Di, 21:09 Uhr
11.09.2012
Beeindruckende Ausstellung
Eine außergewöhnliche Ausstellung ist zur Zeit in der Galerie in Großbodungen zu sehen. Zeichnungen von Max Lingner und Jenny Mucchi-Wiegmann wurden erstmals zusammengestellt...
Für die künstlerische Entwicklung beider Künstler war Paris, wo sie in den 1930er Jahren lebten und arbeiteten, eine wichtige Station. Lingner zeichnete zu der Zeit für die französische Wochenzeitung MONDE.
Nach der Internierung in mehreren Lagern gelang ihm 1941 die Flucht und er schloss sich der Résistance an. Genni, wie sich Mucchi Wiegmann als Künstlerin nannte, war freischaffend tätig und hatte in Paris Kontakt zur internationalen Kunstszene.
In der Ausstellung in Großbodungen überwiegen Darstellungen von jungen Mädchen und Frauen. Vor allem Lingner hat bei der Thematisierung alltäglicher Situationen und politischer Ereignisse gern auf die weibliche Figur zurückgegriffen. Gräfin Gerlinde von Westphalen zeigt hier einige Skulpturen.
Ausgestellt sind unter anderem Schmerz und Scham Emigrantin oder die Skizze zum Verhör in Algerien aus dem Jahr 1958. Die Ausstellung mit freundlicher Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung ist bis 18. November Mittwoch bis Sonntag in der Zeit von 14 bis 18 Uhr zu sehen.
Foto: Germeshausen.
Autor: enFür die künstlerische Entwicklung beider Künstler war Paris, wo sie in den 1930er Jahren lebten und arbeiteten, eine wichtige Station. Lingner zeichnete zu der Zeit für die französische Wochenzeitung MONDE.
Nach der Internierung in mehreren Lagern gelang ihm 1941 die Flucht und er schloss sich der Résistance an. Genni, wie sich Mucchi Wiegmann als Künstlerin nannte, war freischaffend tätig und hatte in Paris Kontakt zur internationalen Kunstszene.
In der Ausstellung in Großbodungen überwiegen Darstellungen von jungen Mädchen und Frauen. Vor allem Lingner hat bei der Thematisierung alltäglicher Situationen und politischer Ereignisse gern auf die weibliche Figur zurückgegriffen. Gräfin Gerlinde von Westphalen zeigt hier einige Skulpturen.
Ausgestellt sind unter anderem Schmerz und Scham Emigrantin oder die Skizze zum Verhör in Algerien aus dem Jahr 1958. Die Ausstellung mit freundlicher Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung ist bis 18. November Mittwoch bis Sonntag in der Zeit von 14 bis 18 Uhr zu sehen.
Foto: Germeshausen.
