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Di, 10:44 Uhr
15.05.2018
Ein Blick in die Statistik

Mehr Holz vor der Hütte

Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, wurden im vergangenen Jahr in Thüringens Wäldern knapp 2,8 Millionen Kubikmeter Holz eingeschlagen. Gegenüber dem Vorjahr waren das 17 Prozent bzw. 416 000 Kubikmeter mehr Holz...

Gegenüber dem langjährigen Mittel der Jahre 2011/2016 fiel die letztjährige Holzernte um 10 Prozent bzw. 251 000 Kubikmeter höher aus.

Fast drei Viertel (73 Prozent) des im Jahr 2017 eingeschlagenen Holzes stammte aus Nadelholzbe-ständen. Es wurden 1,6 Millionen Kubikmeter der Holzarten Fichte, Tanne und Douglasie sowie 0,5 Millionen Kubikmeter Kiefer- bzw. Lärchenholz eingeschlagen. Insgesamt lag der Nadelholzein-schlag um 279 000 Kubikmeter bzw. 16 Prozent über dem des Jahres 2016.

Holzeinschlag in Thüringen (Foto: Thüringer Landesamt für Statistik)
An Laubgehölzen wurden mit 0,8 Millionen Kubikmetern insgesamt 138 000 Kubikmeter bzw. knapp ein Viertel mehr als im Jahr 2016 geerntet. Nach Holzartengruppen wurden 11 Prozent des Laubholz-einschlages der Eiche/Roteiche und 89 Prozent der Buche und anderes Laubholz zugeordnet.

1,3 Millionen Kubikmeter bzw. 47 Prozent des im Jahr 2017 geernteten Holzes entfielen auf den Staatswald (Bundes-und Landeswald) und 1,5 Millionen Kubikmeter bzw. 53 Prozent auf den Privat- und Körperschaftswald.
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Kommentare

15.05.2018, 13.30 Uhr
Paulinchen | Eine ganz...
...traurige Bilanz für unsere Umwelt, dieser Raubbau an unserer Natur..
15.05.2018, 16.43 Uhr
mbmbo | Im Verhältnis zum jährlichen Zuwachs betrachten
Betrachtet man den jährlichen Einschlag von ca. 2,8 Millionen Kubikmetern zusammen mit dem jährlichen Zuwachs von ca. 5,8 Millionen Kubikmetern (deutschlandweit ca. 120 Millionen Kubikmeter), würde ich hier noch nicht von Raubbau an der Natur sprechen.
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