So, 10:12 Uhr
12.05.2013
Bodensteiner Gespräch
Religion und Toleranz. Austausch und Diskussion anlässlich des Themenjahres Reformation und Toleranz der Lutherdekade 2017 - das ist das Thema des nächsten Bodensteiner Gesprächs....
Am 14. Mai 2013 um 19.30 Uhr sind Thomas A. Seidel, Geschäftsführender Vorstand der Internationalen Martin Luther-Stiftung und Beauftragter der Thüringer Landesregierung zur Vorbereitung des Reformationsjubiläums Luther 2017 und Winfried Weinrich, Leiter des Katholischen Büros Erfurt zu Gast beim Bodensteiner Gespräch. Moderiert wird der Abend von Bernd Winkelmann, Pfr. i.R. vom Freundeskreis Bodensteiner Gespräche.
Religionen geben den Gläubigen Halt und Kraft für das tägliche Leben und lassen darüber hinaus viele Erfahrungen und Taten in der Gemeinschaft erlebbar werden. Die den Religionen innewohnenden liturgischen Elemente und Traditionen als auch die erfahrbare Solidarität verleihen diesem Gemeinschaftsgefühl Ausdruck. Dies stärkt den sozialen Zusammenhalt und stützt unsere Gesellschaft, auch über die interreligiöse karitative Arbeit, die Kirchen und Religionsgemeinschaften leisten.
Dennoch kennen wir aus Historie und Gegenwart auch andere Aspekte von Religion, denn der gegenseitige Umgang und Respekt der Kirchen und Religionsgemeinschaften war und ist nicht immer gegeben und nicht wenige Konflikte resultieren aus religiösen und konfessionellen Unterschieden, die selbst in Europa noch erlebbar sind, wenn wir beispielsweise nach Nordirland blicken.
Darüber hinaus ist selbst der Reformator Luther für seine antijudaistischen Äußerungen bekannt und auch die Katholische Kirche ließ sich hier viele Jahrhunderte nicht von Toleranz leiten.
Daher soll in der Veranstaltung der Frage nachgegangen werden, inwieweit Religion und Toleranz im Einklang stehen und woraus Konflikte resultieren. Dies gilt auch im Verhältnis von Religionen gegenüber zunehmend säkularisierten Gesellschaften. Umgekehrt soll auch der Aspekt der Toleranz einer säkularisierten Gesellschaft gegenüber Religion in den Blickpunkt genommen werden.
In diesem Zusammenhang ist es nicht nur spannend zu fragen, wie viel Respekt Religionen für sich einfordern können, sondern ob es nicht auch unterschiedlich viel Toleranz für unterschiedliche Religionen gibt bzw. eingefordert wird.
Autor: enAm 14. Mai 2013 um 19.30 Uhr sind Thomas A. Seidel, Geschäftsführender Vorstand der Internationalen Martin Luther-Stiftung und Beauftragter der Thüringer Landesregierung zur Vorbereitung des Reformationsjubiläums Luther 2017 und Winfried Weinrich, Leiter des Katholischen Büros Erfurt zu Gast beim Bodensteiner Gespräch. Moderiert wird der Abend von Bernd Winkelmann, Pfr. i.R. vom Freundeskreis Bodensteiner Gespräche.
Religionen geben den Gläubigen Halt und Kraft für das tägliche Leben und lassen darüber hinaus viele Erfahrungen und Taten in der Gemeinschaft erlebbar werden. Die den Religionen innewohnenden liturgischen Elemente und Traditionen als auch die erfahrbare Solidarität verleihen diesem Gemeinschaftsgefühl Ausdruck. Dies stärkt den sozialen Zusammenhalt und stützt unsere Gesellschaft, auch über die interreligiöse karitative Arbeit, die Kirchen und Religionsgemeinschaften leisten.
Dennoch kennen wir aus Historie und Gegenwart auch andere Aspekte von Religion, denn der gegenseitige Umgang und Respekt der Kirchen und Religionsgemeinschaften war und ist nicht immer gegeben und nicht wenige Konflikte resultieren aus religiösen und konfessionellen Unterschieden, die selbst in Europa noch erlebbar sind, wenn wir beispielsweise nach Nordirland blicken.
Darüber hinaus ist selbst der Reformator Luther für seine antijudaistischen Äußerungen bekannt und auch die Katholische Kirche ließ sich hier viele Jahrhunderte nicht von Toleranz leiten.
Daher soll in der Veranstaltung der Frage nachgegangen werden, inwieweit Religion und Toleranz im Einklang stehen und woraus Konflikte resultieren. Dies gilt auch im Verhältnis von Religionen gegenüber zunehmend säkularisierten Gesellschaften. Umgekehrt soll auch der Aspekt der Toleranz einer säkularisierten Gesellschaft gegenüber Religion in den Blickpunkt genommen werden.
In diesem Zusammenhang ist es nicht nur spannend zu fragen, wie viel Respekt Religionen für sich einfordern können, sondern ob es nicht auch unterschiedlich viel Toleranz für unterschiedliche Religionen gibt bzw. eingefordert wird.