Do, 20:13 Uhr
06.09.2012
Geschichte soll geistig präsent sein
Auch 23 Jahre seit dem Fall der Mauer und 22 Jahre nach der Wiedervereinigung sollte die Geschichte des geteilten Deutschlands stets geistig präsent sein. Deshalb lädt das Grenzmuseum Schifflersgrund zu einer Gesprächsrunde ein....
Und zwar zur Kooperationsveranstaltung zwischen der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und dem Grenzmuseum "Schifflersgrund" am Montag, 24. September 2012 um 19.00 Uhr im Grenzmuseum "Schifflersgrund".
Die Bevölkerung in Ostdeutschland sah sich zurzeit der SED-Diktatur ohnmächtig dem politischen System ausgesetzt. Vielfach waren Einzelschicksale von Angst vor der SED-Übermacht geprägt. Für ein vernünftiges Zusammenleben von Opfern und Tätern des SED-Regimes wäre es aber wichtig, den inneren Frieden beider herzustellen.
Hierzu müssen die Taten der Vergangenheit mehr ins Bewusstsein rücken und als Tat erkannt und nicht als Nebenwirkung des politischen Alltags verkannt werden.
Erst aus einem solchen Bewusstsein heraus kann eine Versöhnung resultieren. Vorbehaltlos wird dies kaum zu realisieren sein. Es stellt sich jedoch die Frage, ob Versöhnung mit den Tätern überhaupt möglich ist und welchen Sinn sie hat. Über diese Fragen wollen die Veranstalter mit Gästen diskutieren. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.
Referenten:
Dr. Hans-Jürgen Grasemann
Vera Lengsfeld
Moderation: Matthias Purdel
Autor: enUnd zwar zur Kooperationsveranstaltung zwischen der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und dem Grenzmuseum "Schifflersgrund" am Montag, 24. September 2012 um 19.00 Uhr im Grenzmuseum "Schifflersgrund".
Die Bevölkerung in Ostdeutschland sah sich zurzeit der SED-Diktatur ohnmächtig dem politischen System ausgesetzt. Vielfach waren Einzelschicksale von Angst vor der SED-Übermacht geprägt. Für ein vernünftiges Zusammenleben von Opfern und Tätern des SED-Regimes wäre es aber wichtig, den inneren Frieden beider herzustellen.
Hierzu müssen die Taten der Vergangenheit mehr ins Bewusstsein rücken und als Tat erkannt und nicht als Nebenwirkung des politischen Alltags verkannt werden.
Erst aus einem solchen Bewusstsein heraus kann eine Versöhnung resultieren. Vorbehaltlos wird dies kaum zu realisieren sein. Es stellt sich jedoch die Frage, ob Versöhnung mit den Tätern überhaupt möglich ist und welchen Sinn sie hat. Über diese Fragen wollen die Veranstalter mit Gästen diskutieren. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.
Referenten:
Dr. Hans-Jürgen Grasemann
Vera Lengsfeld
Moderation: Matthias Purdel