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Do, 05:47 Uhr
14.06.2018
Thüringischr Denkmalschutzpreis

Anerkennung für Gemeinde Marth

Bereits seit 1994 wird der Thüringische Denkmalschutzpreis für herausragende Leistungen im Bereich der Denkmalpflege vom Freistaat gemeinsam mit der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen vergeben...

Die diesjährige Verleihung erfolgte am vergangenen Dienstag durch die Thüringer Kulturstaatssekretärin, Dr. Babette Winter (SPD), die etwa 120 Besucherinnen und Besucher im Erfurter Angermuseum mit einer Festansprache begrüßte.

„Der Thüringische Denkmalschutzpreis ist insbesondere im europäischen Kulturerbejahr 2018 ein wichtiger Beitrag, um herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Denkmalpflege angemessen zu würdigen. Er zeigt das Selbstverständnis, in unserem Freistaat, in der Öffentlichkeit für den Erhalt von Einzeldenkmalen, Ensembles und historischen Stadtkernen zu werben“, sagte Dr. Winter.

Eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern des Thüringer Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie (TLDA), der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen als Förderer, des Landesdenkmalrates, der Denkmalbehörden und der Thüringer Staatskanzlei, wählte im Frühjahr dieses Jahres die Preisträgerinnen und Preisträger aus. Die Einreichungen präsentieren das breite Spektrum der Denkmalpflege und sind auch regional breit gestreut.

Die Auszeichnungen werden in den Kategorien Gruppenpreis, Einzeldenkmale, Archäologische Denkmale, Technische Denkmale und Denkmalensemble vergeben. Das insgesamt zur Verfügung stehende Preisgeld in Höhe von 40.000 Euro wird auf die einzelnen Gewinnerinnen und Gewinner verteilt und jeweils hälftig vom Freistaat und der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen getragen.

Ausgezeichnet wurden Personen, Projekte und Einrichtungen, die sich in besonderem Maße für die Denkmalpflege eingesetzt haben. Ein zusätzliches Augenmerk gilt besonderen Leistungen öffentlicher Einrichtungen, Körperschaften und Institutionen, deren vorbildliches Engagement durch Anerkennungen ausgezeichnet wird.

Dazu gehören beispielhafte Leistungen zur Rettung und Erhaltung von Bau- und Kunstdenkmalen sowie von archäologischen Denkmalen, die überzeugende Verbreitung des Denkmalpflegegedankens in der Öffentlichkeit, hervorragende wissenschaftliche Leistungen zur Theorie und Praxis der Denkmalpflege, langjähriges herausragendes Wirken auf dem Gebiet Bau- und Kunstdenkmalpflege sowie der archäologischen Denkmalpflege.

In diesem Jahr wurden zehn Anträge beim Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie eingereicht, wovon acht Preisträgerinnen und Preisträger nominiert und geehrt werden. Eine Ehrung ging auch ins Eichsfeld. So erhielt die Gemeinde Marth in der Verwaltungsgemeinschaft Hanstein-Rusteberg für die denkmalgerechte Instandsetzung und Nutzung der Burgruine Rusteberg eine Anerkennung.
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