Mi, 17:16 Uhr
29.08.2012
Gut aufgestellt
Das erste Halbjahr 2012 verlief für die Industrie im Landkreis Eichsfeld positiv. Hinsichtlich der Erwartungen für die Zukunft zeigen sich die Unternehmen jedoch eher skeptisch...
Beim Industrieumsatz war gegenüber dem Vorjahreszeitraum eine Steigerung um 8,5 Prozent und bei den Beschäftigten um 6,2 Prozent zu verzeichnen. Dies geht aus aktuellen Veröffentlichungen des Thüringer Landesamtes für Statistik, bezogen auf alle Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten, hervor.
Der Umsatz je Beschäftigten legte von Januar bis Juni 2012 gegenüber dem Vorjahr geringfügig um 2,2 Prozent zu, liegt aber unter dem Durchschnittswert des Freistaates Thüringen, der seinerseits gegenüber dem ersten Halbjahr 2011 um 1,8 Prozent sank.
Der Auslandsumsatz der Eichsfelder Industriebetriebe stieg zum Vorjahreszeitraum um 3,2 Prozent an, das entspricht der durchschnittlichen Steigerungsrate des gesamten Freistaates von 3,0 Prozent. Diese Entwicklung erscheint nur auf den ersten Blick erfreulich, lag doch die Steigerung des Auslandsumsatzes des ersten Halbjahres 2011 zum Vorjahr bei 16 Prozent. Dagegen nimmt sich der aktuelle Zuwachs eher bescheiden aus. Viele Handelspartner der Eurozone befinden sich in der Rezession oder an der Schwelle zum Abschwung. Der ungebremst starke private Konsum, der die Binnennachfrage positiv beeinflusst, ist angesichts der starken Exportabhängigkeit der einheimischen Industrie ein schwacher Trost.
Der aktuellen Statistik zufolge ist die Industrie im Landkreis Eichsfeld gut aufgestellt, doch die Zukunftserwartungen der Firmenchefs sind eher gedämpft. Dass Rekordzuwächse des Vorjahres sich nicht fortsetzen, war zu erwarten. Die Skepsis rührt eher aus der Eurokrise mit Hiobsbotschaften aus den Krisenländern sowie ständig neuen Forderungen etwa zu Schuldenvergemeinschaftung und zu Doppelwährungen.
Autor: enBeim Industrieumsatz war gegenüber dem Vorjahreszeitraum eine Steigerung um 8,5 Prozent und bei den Beschäftigten um 6,2 Prozent zu verzeichnen. Dies geht aus aktuellen Veröffentlichungen des Thüringer Landesamtes für Statistik, bezogen auf alle Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten, hervor.
Der Umsatz je Beschäftigten legte von Januar bis Juni 2012 gegenüber dem Vorjahr geringfügig um 2,2 Prozent zu, liegt aber unter dem Durchschnittswert des Freistaates Thüringen, der seinerseits gegenüber dem ersten Halbjahr 2011 um 1,8 Prozent sank.
Der Auslandsumsatz der Eichsfelder Industriebetriebe stieg zum Vorjahreszeitraum um 3,2 Prozent an, das entspricht der durchschnittlichen Steigerungsrate des gesamten Freistaates von 3,0 Prozent. Diese Entwicklung erscheint nur auf den ersten Blick erfreulich, lag doch die Steigerung des Auslandsumsatzes des ersten Halbjahres 2011 zum Vorjahr bei 16 Prozent. Dagegen nimmt sich der aktuelle Zuwachs eher bescheiden aus. Viele Handelspartner der Eurozone befinden sich in der Rezession oder an der Schwelle zum Abschwung. Der ungebremst starke private Konsum, der die Binnennachfrage positiv beeinflusst, ist angesichts der starken Exportabhängigkeit der einheimischen Industrie ein schwacher Trost.
Der aktuellen Statistik zufolge ist die Industrie im Landkreis Eichsfeld gut aufgestellt, doch die Zukunftserwartungen der Firmenchefs sind eher gedämpft. Dass Rekordzuwächse des Vorjahres sich nicht fortsetzen, war zu erwarten. Die Skepsis rührt eher aus der Eurokrise mit Hiobsbotschaften aus den Krisenländern sowie ständig neuen Forderungen etwa zu Schuldenvergemeinschaftung und zu Doppelwährungen.