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Di, 10:37 Uhr
10.07.2018
Ein Blick in die Statistik

Zahl der Wohngeldhaushalte geht zurück

Am 31.12.2017 bezogen 22 351 Thüringer Haushalte Wohngeld. Das waren 2 220 Haushalte bzw. 9,0 Prozent weniger ein Jahr zuvor. Wie das Thüringer Landesamt weiterhin mitteilt, waren das 2,0 Prozent aller Privathaushalte...

Am Jahresende 2016 entsprach dies einem Anteil von 2,2 Prozent. Zwei Drittel der Wohngeldhaushalte (66,5 Prozent) waren 1-Personen-Haushalte, 13,9 Prozent 2-Personen-Haushalte und 7,4 Prozent 3-Personen-Haushalte. Bei weiteren 6,3 Prozent handelte es sich um Haushalte mit 4 Personen und bei 5,8 Prozent um Haushalte mit 5 und mehr Personen.

Der durchschnittliche monatliche Wohngeldanspruch betrug 119 Euro (Ende 2016: 124 Euro), jener der reinen Wohngeldhaushalte 117 Euro (Ende 2016: 123 Euro) und der von wohngeldrechtlichen Teilhaus-halten 139 Euro (Ende 2016: 135 Euro).

Ende 2017 waren 21 138 bzw. 94,6 Prozent aller Wohngeldhaushalte reine Wohngeldhaushalte, in denen alle Haushaltsmitglieder einen Anspruch auf Wohngeld hatten. Gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt sank diese Zahl um 1 884 Haushalte. Leistungen nach dem Wohngeldgesetz (WoGG) wurden 90,0 Prozent der reinen Wohngeldhaushalte (19 030 Haushalte) als Mietzuschuss gewährt. Als Wohnungs- bzw. Hauseigentümer bezogen 2 108 reine Wohngeldhaushalte einen Lastenzuschuss.

Knapp 60 Prozent der Haupteinkommensbezieher in reinen Wohngeldhaushalten (12 578 Haushalte) waren Rentner und Pensionäre. Der Anteil der erwerbstätigen Haupteinkommensbezieher lag bei 26,9 Prozent (5 694 Haushalte), jener der Arbeitslosen bei 3,8 Prozent (806 Haushalte).

Fast jeder zwanzigste Wohngeldhaushalt (1 213 Haushalte bzw. 5,4 Prozent) war ein wohngeldrechtlicher Teilhaushalt in so genannten Mischhaushalten, in denen Personen mit und ohne Wohngeldanspruch wohnten. Von diesen Haushalten erhielten 1 171 bzw. 96,5 Prozent Leistungen als Mietzuschuss und 42 bzw. 3,5 Prozent als Lastenzuschuss.
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Kommentare

10.07.2018, 13.18 Uhr
Wolfi65 | Des Rätsels Lösung
Die Rechnung ist ganz einfach. Immer mehr Menschen gleiten von dem ALG I in das ALG II. Dadurch verringert sich automatisch die Zahl der Wohngeldempfänger, da es dieses im ALG II Bezug nicht mehr gibt. Klingt komisch, ist aber so.
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