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Mi, 16:18 Uhr
09.01.2013

Stiftung in Worbis setzt sich für Bär ein

Braunbär M13 hat in der Schweiz in den vergangenen Monaten für Schlagzeilen gesorgt, da er ungeschützte Bienenstöcke plünderte, Schafe riss und zuletzt, auf der Suche nach Futter, auch in ein unbewohntes Ferienhaus eingedrungen ist. Die Stiftung für Bären in Worbis will helfen...

Aufgrund dieser Ereignisse ist er zum Problembären eingestuft worden. Nach Schweizer Regelungen kann ein „Problembär“ jedoch relativ rasch zum „Risikobär“ hochgestuft werden, was für M13 das Todesurteil wäre. Andererseits besteht die Chance, dem Bären durch so genannte Vergrämungsaktionen – etwa mit Hundegebell, Pfeifen, Warnhörnern und Gummigeschossen – beizubringen, dass er sich von Gebäuden und anderen Orten fernhält.

Die STIFTUNG für BÄREN schließt sich einer Unterschriftensammlung von Naturschutz.ch an und plädiert dafür dem bisher nicht aggressiven M13 eine reale Chance zu geben. M13 soll nicht dasselbe Schicksal erleiden wie JJ3, der abgeschossen wurde, ohne dass vorher sämtliche Möglichkeiten der Vergrämung und des Schutzes ausgeschöpft wurden! Die STIFTUNG für BÄREN setzt sich dafür ein, die Bärenpolitik in den betroffenen Gebieten – auch in Deutschland – zugunsten der Bären zu verbessern.

Ferner fordert die STIFTUNG für BÄREN:
1. M13 darf nicht abgeschossen werden! Der Bär verhielt sich gegenüber Menschen nie aggressiv und hat als Teil unserer einheimischen Fauna ein Lebensrecht.
2. Potentielle Bärengebiete müssen in Zukunft besser auf die Rückkehr von Bären vorbereitet werden.
3. Nutztiere und Nahrungsquellen, für die Menschen direkt verantwortlich sind, müssen vor Bären geschützt werden.
4. Bärenexperten sollen die aktuelle Situation beurteilen und sachliche Aufklärungsarbeit in Bezug auf den Umgang, das Verhalten und die Lebensweise von Bären leisten.
5. Die Bevölkerung muss von Bärenexperten bei der Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen unterstützt werden.

Jurka (Foto: Rüdiger Schmiedel) Jurka (Foto: Rüdiger Schmiedel)


Die STIFTUNG für BÄREN hat die ehemalige Wildbärin Jurka, die ebenfalls aus dem Trentino stammt und als Problembär eingestuft wurde, im WOLF- und BÄRENPARK SCHWARZWALD untergebracht. Geschäftsführer Rüdiger Schmiedel sieht die Unterbringung ehemaliger Wildbären kritisch: ".. es kann für die Zukunft nicht die Lösung sein, Problembären einzusperren"

M13 ist derzeit vermutlich in der Winterruhe. Die STIFTUNG für BÄREN hofft, dass die Zeit reichen wird und tierliebe Menschen die Zeit bis zum Frühjahr nutzen, um sich für „Bruder Bär“ einzusetzen. Rund 3000 haben bislang unterzeichnet; 5000 ist das Ziel.

Zur Petition
http://www.baer.de/sfb/index.php oder
www.avaaz.org/de/petition/Petition_M13_soll_leben
Autor: en

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