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Di, 20:15 Uhr
07.08.2018
Spielbeginn wurde auf 19 Uhr verlegt

Ab 19 Uhr: Wacker will zu Hause nachlegen

Zum ersten Thüringen-Derby der Saison empfängt der FSV Wacker 90 am Mittwochabend (8.8.) doch erst um 19 Uhr die Vertretung des ZFC Meuselwitz im Albert-Kuntz-Sportpark. Hier unser Vorbericht...

Party nach dem gewonnenen Halbfinale gegen Meuselwitz im März vergangenen Jahres (Foto: Bernd Peter) Im März vorigen Jahres war Party im AKS angesagt: Wacker hatte gegen den ZFC das Pokalhalbfinale gewonnen

Dabei ist es noch keine drei Monate her, dass unsere Mannschaft am letzten Spieltag der abgelaufenen Saison durch Tore von Dino Medjedovic und Oliver Genausch die Zipsendorfer besiegen konnte. In den neun Ligapartien zuvor gab es allerdings nur einen einzigen Wacker-Sieg.

Spätestens nach dem Sonntag, als Meuselwitz in der zweiten Hälfte Aufsteiger Rathenow aus dem Stadion schoss, wird kein Nordhäuser die Partie auf die leichte Schulter nehmen. „Wer in dieser Liga nicht auf den Punkt fit ist, kann schnell kalt erwischt werden“, warnt Volkan Uluç angesichts der bisher kuriosen Ligaergebnisse seine Spieler.

„Kein einziges Spiel wird ein Selbstläufer werden. Wir müssen so druckvoll wie gegen Hertha spielen, eine Überlegenheit aufbauen und unsere Chancen nutzen.“
Meuselwitz-Coach Heiko Weber will vorrangig Spaß haben in der von ihm so bezeichneten „kleinen, süßen Kampfstätte“ AKS. „Wir wollen immer so spielen, dass es der Gegner so schwer wie möglich hat zu gewinnen. Wir haben viel Respekt vor Wacker, aber keine Angst“, ließ er im Interview verlauten.

Gleiches gilt umgekehrt auch, wenn der heimische FSV eine tief stehende Deckung auszuhebeln versuchen wird. „Der ZFC steht sehr kompakt und verfügt über schnelle Leute, die ein gutes Umkehrspiel beherrschen. Wir müssen über 90 Minuten hellwach bleiben und sollten gewarnt sein“, betont Wackers Fußballlehrer.

Welchen seiner Stürmer er mit dem Toreschiessen beauftragen wird, verriet er uns vor dem Spiel nicht. Doch letztlich geht es für alle Kandidaten darum, immer auf die gute Einschussmöglichkeit zu lauern. Oder wie es Heiko Weber ausdrückte: „Gnadenlos die Fehler des Gegners ausnutzen“. Auch bei dieser schweren Aufgabe ist die Unterstützung der Fans wie im letzten Spiel ganz wichtig für die Uluç-Elf.

Erste Pokalrunde ausgelost

In der ersten Runde des Köstritzer-Pokals wurde der FSV Wacker 90 Nordhausen dem Kreisoberligisten SV Eintracht Camburg zugelost. Dort in der wunderschönen Saale-Landschaft zwischen Jena und Naumburg freuen sich die Verantwortlichen schon auf dieses „Spiel des Jahres“ für ihre Mannschaft. Auch Wacker-Coach Uluç freut sich auf die Partie und betont, dass der Pokalwettbewerb einen ganz großen Stellenwert in der Saisonplanung genießt.

Die Camburger können sich also auf eine volle Kapelle seitens der Nordhäuser freuen, denn Uluç will kein Risiko eingehen. „Für die Camburger wird das Spiel sicher ein Highlight, für uns soll es ein erster Schritt sein.“ Gespielt wird am Wochenende 18. und 19. August. Den genauen Termin geben wir so schnell wie möglich bekannt.
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Kommentare

07.08.2018, 21.26 Uhr
Herr Schröder | Was für eine verrückte Liga!
Gerade hat Lok Leipzig gegen Bischofswerda 1-2 verloren.
Ich habe mir das Spiel im Netz beim MDR angesehen, unser Schulle tat mir richtig leid. Auch weil er bei Lok nicht auf seiner gewohnten Position spielen darf!
Aber egal, drei Punkte morgen für Wacker, dass ist das Ziel!
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