Fr, 17:44 Uhr
03.05.2013
Metaller fordern fünf Prozent mehr
Heute Morgen hat die IG Metall auch in Nordthüringen zu den ersten Warnstreiks für ihre Forderung nach 5,5 % mehr Entgelt für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Thüringen aufgerufen...
Bernd Spitzbarth der 1. Bevollmächtigte der IG Metall Nordhausen bezeichnete das Angebot der Arbeitgeber mit einer effektiven Entgelterhöhung um 1,9 Prozent als "völlig unzureichend!" Spitzbarth wendete sich an die Arbeitgeber:" Wer auf einen schnellen Abschluss drängt und nicht gewillt ist einen bundesweiten Kompromiss mitzutragen, trifft den Nerv der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Thüringen! Statt eine Angleichung anzubieten, spielen die Arbeitgeber mit einer weiteren Abkopplung der Thüringer Kolleginnen und Kollegen!"
Bei den Auftaktbetrieben MAGNA in Heiligenstadt und NORMA in Gerbershausen, legten die Metallerinnen und Metaller die Arbeit nieder. Insgesamt beteiligten sich heute Morgen 160 Warnstreikende in beiden Betrieben.
"Wer es ernst meint mit einem schnellen Abschluss, soll die Leute nicht auf die Straße treiben, sondern ein verhandlungsfähiges Angebot unterbreiten." so Alexander Scharff von der IG Metall Nordhausen abschließend.
Autor: enBernd Spitzbarth der 1. Bevollmächtigte der IG Metall Nordhausen bezeichnete das Angebot der Arbeitgeber mit einer effektiven Entgelterhöhung um 1,9 Prozent als "völlig unzureichend!" Spitzbarth wendete sich an die Arbeitgeber:" Wer auf einen schnellen Abschluss drängt und nicht gewillt ist einen bundesweiten Kompromiss mitzutragen, trifft den Nerv der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Thüringen! Statt eine Angleichung anzubieten, spielen die Arbeitgeber mit einer weiteren Abkopplung der Thüringer Kolleginnen und Kollegen!"
Bei den Auftaktbetrieben MAGNA in Heiligenstadt und NORMA in Gerbershausen, legten die Metallerinnen und Metaller die Arbeit nieder. Insgesamt beteiligten sich heute Morgen 160 Warnstreikende in beiden Betrieben.
"Wer es ernst meint mit einem schnellen Abschluss, soll die Leute nicht auf die Straße treiben, sondern ein verhandlungsfähiges Angebot unterbreiten." so Alexander Scharff von der IG Metall Nordhausen abschließend.

