Sa, 08:02 Uhr
29.12.2012
Sieg mit hoher Fehlerquote
Vor 1100 Zuschauer besiegten die Handball-Damen des Thüringer HC im ersten Spiel nach der EM-Pause die Vulkan Ladies Koblenz/Weibern mit 31:20 (16:10)...
Die Thüringerinnen mussten ohne die an einem Magen-Darm-Infekt erkrankte Spielführerin Kerstin Wohlbold antreten und hatten auch durch den Einsatz aller Spielerinnen eine ungewohnt hohe Fehlerquote. Die meisten Treffer für die Gäste erzielte Maja Klingenberg mit 7/3 , für den THC waren Shenia Minevskaja und Mie Augustesen mit jeweils fünf Treffern die besten Werferinnen.
Den Gastgeberinnen gelang ein guter Start - nach sieben Minuten lagen die THC-Damen bereits 5:1 in Front. Vor allem Petra Popluharova auf der Rückraum-Mitte machte viel Druck und setzte ihre Nebenspielerinnen ein. Dann leistete man sich einige Fehlwürfe und nach zwölf Minuten hatten die Gäste auf 6:4 verkürzt. Die Damen des Aufsteigers waren jetzt im Spiel angekommen und der THC zog wieder die Zügel an. Bis zur 20. Minute hatten wechselnde Torschützen mit dem 11:6 wieder einen deutlicheren Vorsprung erarbeitet. Doch die Vulkan Ladies blieben in dieser Phase kaum eine Antwort schuldig. Ins Spiel der THC-Damen schlichen sich immer wieder Fehler ein - vor allem bei Tempogegenstößen war die Ausbeute ungewohnt schlecht. So konnten die Gäste mit einem 10:16 Halbzeitstand noch recht zufrieden sein.
Nach der Pause hütete Katarina Tomasevic das THC-Tor und führte sich gleich mit zwei tollen Paraden ein. Die Abwehr arbeitete mit höherem Laufeinsatz und bis zur 38.Minute konnten die Gäste erst einen weiteren Treffer erzielen. Maja Klingenberg setzte nach einem Foul und Zeitstrafe von Danick Snelder den fälligen Strafwurf zum 19:12 in die Maschen. Bei den THC-Damen gab es in dieser Phase wieder mehrfach Unkonzentriertheiten - die Pässe landeten beim Gegner und Trainer Herbert Müller machte aus seiner Unzufriedenheit kein Geheimnis. Einige weitere gute Aktionen von Katarina Tomasevic sorgten dafür, dass der Vorsprung nicht zusammenschmolz. Mie Augustesen war es dann, die zum 20:12 und kurz darauf zum 21:13 erhöhen konnte.
In der 44. Minute war es dann geschafft, erstmals zeigte die Anzeigetafel eine Zehn-Tore-Differenz. Jetzt wechselte Herbert Müller weiter durch. Nach Ana Gros kam jetzt auch Nadja Bolze auf die Rechtsaußenposition - alle Spielerinnen kamen damit zu Einsatzzeiten, die Fehlerquote war sicher auch aus diesem Grund deutlich höher als sonst. Letztlich war Trainerin Ildiko Barna mit ihrer Mannschft zufrieden, das Resultat fiel ihr jedoch zu deutlich aus. Angesichts der Verletzungsmisere der letzten Wochen hat sich ihr Team hier gut vorgestellt. Der THC musste feststellen, dass nach einer solchen Pause ohne die gewohnte Regiespielerin das effektive Spielen doch schwer fiel - schon am Sonntag gegen den Frankfurter HC darf es diese Häufung von Fehlern sicher nicht geben, wenn man mit Punkten aus der Oderstadt zurückkommen will.
Herbert Müller (Thüringer HC): Kerstin gute Besserung, wir brauchen sie. Beide Mannschaften haben Luft nach oben. Der kämpferische Aspekt ist gefragt. Tägliches Training wird gebraucht, um atmen zu können. Ich bin froh, dass wir ein solches Spiel vor dem schweren Kampf in Frankfurt/Oder hatten. Es war wichtig gut reinzukommen und mit dem Endergebnis kann man zufrieden sein. Die Verteidigung am Kreis muss besser werden. Es war aber ein fantastisches Jahr 2012. Herzlichen Dank an alle Fans. Ich hoffe ihr kommt nächstes Jahr auch so zahlreich.
Autor: redDie Thüringerinnen mussten ohne die an einem Magen-Darm-Infekt erkrankte Spielführerin Kerstin Wohlbold antreten und hatten auch durch den Einsatz aller Spielerinnen eine ungewohnt hohe Fehlerquote. Die meisten Treffer für die Gäste erzielte Maja Klingenberg mit 7/3 , für den THC waren Shenia Minevskaja und Mie Augustesen mit jeweils fünf Treffern die besten Werferinnen.
Den Gastgeberinnen gelang ein guter Start - nach sieben Minuten lagen die THC-Damen bereits 5:1 in Front. Vor allem Petra Popluharova auf der Rückraum-Mitte machte viel Druck und setzte ihre Nebenspielerinnen ein. Dann leistete man sich einige Fehlwürfe und nach zwölf Minuten hatten die Gäste auf 6:4 verkürzt. Die Damen des Aufsteigers waren jetzt im Spiel angekommen und der THC zog wieder die Zügel an. Bis zur 20. Minute hatten wechselnde Torschützen mit dem 11:6 wieder einen deutlicheren Vorsprung erarbeitet. Doch die Vulkan Ladies blieben in dieser Phase kaum eine Antwort schuldig. Ins Spiel der THC-Damen schlichen sich immer wieder Fehler ein - vor allem bei Tempogegenstößen war die Ausbeute ungewohnt schlecht. So konnten die Gäste mit einem 10:16 Halbzeitstand noch recht zufrieden sein.
Nach der Pause hütete Katarina Tomasevic das THC-Tor und führte sich gleich mit zwei tollen Paraden ein. Die Abwehr arbeitete mit höherem Laufeinsatz und bis zur 38.Minute konnten die Gäste erst einen weiteren Treffer erzielen. Maja Klingenberg setzte nach einem Foul und Zeitstrafe von Danick Snelder den fälligen Strafwurf zum 19:12 in die Maschen. Bei den THC-Damen gab es in dieser Phase wieder mehrfach Unkonzentriertheiten - die Pässe landeten beim Gegner und Trainer Herbert Müller machte aus seiner Unzufriedenheit kein Geheimnis. Einige weitere gute Aktionen von Katarina Tomasevic sorgten dafür, dass der Vorsprung nicht zusammenschmolz. Mie Augustesen war es dann, die zum 20:12 und kurz darauf zum 21:13 erhöhen konnte.
In der 44. Minute war es dann geschafft, erstmals zeigte die Anzeigetafel eine Zehn-Tore-Differenz. Jetzt wechselte Herbert Müller weiter durch. Nach Ana Gros kam jetzt auch Nadja Bolze auf die Rechtsaußenposition - alle Spielerinnen kamen damit zu Einsatzzeiten, die Fehlerquote war sicher auch aus diesem Grund deutlich höher als sonst. Letztlich war Trainerin Ildiko Barna mit ihrer Mannschft zufrieden, das Resultat fiel ihr jedoch zu deutlich aus. Angesichts der Verletzungsmisere der letzten Wochen hat sich ihr Team hier gut vorgestellt. Der THC musste feststellen, dass nach einer solchen Pause ohne die gewohnte Regiespielerin das effektive Spielen doch schwer fiel - schon am Sonntag gegen den Frankfurter HC darf es diese Häufung von Fehlern sicher nicht geben, wenn man mit Punkten aus der Oderstadt zurückkommen will.
Stimmen nach dem Spiel:
Ildiko Barna (Vulkan Ladies): Durch die lange Spielpause war es schwierig ins Spiel zu kommen. Somit brauchte die Mannschaft mehr Spielzeit. Es gab zu viele leichte Gegentore. Mit dem Ergebnisunterschied kann man nicht zufrieden sein. Mit dem Ergebnis bin ich nicht zufrieden, ich hätte mir für uns 25 Tore gewünscht. Meine jungen Spielerinnen haben positive Erfahrung gesammelt. Der THC kann so ein Spiel auch ohne Kerstin Wohlbold gewinnen.Herbert Müller (Thüringer HC): Kerstin gute Besserung, wir brauchen sie. Beide Mannschaften haben Luft nach oben. Der kämpferische Aspekt ist gefragt. Tägliches Training wird gebraucht, um atmen zu können. Ich bin froh, dass wir ein solches Spiel vor dem schweren Kampf in Frankfurt/Oder hatten. Es war wichtig gut reinzukommen und mit dem Endergebnis kann man zufrieden sein. Die Verteidigung am Kreis muss besser werden. Es war aber ein fantastisches Jahr 2012. Herzlichen Dank an alle Fans. Ich hoffe ihr kommt nächstes Jahr auch so zahlreich.