Sa, 11:36 Uhr
04.05.2013
Goldenes Caritaskreuz für Alfons Rogge
Am Vormittag fand in der St. Ägidien Pfarrkirche am Markt ein Pontifikalgottesdienst mit Weihbischof Dr. Hauke, Diözesan-Caritasdirektor Heller und dem Gehörlosenseelsorger des Eichsfeldes, Pfarrer Günter Christoph Haase im Rahmen des Besinnungswochenendes für Gehörlose statt. Für Alfons Rogge gabs da eine besondere Überraschung...
Alfons Rogge war ganz überrascht, als Bruno Heller ihn nach dem Gottesdienst nach vorn bat. Denn der Caritasdirektor war nicht nur wegen des Einkehrtages der Gehörosen gekommen. Er hatte noch ein besonderes Anliegen.
Alfons Rogge ist nicht nur im Eichsfeld und Thüringen bekannt, sondern in ganz Deutschland. Für den Gehörlosenverband ist er seit vielen Jahren der Vorsitzende, er war es Jahrzehnte im Eichsfeld, sagte Bruno Heller. In Thüringen habe er sich stets für die Belange der Gehörlosen eingesetzt. Alle Behinderten haben in ihm einen Fürsprecher. Er hat sich bei Politikern bemüht, damit es ordentliche Rahmenbedingungen für die behinderten Menschen gibt.
Nicht nur das Bistum Erfurt, sondern der Caritatspräsident in Frankfurt ist auf Alfons Rogge aufmerksam geworden und sagte, dass es Zeit sei, ihn besonders zu ehren. So überreichte Bruno Heller heute im Auftrag des Deutschen Caritasverbandes als Zeichen der dankbaren Anerkennung für langjährige Seelsorge und Mitarbeit in den Anliegen der Caritas das Ehrenzeichen in Gold. Sie ist eine der höchsten Auszeichnungen der Caritas.
Viele Glückwünsche konnte Alfons Rogge am heutigen Tag entgegennehmen. Aus vielen Teilen Ostdeutschlands sind Gehörlose jetzt in Heiligenstadt zu Gast beim Besinnungswochenende im Marcel Callo Haus, das von Weihbischof Dr. Hauke begleitet wird.
In der Predigt, die der Weihbischof auch in der Gebärdensprache hielt, sprach der Weihbischof u.a. über ein Buch, das zum Inhalt hatte, wie man Menschen führt. In sehr eindrucksvoller Weise beschrieb er ausgehend von Jesus als Hirten, wie ein Direktor mit seinen "Schafen" arbeiten sollte. So solle er zuerst auf die Gesunden schauen, dann auf die Kranken, dann habe er viel Zeit für sie. Weihbischof Hauke sprach über die Bedeutung von Vertrauen, vom gemeinsamen Miteinander ein Ziel zu erreichen.
Informationen über die Gemeinschaft, die Zukunft und Gegenwart an die Mitarbeiter seien ebenfalls wichtig.
Der Chef muss immer vorangehen, auch für seine Mitarbeiter da sein, er muss sie kennen, ihn in die Augen schauen, wie ein Hirte. Er sollte aber auch mit den Problemen nicht allein stehen.
Man solle den Menschen neben sich nie vergessen. Immer stünde die Frage, wie geht es ihnen. Die Gesunden und Kranken bedürfen des Miteinanders. Es kommt auch darauf an, den anderen in Liebe zu begegnen und immer auch an einen kleinen Gruß, wie beispielsweise zum Geburtstag, denken, sagte der Weihbischof.
Zum Abschluss stellten sich alle noch für ein Erinnerungsfoto in der St. Ägidien-Kirche auf.
Autor: enAlfons Rogge war ganz überrascht, als Bruno Heller ihn nach dem Gottesdienst nach vorn bat. Denn der Caritasdirektor war nicht nur wegen des Einkehrtages der Gehörosen gekommen. Er hatte noch ein besonderes Anliegen.
Alfons Rogge ist nicht nur im Eichsfeld und Thüringen bekannt, sondern in ganz Deutschland. Für den Gehörlosenverband ist er seit vielen Jahren der Vorsitzende, er war es Jahrzehnte im Eichsfeld, sagte Bruno Heller. In Thüringen habe er sich stets für die Belange der Gehörlosen eingesetzt. Alle Behinderten haben in ihm einen Fürsprecher. Er hat sich bei Politikern bemüht, damit es ordentliche Rahmenbedingungen für die behinderten Menschen gibt.
Nicht nur das Bistum Erfurt, sondern der Caritatspräsident in Frankfurt ist auf Alfons Rogge aufmerksam geworden und sagte, dass es Zeit sei, ihn besonders zu ehren. So überreichte Bruno Heller heute im Auftrag des Deutschen Caritasverbandes als Zeichen der dankbaren Anerkennung für langjährige Seelsorge und Mitarbeit in den Anliegen der Caritas das Ehrenzeichen in Gold. Sie ist eine der höchsten Auszeichnungen der Caritas.
Viele Glückwünsche konnte Alfons Rogge am heutigen Tag entgegennehmen. Aus vielen Teilen Ostdeutschlands sind Gehörlose jetzt in Heiligenstadt zu Gast beim Besinnungswochenende im Marcel Callo Haus, das von Weihbischof Dr. Hauke begleitet wird.
In der Predigt, die der Weihbischof auch in der Gebärdensprache hielt, sprach der Weihbischof u.a. über ein Buch, das zum Inhalt hatte, wie man Menschen führt. In sehr eindrucksvoller Weise beschrieb er ausgehend von Jesus als Hirten, wie ein Direktor mit seinen "Schafen" arbeiten sollte. So solle er zuerst auf die Gesunden schauen, dann auf die Kranken, dann habe er viel Zeit für sie. Weihbischof Hauke sprach über die Bedeutung von Vertrauen, vom gemeinsamen Miteinander ein Ziel zu erreichen.
Informationen über die Gemeinschaft, die Zukunft und Gegenwart an die Mitarbeiter seien ebenfalls wichtig.
Der Chef muss immer vorangehen, auch für seine Mitarbeiter da sein, er muss sie kennen, ihn in die Augen schauen, wie ein Hirte. Er sollte aber auch mit den Problemen nicht allein stehen.
Man solle den Menschen neben sich nie vergessen. Immer stünde die Frage, wie geht es ihnen. Die Gesunden und Kranken bedürfen des Miteinanders. Es kommt auch darauf an, den anderen in Liebe zu begegnen und immer auch an einen kleinen Gruß, wie beispielsweise zum Geburtstag, denken, sagte der Weihbischof.
Zum Abschluss stellten sich alle noch für ein Erinnerungsfoto in der St. Ägidien-Kirche auf.



