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Di, 13:27 Uhr
20.09.2022

Wissenswertes rund um den Wintergarten

Der Warmwintergarten ist ein Wohnwintergarten, der als Wohlfühloase das Zuhause näher an die Natur rückt. Von der Bauweise her kann er als Anbau oder eigenständiges Gebäude konzipiert werden. Kennzeichnend ist seine nahezu durchgängige Verglasung. Der Wintergarten ermöglicht durch sein schlankes Profil einen fast ungetrübten Blick in die Natur.

Wintergarten (Foto: Kimberly Montgomery auf Pixabay ) Wintergarten (Foto: Kimberly Montgomery auf Pixabay )
Während der Warmwintergarten in jeder Jahreszeit mindestens 19°C warm ist, wird der mittelwarme Warmwintergarten zwar auch beheizt. Jedoch weist er im Winter nur Temperaturen zwischen 12°C und 18°C auf. Der Kaltwintergarten wiederum wird nicht beheizt und seine einzige Wärmequelle entsteht durch den Treibhauseffekt in der Verglasung. Das Binnenklima bleibt auf einen verlängerten Sommer beschränkt, das heißt unter Ausnutzung der Übergangszeiten.

Die Funktion eines Warmwintergartens
Aufgrund der durch die durchgängige Verglasung üppigen Versorgung mit Sonnenlicht kann der Warmwintergarten zum Anbau von exotischen Blumen sowie Gewürzen, Heilpflanzen und Gemüse aus tropischen Klimazonen genutzt werden. Gebräuchlicher ist aber der Warmwintergarten als Wohn-Extra und damit als eine Art erweitertes Zuhause. Mit ihm wird neuer Wohnraum geschaffen, der durch seine Wärme und naturnahe Transparenz dem Eigenheim ein zusätzliches Wohnzimmer mit besonderen Wohlfühlelementen beschert.

Typische Einrichtungsgegenstände sind atmosphärische Leuchtquellen, gemütliche Sitzmöbel und Pflanzenkübel mit hübschen Tropenpflanzen. Eine gute Idee ist auch die Platzierung direkt an einem Gartenpool, sodass man immer einen Blick auf das kühle Nass hat und den Wintergarten für Poolpartys nutzen kann.

Die Kosten eines Wintergartens
Der Preis für die Einrichtung eines Wintergartens bewegt sich, je nach Anspruch, im Bereich zwischen 15.000 Euro und 100.000 Euro. Der auch Sommergarten genannte Kaltwintergarten kostet ungefähr die Hälfte davon. Entscheidend für die Kosten sind vor allem die Größe des Wintergartens sowie das verwendete Material.

Welches Material soll genutzt werden?
Zwar besteht der Warmwintergarten fast durchgängig aus Glas. Jedoch muss auch an die Verbindungselemente gedacht werden, die aus Holz, Aluminium, Kunststoff, Holz-Aluminium und Edelstahl sein können. Dabei hat Holz seine Anhänger durch seine gemütliche, warme und naturverbundene Optik, die wunderbar zu einem Garten passt, sowie seine ausgezeichnete Temperaturregulierung. Holz weist dafür einen hohen Pflegebedarf und eine geringe Witterungsbeständigkeit auf. Auf diesen Feldern punktet Aluminium deutlich besser.

Holz-Aluminium, womit Aluminium mit Holz-Optik gemeint ist, bietet den Vorteil, die optischen Vorteile von Holz mit den technischen Vorteilen von Aluminium zu verbinden, ist aber wie auch Edelstahl sehr teuer. Wer Edelstahl wählt, entscheidet sich für die robusteste Variante mit edlem Touch. Bei Kunststoff liegt es im Auge des Betrachters, ob das Material als günstig durchkommt oder als billig aussortiert wird.

Die Fenster: viele Spezialeffekte
Bei Wintergärten ist zu beachten, dass die fast durchgängige Verglasung zu erheblichen Wärmeverlusten führen kann, was die ohnehin schon explodierenden Heizkosten weiter in die Höhe treiben würde. Wer hier spart, muss im Raum mit einem drei- bis vierfachen Stromverbrauch rechnen. Deswegen gibt es gute Gründe, vom Standard einer Zweifachverglasung abzuweichen und auf eine Dreifachverglasung zu setzen. Bei der Wahl des Glases können bestimmte Eigenschaften von Spezialgläsern genutzt werden.
Auf diese Weise trägt Isolierglas zu einer besseren Wärmedämmung bei, Verbundsicherheitsglas beugt einem Glasbruch vor, schalldämpfendes Glas sorgt für mehr Ruhe und selbstreinigendes Glas erzielt seine Wirkung durch eine Titandioxid-Beschichtung, durch die das Sonnenlicht organische Materialien auf der Oberfläche zersetzt. Die Wahl der Fenster hängt vom Standort ab. Wer an einer vielbefahrenen Straße wohnt, dürfte ein besonderes Bedürfnis nach Schallschutz haben, während in einer abgelegeneren Gegend der Einbruchschutz ausgeprägter sein sollte.

Was sonst zu beachten ist
Der Treibhauseffekt kann im Winter willkommen sein, im Sommer kann er aber leicht zur Überhitzung führen. Um dies zu vermeiden, hilft eine effektive Beschattung weiter, die durch Sonnensegel, Markisen, Plissees, Jalousien und Rollos bei Bedarf hergestellt werden kann. Beliebte Regulatoren für das Binnenklima sind außerdem Belüftungssysteme und Klimaanlagen. Für die Beheizung empfinden viele eine Fußbodenheizung als sinnvoll.
Autor: nnz

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