Mi, 14:31 Uhr
15.05.2013
Weltpräsident kommt nach Leinefelde
Erstmals wurde mit Klaus Lachwitz ein Deutscher Präsident des Weltverbandes Inclusion International. Er wird am 28. Mai 2013 zu Gast in Leinefelde sein und einen Vortrag halten über Inklusion als Leitthema der UN-Behindertenrechtskonvention und ihre Umsetzung in der Praxis...
Die UN-Behindertenrechtskonvention ist für den Schutz der Rechte von Menschen mit Behinderungen von grundlegender Bedeutung. Es geht nicht um Spezialrechte für behinderte Menschen, sondern um die allgemeinen Menschenrechte, wie etwa das Menschenrecht auf Bildung. Die Organisation setzt sich seit 50 Jahren überall auf der Welt für die Rechte von Menschen mit geistiger Behinderung ein. Sie hat ihren Sitz in London und vertritt mehr als 200 Mitgliedsverbände in 115 Ländern.
Die Besonderheit besteht darin, dass die Erfahrungen und Perspektiven von Menschen mit Behinderungen in der Ausarbeitung des Übereinkommens maßgeblich berücksichtigt wurden, um die Menschenrechte von Menschen mit Behinderungen in der Praxis noch wirksamer zu schützen.
Weltweit leben mehr als eine Milliarde Menschen mit einer Behinderung. In Deutschland sind es etwa 9,6 Millionen, also mehr als 11,7 Prozent der Bürgerinnen und Bürger. Mit dem Nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention stößt die Bundesregierung einen Prozess an, der in den kommenden zehn Jahren nicht nur das Leben von Menschen mit Behinderungen maßgeblich beeinflussen wird, sondern das aller Menschen in Deutschland.
Denn die Idee der Inklusion, zentraler Leitgedanke der UN-Behindertenrechtskonvention, wird unsere Alltagskultur verändern. Inklusion im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention bedeutet, dass allen Menschen von Anfang an in allen gesellschaftlichen Bereichen, eine selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe möglich ist.
Inklusion verwirklicht sich im Zusammenleben in der Gemeinde - beim Einkaufen, bei der Arbeit, in der Freizeit, in der Familie, in Vereinen oder in der Nachbarschaft. Aufgabe ist dabei, ein ungehinderter, barrierefreier Zugang und eine umfassende Beteiligung von Menschen mit Behinderungen am bürgerlichen, politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Leben.
Klaus Lachwitz streitet seit 30 Jahren für die Rechte von Menschen mit geistiger Behinderung. Über sich selbst sagt er: "Meine Triebfeder sind Menschen mit Behinderung. Die Verbindung von Praxisarbeit und Fachlichkeit hat mich immer gereizt." In Deutschland hat der engagierte Jurist in den zurückliegenden Jahrzehnten viel bewegt. Er gehört zu den kraftvollen Motoren für mehr Teilhabe von behinderten Menschen.
Oft war es Klaus Lachwitz mit seiner juristischen Abteilung, der den Politikern im Bundestag den richtigen Weg für ihre Gesetze wies. Auf Einladung der Lebenshilfe Leinefelde – Worbis e.V. spricht er am 28. Mai um 11.00 Uhr im Speiseraum der Werkstatt in der Ernemannstraße 6 in Leinefelde. Es ist eine gute Gelegenheit, bei allen Diskussionen über die Umsetzung der Beschlüsse der UN – Behindertenrechtskonvention, aus erster Hand zu erfahren, wie Inklusion (er)lebbar werden kann und welche Hürden in der Praxis genommen werden müssen.
Für Klaus Lachwitz ist es sicher interessant, Anregungen und Meinungen von der Basis mitzunehmen und in seine politische Arbeit einfließen zu lassen. Diese Veranstaltung ist für alle Interessierten offen. Jeder ist willkommen. Der Eintritt ist frei.
Autor: enDie UN-Behindertenrechtskonvention ist für den Schutz der Rechte von Menschen mit Behinderungen von grundlegender Bedeutung. Es geht nicht um Spezialrechte für behinderte Menschen, sondern um die allgemeinen Menschenrechte, wie etwa das Menschenrecht auf Bildung. Die Organisation setzt sich seit 50 Jahren überall auf der Welt für die Rechte von Menschen mit geistiger Behinderung ein. Sie hat ihren Sitz in London und vertritt mehr als 200 Mitgliedsverbände in 115 Ländern.
Die Besonderheit besteht darin, dass die Erfahrungen und Perspektiven von Menschen mit Behinderungen in der Ausarbeitung des Übereinkommens maßgeblich berücksichtigt wurden, um die Menschenrechte von Menschen mit Behinderungen in der Praxis noch wirksamer zu schützen.
Weltweit leben mehr als eine Milliarde Menschen mit einer Behinderung. In Deutschland sind es etwa 9,6 Millionen, also mehr als 11,7 Prozent der Bürgerinnen und Bürger. Mit dem Nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention stößt die Bundesregierung einen Prozess an, der in den kommenden zehn Jahren nicht nur das Leben von Menschen mit Behinderungen maßgeblich beeinflussen wird, sondern das aller Menschen in Deutschland.
Denn die Idee der Inklusion, zentraler Leitgedanke der UN-Behindertenrechtskonvention, wird unsere Alltagskultur verändern. Inklusion im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention bedeutet, dass allen Menschen von Anfang an in allen gesellschaftlichen Bereichen, eine selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe möglich ist.
Inklusion verwirklicht sich im Zusammenleben in der Gemeinde - beim Einkaufen, bei der Arbeit, in der Freizeit, in der Familie, in Vereinen oder in der Nachbarschaft. Aufgabe ist dabei, ein ungehinderter, barrierefreier Zugang und eine umfassende Beteiligung von Menschen mit Behinderungen am bürgerlichen, politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Leben.
Klaus Lachwitz streitet seit 30 Jahren für die Rechte von Menschen mit geistiger Behinderung. Über sich selbst sagt er: "Meine Triebfeder sind Menschen mit Behinderung. Die Verbindung von Praxisarbeit und Fachlichkeit hat mich immer gereizt." In Deutschland hat der engagierte Jurist in den zurückliegenden Jahrzehnten viel bewegt. Er gehört zu den kraftvollen Motoren für mehr Teilhabe von behinderten Menschen.
Oft war es Klaus Lachwitz mit seiner juristischen Abteilung, der den Politikern im Bundestag den richtigen Weg für ihre Gesetze wies. Auf Einladung der Lebenshilfe Leinefelde – Worbis e.V. spricht er am 28. Mai um 11.00 Uhr im Speiseraum der Werkstatt in der Ernemannstraße 6 in Leinefelde. Es ist eine gute Gelegenheit, bei allen Diskussionen über die Umsetzung der Beschlüsse der UN – Behindertenrechtskonvention, aus erster Hand zu erfahren, wie Inklusion (er)lebbar werden kann und welche Hürden in der Praxis genommen werden müssen.
Für Klaus Lachwitz ist es sicher interessant, Anregungen und Meinungen von der Basis mitzunehmen und in seine politische Arbeit einfließen zu lassen. Diese Veranstaltung ist für alle Interessierten offen. Jeder ist willkommen. Der Eintritt ist frei.
