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Fr, 14:18 Uhr
24.08.2012

114 000 Seiten verfilmt und digitalisiert

Die Stiftung der Kreissparkasse Eichsfeld hat wertvolle historische Zeitungen verfilmen und digitalisieren lassen. 114 000 Seiten Zeitungslektüre sind damit für die Nachwelt gesichert...


Im Jahre 1999 wurde die Stiftung der Kreissparkasse Eichsfeld mit einem Grundstockvermögen von einer Million DM gegründet. Zwischenzeitlich beträgt das Stiftungsvermögen aufgrund von Zustiftungen seitens der Kreissparkasse Eichsfeld insgesamt 2,5 Millionen Euro und wurde somit nahezu verfünffacht.

Die aus der Anlage des Stiftungsvermögens erzielten Erträge werden für die in der Verfassung festgeschriebenen Zwecke: Kunst, Kultur, Denkmalpflege, Wissenschaft und Forschung sowie mildtätige Zwecke im Geschäftsgebiet der Kreissparkasse Eichsfeld, also dem Landkreis Eichsfeld, verwendet. Über die geförderten Projekte entscheidet der Stiftungsrat.

Den Stiftungsrat bilden Landrat Werner Henning (Stiftungsratsvorsitzender), Heinrich Große, Ingeborg Meyer, Siegfried Klapprott und Dr. Karl-Heinz Wittkowski. Der Vorstand der Stiftung setzt sich zusammen aus Hubert Riese, Frank Sondermann sowie Martina Gatzemeier. Insgesamt konnten bisher zirka. 66 Projekte im Landkreis mit rund. 276.000 EUR durch die Stiftung der Kreissparkasse Eichsfeld gefördert oder umgesetzt werden.

Die Stiftung der Kreissparkasse Eichsfeld verfügt über einen wertvollen Bestand historischer Zeitungsbände. Es handelt sich dabei um die „Eichsfelder Volksblätter“ beginnend von 1864, um Bände der Mitteldeutschen Volkszeitung „Eichsfeldia“ von 1884 bis 1924, Ausgaben des Eichsfelder Tageblattes und um den Eichsfelder Generalanzeiger. Insgesamt sind es mehr als 114.000 Seiten Zeitungslektüre.

„Für uns sind diese Zeitungsbände nachhaltige „Wertpapiere“, da wir ihnen viel zur Geschichte des Eichsfeldes entnehmen können.“, so Hubert Riese, Vorsitzender des Vorstandes der Stiftung der Kreissparkasse Eichsfeld. Seitens der Stiftungsgremien wurde überlegt, wie dieser Bestand nachhaltig gesichert und für wissenschaftliche Arbeiten und Forschungstätigkeiten genutzt werden kann. Aus diesen Gründen fasste der Stiftungsrat der Stiftung der Kreissparkasse Eichsfeld den Beschluss, diese historischen Zeitungsbände verfilmen und digitalisieren zu lassen.

Somit sind die Zeitungsbände für die Nachwelt erhalten und können für wissenschaftliche und Forschungsarbeiten genutzt werden. „Und das ist wichtig“, so Riese weiter, „dass mit ihren Inhalten gearbeitet werden kann.“

Die Filme sind sicher eingelagert und können wohl in 100 Jahren noch eingesehen werden. Die digitalisierten Daten sind auf externen Festplatten gespeichert, die an die folgenden Archive bzw. Museen, Stadtarchiv in Heiligenstadt, Stadtarchiv in Dingelstädt und das Theodor-Storm-Museum in Heilbad Heiligenstadt übergeben wurden. „Wir denken, es ist ein guter Weg, der der wissenschaftlichen Recherche dient“, so der Vorsitzende des Stiftungsrates, Landrat Werner Henning.

In der Vergangenheit wurden oft Anfragen an die Stiftung gestellt, ob man diese Zeitungen für wissenschaftliche Zwecke einsehen könne. Dem steht nun nichts mehr im Weg.
Autor: en

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