nnz-tv Kyffhäuser Nachrichten Mansfeld-Südharz-Zeitung neue nordäuser zeitung Unstrut-Hainich Zeitung
Di, 10:58 Uhr
05.09.2017
Agentur für Arbeit

Polizei wirbt um Nachwuchs

Kommt es auch auf die Größe an?“ „Muss ich gut in Sport sein?“ „Wie bewerbe ich mich?“ Fragen, auf die es durchaus Antworten gibt. Über Ausbildungsmöglichkeiten und Studienrichtungen informiert die Thüringer Polizei demnächst in der Uferstraße in Nordhausen...

Der Informationstag der Polizei findet am Donnerstag, den 14. September von 15.00 - 16.30 Uhr oder
16.30 - 18.00 Uhr im BiZ der Agentur für Arbeit Nordhausen
in der Uferstr. 2 statt.

Eine Einstellungsberaterin der Thüringer Polizei erläutert Zugangsvoraussetzungen und steht für Fragen zur Verfügung.
← zum Nachrichtenüberblick
→ Druckversion

Kommentare

05.09.2017, 11.09 Uhr
N. Baxter | Beruf mit Zukunft
Kommt es auch auf die Größe an?“ -> ja na klar, immer :-)

Aber auch hier kann man auch klagen, falls es die Gene nicht so gut mit einen meinen.
05.09.2017, 13.51 Uhr
tannhäuser | Jetzt betteln sie um Nachwuchs!
Früher hat man ansonsten fähige Bewerber wegen einem cm zu wenig, einem kg zu viel, 1 sec zu langsam oder 1 diop zu viel Brille kalt lächelnd heimgeschickt.
05.09.2017, 14.23 Uhr
janko | Versteh einer die Nordhäuser...
Was wurde nicht geschimpft über die Unterbesetzung der Polizei, die kaum noch ihren Pflichten des Schutzes der Bürger nachkommen kann, weil die Politik versagt und immer mehr Stellen abbaut, so dass man sich nicht mehr sicher fühlt etc pp - man kennt den Sermon.

Nun werden Polizeibewerber eingestellt - was passiert? Eine gehässige Bemerkung à la "ach, sie betteln um Nachwuchs?!".

Ich kapiere manche Denkweise einfach nicht.
05.09.2017, 14.42 Uhr
THE RAZORS EDGE | Wo ist das Problem @janko?
@Janko
"Versteh einer die Nordhäuser...
Was wurde nicht geschimpft über die Unterbesetzung der Polizei, die kaum noch ihren Pflichten des Schutzes der Bürger nachkommen kann, weil die Politik versagt und immer mehr Stellen abbaut, so dass man sich nicht mehr sicher fühlt etc pp - man kennt den Sermon. Nun werden Polizeibewerber eingestellt - was passiert? Eine gehässige Bemerkung à la "ach, sie betteln um Nachwuchs?!"...."

Wo ist der Widerspruch? Es ist wie Sie richtig bemerkten eine gehässige Bemerkung. Die getätigt wurde, weil das Fordern nach besserer Jugendförderung und mehr Polizeibeamten schon lange Zeit existiert, jedoch die Situation seitens der Politik anders gesehen wurde. Sie hätten sich Ihren Kommentar auch schlicht und ergreifend sparen können. ... nichts zu danken
05.09.2017, 14.53 Uhr
tannhäuser | Vielen Dank!
Erstens bin ich kein Nordhäuser und zweitens habe ich mit gleicher Münze auf die damalige arrogante Gehässigkeit mancher Prüfer in Bewerbungsverfahren für Polizei und auch Bundeswehr reagiert.

Und heute werden Millionen für Werbung um Nachwuchskräfte verschleudert, die man als erfahrene Beamte schon in den eigenen Reihen haben könnte.

Wenn man nicht jahrelang Krümelkackereien um die von mir erwähnten Masseinheiten betrieben und wegen sowas motivierte Bewerber abserviert hätte!
05.09.2017, 15.05 Uhr
janko | Das Problem ist...
...dass man sich solche negativen Äußerungen über etwas - wie ich das sehe, positives - sparen kann.

Da passiert etwas - etwas, das man vielleicht selbst auch mal lauthals in der Kommentarspalte der nnz forderte (zu mehr reicht es ja meist nicht), und anstatt sich zu sagen "toll, endlich passiert was" ist alles, was einem einfällt, nörgeln.

Aber das Nörgeln und Meckern ist wahrscheinlich einfach angeboren.
05.09.2017, 15.22 Uhr
Liesbeth | Diese Gesellschaft produziert nicht nur Gewinner
Zu wenig Arbeit schafft zu viel Zeit @Janko. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass notorische Langeweile zu widersprüchlichem Geschreibe und Diskussion über "Größe", die man nicht hat aber gern hätte, führen kann. So eine Mitteilung der Polizei über Perspektiven junger Leute dient offensichtlich für Andere auch als Bestandteil einer Therapie.
05.09.2017, 15.38 Uhr
Paulinchen | Na da sollte man den Ball mal etwas flacher halten
Wie war doch der Witz über unsere damaligen Volkspolizisten: "Warum geht ein Volkspolizist nie allein auf Streife? " Die Antwort sollte den ehem. DDR Bürgern nicht schwer fallen. Nur - und das möchte ich mal hier klar herausstellen, wenn man das Wissen unserer heutigen Polizeibeamten sich mal genau durch den Kopf gehen lässt, kommt man zwangsläufig zu dem Ergebnis, da steckt Fach- und ein hohes Allgemeinwissen dahinter!!

Genau das Letztere, fehlt einem großen Teil unserer Schulabgänger. Hat sich schon mal jemand von den Kritikern hier die Frage gestellt, wieviel von den Bewerbern zum Polizeidienst die Aufnahmeprüfung gar nicht bestehen und warum? Da sind es der Sport und die Körpermaße , nein - die Bewerber fallen beim Deutsch und Mathetest in aller Regel durch. Vom Englischtest will ich erst gar nicht berichten. Nur was nutzen im Polizeidienst die Plinsen, welche nicht in der Lage sind, einen lumpigen Bericht aufs Papier zu schreiben? Oder sie haben Probleme bei den Grundrechenarten. Auch gibt es Bewerber/innen, die nur dort hin wollen, um in die Reiter- oder Hundestaffel zu gelangen. Hallo - der Bello der dann das neue Familienmitglied wird, ist kein Schmusetier! Hier muss vorher die Familieplanung abgeschlossen sein. Und wenn Bello dann in Rente geht, dann bleibt er das Familienmitglied bis zu seinem seeligen Ende und ein neues Familienmitglied rückt nach. Um zur Reiterstaffel zu kommen, brauchts meist bis zu sieben Jahre. Wie ist es doch mit Tieren an Sonn- und Feiertagen? Die haben auch an diesen Tagen Hunger und warten auf ihre Bezugsperson!
Als diese Dinge, in der Veranstaltung in Gotha, von der dortigen Beamtin aufgezählt wurden, ist die Hälfte der Interessenten aufgestanden und verschwunden. Beim Verlassen wurden einige noch fix nach ihren Schulnoten befragt. Die häufigste Antwort war: "Die wollen sie aber jetzt nicht noch wissen oder?"

Auf Grund dieser Tatsachen, ziehe ich "meinen Hut" vor jedem Beamten, der 1. den Beruf erlernen wollte und 2. die dafür notwendigen Prüfungen mit Erfolg bestanden hat. Ist nicht zuletzt unsere Gesellschaft selbst daran Schuld, dass sich inzwischen nur noch wenige für diesen, doch sehr interessanten Beruf bewerben? Wer will schon die Knochen jeden Sonntag für die Idioten, welche sich beim FußballSPIEL nicht (!) benehmen können bzw. wollen hinhalten? Weitere Beispiele möchte ich mir hier ersparen, denn dafür reicht der Platz nicht, in dieser netten Zeitung. Wo sind wir denn hingekommen, dass es Menschen gibt, die mit Brandsätzen, Steinen u.u.u.u. auf Menschen (Polizisten) losgehen, welche sie selbst (!) in ihrer eigenen Not gern sehr schnell bei sich hätten?
05.09.2017, 15.44 Uhr
THE RAZORS EDGE | @Janko
Über etwas Positives? Nun, mir fällt es echt schwer der Sache etwas positives abzugewinnen! Denn die Vergreisung der Polizei, Stellenabbau und mangelnde Jugendförderung sind nicht erst seit 1 oder 2 Jahren ein Problem. Die Kritik kam auch nicht nur über irgendwelche Kommentarspalten, die Polizei und die Gewerkschaften machten schon vor geraumer Zeit auf Missstände aufmerksam. Ein weiterer Punkt diese Veranstaltung zu hinterfragen ist, dass die Bundeswehr schon seit vielen Jahren massiv Werbung in Schulen, Berufsschulen und Infoveranstaltungen betreibt. Doch der Erfolg ist mehr als dürftig, zumindest was das Interesse qualifizierter Bewerber angeht. Wieso sollte es hier jetzt anders aussehen? Solange das Image sowie die Arbeitsumstände der Polizei so schlecht ist/sind, wird es kaum zu einem Bewerberboom kommen. Die Polizei als Arbeitgeber muss schlicht und ergreifend attraktiver werden. Leider kommen sämtliche Aktivitäten einige Jahre zu spät. Polizisten wachsen nicht auf Bäumen und dadurch werden noch einige Jahre vergehen, in denen nicht genügen Personal zur Verfügung steht, in denen Polizisten Überstunden ohne Ende aufbauen, in denen und und und ... und das obwohl der Bedarf täglich wächst.... was für eine Leistung!

Ich erkenne nichts Positives, keinen Erfolg und erst recht keinen Plan!
05.09.2017, 16.56 Uhr
Michl | Wahre Größe kommt von Innen.
Mir ging's damals ähnlich wie dem Tannenhäuser. Mit meinen 1,51 Metern durfte ich auch nicht. Obwohl mein Notendurchschnitt 3,9 war. Da mußte ich eben was anderes werden. Heute bin ich im Finanzgeschäft tätig...und noch ein bisschen mit Gold, Silber und Uhren und so...
05.09.2017, 18.19 Uhr
Spätzlevernichter | ... Und so führt eines zum anderen...
... Fehlende Kitaplätze zu fehlender sozialer Kompetenz, fehlende Lehrer zu mangelnder Bildung, fehlende sozialkompetenz und mangelnde Bildung zu untauglichen polizeibewerbern... Und blöden Kommentaren.

Zum Thema : besser spät als nie. Ich finds gut und hätte ich nochmal die Chance würde ich sicher auch Polizist werden. Verglichen mit meinem Job sicher die interessantere Aufgabe.
05.09.2017, 18.25 Uhr
tannhäuser | Danke für die Anteilnahme...
...aber Sie verstehen mich völlig falsch!

Ich habe nie behauptet, dass ich mich bei der Polizei beworben habe!

Genosse Janko versucht gerne, seine eigene Verbitterung über das Platzen der bunten Blase anderen Kommentatoren themenübergreifend in deren Biographie hineinzujubeln...und hat wohl diesmal eine Freundin zur Unterstützung mitgebracht.

Aber es war nie ein Geheimnis, dass die Regeln im Bewerbungsverfahren zum Polizeidienst damals so pingelig ausgelegt wurden und deshalb intelligente Menschen mit gutem Notendurchschnitt (denen man heute nachtrauert) durchgefallen sind.
05.09.2017, 18.49 Uhr
Mueller13 | @ Hotzenplotz
Vielleicht lag es auch nicht an Ihrer Größe... auch wenn 1,51 wirklich grenzwertig ist für einen Polizisten.

Ausschlaggebend dürfte der Notendurchschnitt von 3,9 sein. Geht so etwas überhaupt? Muss man nicht wenigstens eine 4 haben um zu bestehen?
_________________________________________________
Anmerk. d. Red: Die Diskussion ist beendet
→ Kommentar hinzufügen



Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.