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Sa, 15:54 Uhr
18.11.2017
Forum:

Ablenkungsmanöver

Die Jamaikaner führen uns seit Wochen ein Schauspiel vor. Sie versuchen den Eindruck zu vermitteln, dass es für die BRD nur zwei wichtige Dinge gibt: eine Obergrenze für Flüchtlinge und die Möglichkeit des Nachzugs für deren Familienangehörige. Ich bin der Meinung, dass man so von den wirklich wichtigen Dingen ablenken will, schreibt ein Leser an die Redaktion der Nordthüringer Online-Zeitungen...


Die Jamaikaner, also die künftige Regierung, sollten lieber folgende Probleme angehen:###
  • a) Durchführung einer Steuerreform, z.B. a la PDL, bei der alle, die weniger als 70 Tausend € Jahreseinkommen haben mehr netto vom brutto haben und alle, die mehr als 70 Tausend € Einkommen haben weniger netto vom brutto behalten dürfen; Stichwort Reichen- und Erbschaftssteuer. Auch sollte die Transaktionssteuer den gleichen Prozentsatz haben wie die normale Einkommenssteuer. So könnte die Zockerei reduziert werden. Unterm Strich würde der Staat mehr als 100 Mrd. mehr Steuereinnahmen haben.
  • b) Rückgängigmachung der sog. Agenda 2010, inkl. Wiederherstellung des alten Rentenniveaus, Reduzierung von Leiharbeit, befristeter Beschäftigung, Verbot von Hedge-Fonds usw.
  • c) Begrenzung der Managergehälter auf das 20 fache des niedrigsten Lohnes im Unternehmen
  • d) Instandsetzung der Infrastruktur wie Straßen, Brücken, Schulen usw.
  • e) Ausbildung und Einstellung von mehr Lehrern, Polizisten, Juristen, Altenpflegern, Krankenschwestern
  • f) Umsteuerung im Gesundheitswesen, weg von der dortigen Profitorientierung
  • g) Verbesserung auf dem Gebiet der sozialen Gerechtigkeit. Daran sind aber die Jamaikaner gar nicht interessiert. Sie schickten ja nichteinmal einen Vertreter zu den EU-Beratungen nach Stockholm, wo eine (zahnlose) Sozialcharta verabschiedet wurde.
  • h) Einleitung von Maßnahmen die dafür sorgen, dass die BRD weltweiter Spitzenreiter bei der Ablösung von Verbrennungsmotoren wird.
  • i) Einführung der 30 Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich.
  • j) Verbot von Waffenexporten
  • k) Verbot von Kriegseinsätzen der Bundeswehr
  • l) Bekämpfung der Fluchtursachen
  • m) Förderung der Forschung für Energiespeicherung
  • n) Stilllegung aller Kohlekraftwerke
  • o) Bereitstellung von Finanzmitteln zur Förderung von Familien und Kindern
Haben sich die Jamaikaner damit befasst? Wenn ja, dann haben sie das gut verborgen.
Wolfgang Reinhardt, Nordhausen 
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare

18.11.2017, 16.24 Uhr
tannhäuser | Sehr schön auf den Punkt gebracht!
Bedauerlicherweise merken die Wähler dieser Schwarz-Grün-Gelben Klüngelcombo erst, welche Windpocken oder Cholera sie sich ins eigene Haus per Mandatsvergabe geholt haben, wenn die Türen sperrangelweit offen stehen.

Urlaubsflüge hin und zurück ins angebliche zerbombte Heimatland sind keine Fake News.

Ebenso ist der Familiennachzug schon in vollem Gange.

Gerede über Obergrenzen oder Ähnliches sind Opium fürs Volk.

Die Grünen wollen bunte Bereicherung und Deutschland als politische und kulturelle Identität abschaffen.

Der FDP ist egal, welcher Nationalität die Billiglohnkräfte sind, die sie ihrer Lieblingsklientel zuführen.

Und die beiden "C"-Parteien bedürfen auf Bundes- oder bayerischer Ebene keines Kommentars mehr.

Es wird keine Neuwahlen geben, denn dann fliegt den alten Parteisippschaften ihre jahrzengelange Klüngelei um die Ohren.
18.11.2017, 18.50 Uhr
Paulinchen | Was mich an dem Verhandlungsort ...
---der "Jamaika-Reisegruppe" stört ist folgendes:

1. Licht aus in den Beratungsräumen.
2. KGE und Hofreiter gehen im Wechsel im Keller, auf ein Fahrrad, und erzeugen den Strom für die Beleuchtung.
3. Wer nüchtern zu den Beratungen kommt, ist selber schuld (KGE: "Wollen mal gucken, was es bei der CDU jetzt zu Essen gibt")
4. Verlegung der Beratungen auf den Brocken im Harz. Grundsätzlich wird zu Fuß hoch- und runter gegangen.
5. Heizungen in dem Brocken-Hotel aus. Özdemir sammelt mit Roth und Peter das duch den Borkenkäfer abgestorbene Fichtenholz, als Heizmaterial. (Reicht für min. 10 Jahre)

Ich bin mir fast sicher, dann haben wir schon in drei Tagen den Termin für Neuwahlen, oder man besinnt sich auf die bestehenden (!) Gesetze zu Einwanderung, zu Schengen und Asylrecht (da entfällt die Obergrenze von ganz allein). Vielleicht kommt auch Hofer, beim Treten noch zu der Erkenntnis, dass man eigentlch Steuern senken und nicht neue einführen wollte. (Extra Dieselsteuer) Die Grünen sind dabei, die Kuh zu schlachten, die sie melken wollen.
18.11.2017, 19.45 Uhr
N. Baxter | rot-grüner Mist
mit ein paar Spritzern schwarz-gelb - das sind ihre Forderungen Herr Reinhardt.

Am schlimmsten empfinde ich a)
18.11.2017, 20.57 Uhr
Andreas Dittmar | Konklave statt Koalitionsverhandlungen
Ein Konklave , wie das welches im Juli 1276 stattfand würde ich anstatt der Koalitionsverhandlungen empfehlen. Kommt nix gescheites dabei raus, weniger Prosecco und weniger Häppchen....

Gescheit oder nicht gescheit entscheidet das Volk durch Like bzw. Dislike.
18.11.2017, 23.02 Uhr
Realist 1.0 | Das Wahlergebnis für die CDU bei der Bundestagswahl
hat doch nur bewiesen, das es bestimmten Leuten in Deutschland eindeutig noch viel zu gut geht. Wenn ich dann noch sehe wie die Grünen(8.9%) und die FDP(10,7%) sich jetzt als die Gewinner der Wahlen hinstellen und in die Kameras grinsen, da wird einem einfach nur übel. Der Großteil der Politiker wissen wahrscheinlich nicht einmal mehr was eigentlich über dem Reichstag steht, und zwar: "Dem Deutschen Volke".Meiner Meinung nach vertreten die meisten Politiker in Berlin schon lange nicht mehr das Volk, sonder einzig und allein ihre eigenen Interessen,wenn sie dann mal Mist bauen sollten, und es sollte ans Tageslicht kommen fallen diese Herrschaften nicht tief und landen in ein Vorstandsposten in der Wirtschaft oder sie werden Lobbyisten.Ich glaube ja das das (sollte es was werden(was ich nicht hoffe) mit Jamaika sowieso nicht lange gut geht.
19.11.2017, 10.17 Uhr
trabijuergen | Die Grünen
sind in meinen Augen die Schlimmsten. Wollen den Diesel abschaffen, fahren aber wahrscheinlich zu jeder Sondierungsverhandlung mit nem fetten Dieseldienstwagen vor.
Und was mich persöhnlich mal interessieren würde, wie wollen die denn die Millionen LKW ersetzen?
Ein E-LKW, der 40 Tonnen quer durch Deutschland vom Hafen in Hamburg nach München bringt? Wie oft der wohl anhalten müßte zum Strom tanken? Und der Zeitfaktor wäre wohl um das dreifache höher.
Über den Familiennachzug verliere ich hier lieber garnicht erst Worte, da rutscht man schnell in diverse Ecken.
Wie gesagt, über dem Reichstag steht es deutlich geschrieben: "Dem deutschen Volke"
Diese Koalition scheitert über kurz oder lang sowieso. Sie wird nur zurecht gezimmert, weil die Parteioberen zu viel Schiß vor Neuwahlen haben.
19.11.2017, 10.49 Uhr
Andreas Dittmar | Berufspolitiker
@Realist 1.0 dieses Modell Blenden und Kassieren funktioniert bidirektional. Entsorgt ein DAX-Unternehmen mal einige Manager, landen die auch schnell dort im Politikerstadl in Berlin. Finanzer und Personaler, die außer Zusammenstreichen und vor die Wand fahren sonst nicht viel auf dem Kasten haben, werden dort gern genommen. Fähige Manager bleiben natürlich in guten Unternehmen oder finden schnell woanders in der Wirtschaft ein neues Zuhause.
19.11.2017, 11.04 Uhr
Jäger53 | Hallo Herr Reinhardt
Ich gebe Ihnen vollkommen recht. Aber ich gehe noch einen Schritt weiter. Schaut man sich die Wahlprogramme der Parteien an die jetzt miteinander verhandeln, kann eigentlich keine Regierung gebildet werden. Wenn jetzt jede Partei von ihrem Wahlprogramm abrückt nur um mit regieren
zu können so nenne ich das Wählerbetrug. Denn der Wähler hat ja seine Partei wegen Ihres Programms gewählt. Aber man sieht wieder mal was der Wähler für einen Wert bei den Parteien
hat, nämlich keinen. Normalerweise müssten Neuwahlen durchgeführt werden, oder es müsste eine Minderheitsregierung gebildet werden.
19.11.2017, 11.12 Uhr
Paulinchen | Mal nur so
Wie heißt doch gleich das Gebäude, in dem der Bundestag zu Hause ist?
REICHstag - ist diese Bezeichnung a) noch zeitgemäß oder b) die Bezeichnung derer, die darin arbeiten? Na ja, Armenhaus passt bestimmt nicht. REICH - da war doch mal was, was uns leider heute noch anhängt.
19.11.2017, 11.50 Uhr
Gretchen80 | Oberstes Prinzip
Das oberste Prinzip ist ein Posten. Für einen Ministerposten ist man schon mal bereit, Wahlversprechen oder sogar Wahlprogramme zu ignorieren. Es bestätigt sich, der Bürger ist nur dafür da, seine Stimme bei der Wahl abzugeben und dann machen die Regierenden was sie wollen. Ist auch für den Bürger alles zu kompliziert, der Bürger scheint nicht mal Erklärungen zu verstehen. Nein, nein...
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