Do, 22:25 Uhr
20.12.2012
Gemeinsam stark!
Das ist nicht nur der "Schlachtruf" des Logistikbataillons 131 Bad Frankenhausen, sondern auch Maßstab für das Handeln. Bad Frankenhausens Soldaten kehrten heim aus Afghanistan. Dazu gab es die feierliche Verleihung des Fahnenbands des Freistaat Thüringens. Mit dabei auch Innenminister Jörg Geibert und die und die Vizepräsidentin des Thüringer Landtages, Franka Hitzing.
Seit rund Oktober sind die 442 Soldaten aus Mazar-e Sharif (Afghanistan) zurück. Nach verdientem Urlaub und so genannten Rückkehrerseminaren wurden sie heute in der Kyffhäuserkaserne Bad Frankenhausen offiziell aus dem Auslandseinsatz empfangen. Am Nachmittag fand auf dem Appellplatz der Empfang der Soldaten statt, zur der in etwa 460 Soldatinnen und Soldaten angetreten waren.
Der Kommandeur des Logistikbataillons 131, Oberstleutnant Gunnar Steinseifer, Thüringens Innenminister Jörg Geibert (CDU) und Brigadegeneral Gerd Kropf, Kommender der 13. Panzergrenadierdivision schritten im Beisein vieler Gäste die angetretenen Einheiten ab. Unter den Gästen auch die Vizepräsidentin des Thüringer Landtages, Franka Hitzing (FDP), Landtagsmitglied Manfred Scherer (CDU), die Landrätin des Kyffhäuserkreises, Antje Hochwind (SPD) und Bad Frankenhausens Bürgermeister Matthias Strejc (SPD). Auch die Bürgermeister von Pateneinheiten aus Roßleben (Vize Steffen Sauerbier), Heldrungen (Norbert Enke), Oldisleben (Joachim Pötzschke) und Rottleben (Mario Merten). Mit Zwiebelprinzessin Marie-Sophie I. aus Heldrungen war auch der "Adel" vertreten.
Im zweiten Halbjahr 2012 hatten 442 Soldaten des Bataillons in Mazar-e Sharif die Güterversorgung und Fahrzeuginstandsetzung aller deutschen Truppen in Afghanistan sichergestellt. Zu den Aufgaben sagte Steinseifer präzisierend:
Befriedigt stellte Steinseifer zu seinen Soldaten fest, "wir waren ein sehr gutes Team". Allerdings wurde die Truppe auch belastet bis an die Grenzen und darüber hinaus. Deshalb ging sein Dank auch an die Soldaten, die im Einsatz waren. Der Dank ging aber auch an die Heimat. Er dankte den Partner, Verwandten und Freunden, die viel Verständnis aufgebracht haben und auch der Rückhalt aus der Bevölkerung der Stadt Bad Frankenhausen und Umgebung. Er habe die vielen gelben Schleifen der Verbundenheit in der Stadt entdeckt.
Brigadegeneral Kropf bedankte sich bei den Einheiten. Er wies darauf hin, dass es bei Einsatz keine Verletzten gab und die Soldaten nicht in Kampfhandlungen verwickelt waren. "Sie können stolz auf sich sein und ich bei stolz auf sie, so Kropf zu den Einheiten.
Innenminister Jörg Geibert überbrachte die Grüße der Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU), die sich zu einem Truppenbesuch im Kosovo befindet. Thüringen stehe zu seinen Soldaten, sagte Geibert.
Die Verbundenheit der Soldaten mit den Bürger, sowohl hier in der Region, und auch im Freistaat, sei die Veranlassung gewesen, für die feierliche Verleihung des Fahnenbands durch den Freistaat Thüringens für das Logistikbataillons 131 Bad Frankenhausen. Zusammen mit Oberstleutnant Steinseifer wurden das Fahnenband an der Truppenfahne befestigt.
Geibert machte in seiner Rede aber auch klar, selbst wenn alle Soldaten aus Afghanistan zurückgezogen worden sein, wird es weiter Auslandseinsätze der Bundeswehr geben, das erfordere einfach die internationale Lage.
In den Reden wurde nochmals die Bedeutung der Bundeswehr für die Region hervorgehoben. Die Kyffhäuser- Kaserne bietet für viele zivile Arbeitnehmer einen Arbeitsplatz, sorgt aufgrund zahlreicher Investitionen in Millionenhöhe für zivile Arbeitsaufträge und wirkt sich nicht zuletzt aufgrund der Kaufkraft der hier stationierten Soldaten positiv auf die umliegende Region rund um den Kyffhäuser aus, erfuhr kn in weiteren Gesprächen.
Die Bundeswehr ist in Bad Frankenhausen und der umliegenden Region als verlässlicher Partner anerkannt. Die Soldatinnen und Soldaten wurden hier von Anfang an gern gesehen und von der Bevölkerung als Staatsbürger in Uniform aufgenommen. Gemeinsame Veranstaltungen mit der Stadt Bad Frankenhausen unterstreichen die feste Einbindung der Soldaten in die Region. Das jährlich stattfindende Benefizkonzert im Quellgrund sowie öffentliche Gelöbnisse auf dem Anger zeigen deutlich, welchen Stellenwert die Bundeswehr in der Region einnimmt, so Steinseifer.
Beim anschließenden Empfang fand sich so manche "illustere" Gesprächsrunde, wie hier im Bild zu sehen ist. Der aktuelle Innenminister Geibert und der ehemalige Innenminister Manfred Scherer (re.) im Gespräch mit Landrätin Antje Hochwind in dem "Nachbarn", Kommandeur des Raketenartilleriebataillons 131 Sondershausen, Oberstleutnant Armin Schaus. Aber auch andere Gesprächspaarungen fanden sich, wie Franka Hitzing und Brigadegeneral Kropf.
Für die Politikerinnen hielt Oberstleutnant Steinseifer je einen Blumenstrauß parat. Einen besonders netten Einfall hatte Oberstleutnant Thorsten Gleim. Er erinnerte an die Soldatinnen und Soldaten, die hier in Bad Frankenhausen auch einen anstrengenden Dienst hatten und bei den Ehrungen nicht so erwähnt werden, eingeschlossen die Familienbetreuungsstelle der Bundeswehr in Bad Frankenhausen. Sein Dank ging aber auch an die Partner und Verwandten der eingesetzten Soldaten, die mit viel Verständnis hier in der Heimat verblieben waren. Stellvertretend erhielt die Frau des Kommandeurs einen Blumenstrauß.
Weitere Berichte vom Appell
Patenschaft besiegelt (1)
Patenschaft besiegelt (2)
Einheiten aufgelöst
Autor: khhSeit rund Oktober sind die 442 Soldaten aus Mazar-e Sharif (Afghanistan) zurück. Nach verdientem Urlaub und so genannten Rückkehrerseminaren wurden sie heute in der Kyffhäuserkaserne Bad Frankenhausen offiziell aus dem Auslandseinsatz empfangen. Am Nachmittag fand auf dem Appellplatz der Empfang der Soldaten statt, zur der in etwa 460 Soldatinnen und Soldaten angetreten waren.
Der Kommandeur des Logistikbataillons 131, Oberstleutnant Gunnar Steinseifer, Thüringens Innenminister Jörg Geibert (CDU) und Brigadegeneral Gerd Kropf, Kommender der 13. Panzergrenadierdivision schritten im Beisein vieler Gäste die angetretenen Einheiten ab. Unter den Gästen auch die Vizepräsidentin des Thüringer Landtages, Franka Hitzing (FDP), Landtagsmitglied Manfred Scherer (CDU), die Landrätin des Kyffhäuserkreises, Antje Hochwind (SPD) und Bad Frankenhausens Bürgermeister Matthias Strejc (SPD). Auch die Bürgermeister von Pateneinheiten aus Roßleben (Vize Steffen Sauerbier), Heldrungen (Norbert Enke), Oldisleben (Joachim Pötzschke) und Rottleben (Mario Merten). Mit Zwiebelprinzessin Marie-Sophie I. aus Heldrungen war auch der "Adel" vertreten.
Im zweiten Halbjahr 2012 hatten 442 Soldaten des Bataillons in Mazar-e Sharif die Güterversorgung und Fahrzeuginstandsetzung aller deutschen Truppen in Afghanistan sichergestellt. Zu den Aufgaben sagte Steinseifer präzisierend:
Befriedigt stellte Steinseifer zu seinen Soldaten fest, "wir waren ein sehr gutes Team". Allerdings wurde die Truppe auch belastet bis an die Grenzen und darüber hinaus. Deshalb ging sein Dank auch an die Soldaten, die im Einsatz waren. Der Dank ging aber auch an die Heimat. Er dankte den Partner, Verwandten und Freunden, die viel Verständnis aufgebracht haben und auch der Rückhalt aus der Bevölkerung der Stadt Bad Frankenhausen und Umgebung. Er habe die vielen gelben Schleifen der Verbundenheit in der Stadt entdeckt.
Brigadegeneral Kropf bedankte sich bei den Einheiten. Er wies darauf hin, dass es bei Einsatz keine Verletzten gab und die Soldaten nicht in Kampfhandlungen verwickelt waren. "Sie können stolz auf sich sein und ich bei stolz auf sie, so Kropf zu den Einheiten.
Innenminister Jörg Geibert überbrachte die Grüße der Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU), die sich zu einem Truppenbesuch im Kosovo befindet. Thüringen stehe zu seinen Soldaten, sagte Geibert.
Die Verbundenheit der Soldaten mit den Bürger, sowohl hier in der Region, und auch im Freistaat, sei die Veranlassung gewesen, für die feierliche Verleihung des Fahnenbands durch den Freistaat Thüringens für das Logistikbataillons 131 Bad Frankenhausen. Zusammen mit Oberstleutnant Steinseifer wurden das Fahnenband an der Truppenfahne befestigt.
Geibert machte in seiner Rede aber auch klar, selbst wenn alle Soldaten aus Afghanistan zurückgezogen worden sein, wird es weiter Auslandseinsätze der Bundeswehr geben, das erfordere einfach die internationale Lage.
In den Reden wurde nochmals die Bedeutung der Bundeswehr für die Region hervorgehoben. Die Kyffhäuser- Kaserne bietet für viele zivile Arbeitnehmer einen Arbeitsplatz, sorgt aufgrund zahlreicher Investitionen in Millionenhöhe für zivile Arbeitsaufträge und wirkt sich nicht zuletzt aufgrund der Kaufkraft der hier stationierten Soldaten positiv auf die umliegende Region rund um den Kyffhäuser aus, erfuhr kn in weiteren Gesprächen.
Die Bundeswehr ist in Bad Frankenhausen und der umliegenden Region als verlässlicher Partner anerkannt. Die Soldatinnen und Soldaten wurden hier von Anfang an gern gesehen und von der Bevölkerung als Staatsbürger in Uniform aufgenommen. Gemeinsame Veranstaltungen mit der Stadt Bad Frankenhausen unterstreichen die feste Einbindung der Soldaten in die Region. Das jährlich stattfindende Benefizkonzert im Quellgrund sowie öffentliche Gelöbnisse auf dem Anger zeigen deutlich, welchen Stellenwert die Bundeswehr in der Region einnimmt, so Steinseifer.
Beim anschließenden Empfang fand sich so manche "illustere" Gesprächsrunde, wie hier im Bild zu sehen ist. Der aktuelle Innenminister Geibert und der ehemalige Innenminister Manfred Scherer (re.) im Gespräch mit Landrätin Antje Hochwind in dem "Nachbarn", Kommandeur des Raketenartilleriebataillons 131 Sondershausen, Oberstleutnant Armin Schaus. Aber auch andere Gesprächspaarungen fanden sich, wie Franka Hitzing und Brigadegeneral Kropf.
Für die Politikerinnen hielt Oberstleutnant Steinseifer je einen Blumenstrauß parat. Einen besonders netten Einfall hatte Oberstleutnant Thorsten Gleim. Er erinnerte an die Soldatinnen und Soldaten, die hier in Bad Frankenhausen auch einen anstrengenden Dienst hatten und bei den Ehrungen nicht so erwähnt werden, eingeschlossen die Familienbetreuungsstelle der Bundeswehr in Bad Frankenhausen. Sein Dank ging aber auch an die Partner und Verwandten der eingesetzten Soldaten, die mit viel Verständnis hier in der Heimat verblieben waren. Stellvertretend erhielt die Frau des Kommandeurs einen Blumenstrauß.
Weitere Berichte vom Appell
Patenschaft besiegelt (1)
Patenschaft besiegelt (2)
Einheiten aufgelöst


































