Di, 10:04 Uhr
18.12.2012
Psychologische Unterstützung
Die Betreuung eines an Demenz erkrankten Menschen ist eine herausfordernde Aufgabe. Oft müssen die pflegenden Angehörigen 24 Stunden am Tag für den Erkrankten da sein. Die Folge kann eine körperliche und seelische Überforderung sein. Auf ein Unterstützungsangebot weist die Landesvertretung Thüringen der Techniker Krankenkasse (TK) hin...
Die Friedrich-Schiller-Universität Jena führt ein neues Projekt in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Alzheimer Gesellschaft und der Alzheimer Gesellschaft München durch – gefördert vom Bundesministerium für Gesundheit. Dabei erhalten Angehörige von Menschen mit einer Demenzerkrankung psychologische Unterstützung.
Es gibt zwei Angebote: Die Teilnehmer der ersten Gruppe werden von einer geschulten Psychologin sechs Monate lang durch regelmäßige Gespräche am Telefon oder persönlich (Standorte: Jena, Berlin und München) unterstützt. Themen wie zum Beispiel der Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten und Persönlichkeitsveränderungen des Erkrankten werden ganz individuell besprochen. Die Teilnehmer der zweiten Gruppe erhalten wertvolle Informationsmaterialien rund um die Erkrankung Demenz und eine Aufwandsentschädigung.
In einem vorangegangenen Forschungsprojekt wurde gezeigt, dass Angehörige durch die Hilfe qualifizierter Psychologinnen leichter mit den Schwierigkeiten im Pflegealltag umgehen können, was sich wiederum positiv auf die Gesundheit auswirkt. Interessierte, die ihren Angehörigen überwiegend im häuslichen Umfeld betreuen, können sich bis Anfang 2014 anmelden. Die Teilnahme ist kostenfrei. Mehr Informationen gibt es unter Tel. 03641 - 94 51 75 oder 94 51 78 sowie per E-Mail unter teletandem@uni-jena.de.
Autor: enDie Friedrich-Schiller-Universität Jena führt ein neues Projekt in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Alzheimer Gesellschaft und der Alzheimer Gesellschaft München durch – gefördert vom Bundesministerium für Gesundheit. Dabei erhalten Angehörige von Menschen mit einer Demenzerkrankung psychologische Unterstützung.
Es gibt zwei Angebote: Die Teilnehmer der ersten Gruppe werden von einer geschulten Psychologin sechs Monate lang durch regelmäßige Gespräche am Telefon oder persönlich (Standorte: Jena, Berlin und München) unterstützt. Themen wie zum Beispiel der Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten und Persönlichkeitsveränderungen des Erkrankten werden ganz individuell besprochen. Die Teilnehmer der zweiten Gruppe erhalten wertvolle Informationsmaterialien rund um die Erkrankung Demenz und eine Aufwandsentschädigung.
In einem vorangegangenen Forschungsprojekt wurde gezeigt, dass Angehörige durch die Hilfe qualifizierter Psychologinnen leichter mit den Schwierigkeiten im Pflegealltag umgehen können, was sich wiederum positiv auf die Gesundheit auswirkt. Interessierte, die ihren Angehörigen überwiegend im häuslichen Umfeld betreuen, können sich bis Anfang 2014 anmelden. Die Teilnahme ist kostenfrei. Mehr Informationen gibt es unter Tel. 03641 - 94 51 75 oder 94 51 78 sowie per E-Mail unter teletandem@uni-jena.de.