnete der CDU und Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes Eichsfeld, Christina Tasch, zur Aussendungsfeier gekommen.
Markus Heuer vom Initiativkreis Friedenslicht begrüßte alle ganz herzlich, die an der Feierstunde teilnahmen. Einige von ihnen waren bereits um 5 Uhr aufgestanden, um daran teilzunehmen. Er dankte allen, die das Friedenslicht heute in Thüringen verteilen und auch den Organisatoren in Leinefelde. Es ist das 23. Friedenslicht, das in diesem Jahr überall verteilt wird. Es war am dritten Advent in einem feierlichen Gottesdienst in Leinefelde in der Bonifatiuskirche angekommen.
Das tolle an dieser kleinen Flamme ist, dass sie Menschen weltweit verbindet, sagte Markus Heuer. Von über 100 Freiwilligen wird das Licht an mehr als 250 Bahnhöfen in Thüringen weitergegeben. Es sei einmalig in Deutschland, dass das Friedenslicht in einem Bundesland so flächendeckend verteilt wird, betonte er.
Der Bürgermeister von Leinefelde, Siegfried Klapprott, freute sich, dass Leinefelde Gastgeber dieser Aktion sein konnte. Es war das erste Mal, dass es von hier ausgesendet wurde. Nacheinander zündeten sich die einzelnen Gruppen am Friedenslicht ihre Kerzen in den Laternen an und machten sich auf den Weg, ausgestattet auch mit einem Verpflegungsbeutel.
Die Pfadfinder von Nordhausen haben es direkt von Leinefelde aus in den Dom zum Gottesdienst zu Pfarrer Richard Hentrich gebracht. Die Pfadfinder von Georgenthal machen unterwegs stop, u.a. in Friedrichroda, wo das Licht auf dem Markt verteilt wird. In Gera kann man das Licht an vielen Orten abholen, so beispielsweise bei der Feuerwehr und beim DRK.
Christina Tasch und Messdiener Florian Michel werden es in ihren Heimatort Küllstedt bringen, in die Kirche und in das Altersheim, zum Friedhof bringen und auch zu den Nachbarn. Die Landtagsabgeordnete wurde kurzfristig per Facebook angefragt, ob sie kommen könne. Marcus Heuer stellte ihr die Frage, ob es denn nicht ausreiche, im Zeitalter von Facebook ein Foto vom Friedenslicht zu posten? Auf keinen Fall, antwortete Christina Tasch. Im Advent müsse man sich auf den Weg machen, um die Ankunft des Christkindes mit dem Friedenslicht vorzubereiten und nicht für sich allein nur vorm Computer zu sitzen. Es geht darum, miteinander zu reden, sich auszutauschen.
Bevor sich jeder auf den Weg machte, gab Pfarrer Marcus Könen noch allen seinen Segen. Wenn wir auf das Friedenslicht schauen, dann spüren wir, dass es uns Hoffnung und Orientierung gibt, sagte er. Habt Mut, habt Vertrauen, es geht immer jemand mit Euch in Eurem Leben, so wie dieses Licht mit uns, mit euch, durch das ganze Land Thüringen geht.
Die Deutsche Bahn und verschiedene Regionalbahnen unterstützen die Friedenslicht-Aktion und lassen die Aussender kostenlos fahren. Im Thüringen-Journal des MDR-Fernsehen wird heute um 19 Uhr noch ein kleiner Beitrag zu sehen sein.
Ilka Kühn


