Di, 17:03 Uhr
02.07.2013
Schüler im Bundestag
Die zehnten Klassen des Staatlichen Gymnasiums Marie Curie Worbis nutzten am 25. Juni 2013 gemeinsam mit ihren Lehrern Daniel Dietrich und Antje Schwob die Möglichkeit, den Bundestag hautnah zu erleben....
Unter dem Motto Parlamentarische Demokratie spielerisch erfahren bietet der Deutsche Bundestag ein Planspiel zur Gesetzgebung an. Dieses wurde nun vom Sozialkundeunterricht aufgenommen und den Schülern die Teilnahme angeboten. Der Bundestagsabgeordnete unseres Wahlkreises, Manfred Grund, ermöglichte die Fahrt und lud die Schüler der zehnten Klassen zu diesem Planspiel ein.
Die Verlockungen der Hauptstadt und die Erwartungen gegenüber viel Neuem und der Politik insbesondere motivierten unsere Schüler so sehr, dass auch die Abfahrtszeit um 3:30 Uhr nicht abschrecken konnte.
Mit etwa 50 Personen kam der Bus viereinhalb Stunden später in der Hauptstadt an. Über die Sicherheitskontrolle ging es in den Bundestag. Vom Plenarsaal, über die Fraktionsräume bis hin zur Kuppel wurde alles besichtigt. Zwischenzeitlich ergab sich sogar die Möglichkeit, die Bundeskanzlerin, Dr. Angela Merkel, während einer Rede zu sehen. Am normalerweise sitzungsfreien Dienstag war eine außerordentliche Plenartagung einberufen worden, um über das weitere Vorgehen zum Thema der Flutkatastrophe zu beraten.
Statt der Rede mit anschließender Diskussion beizuwohnen, ging es für uns zum eigentlichen Planspiel. Wir wurden in Parteien aufgeteilt. Jeder von uns erhielt eine erdachte Biographie mit den Standpunkten zum Thema Alkoholverbot für Jugendliche. Im Anschluss wurde den Parteien ein Gesetzesentwurf vorgelegt, der die Einschränkungen des Alkoholkonsums bei Jugendlichen behandelte. Schließlich wurden in den Parteien Ausschüsse gebildet.
Wie bei der echten Gesetzgebung mussten die verschiedenen Stufen durchlaufen werden. Die Lesungen der Gesetzesentwürfe gestalteten sich als reine Formsache, die Diskussionen in den Ausschüssen hingegen als echte Qual. Wir erfuhren in der Auswertung, dass wir uns zu kompromissbereit zeigten und uns noch nicht original-politisch verhielten.
Nach einigen Stunden hatten wir unseren Gesetzesentwurf fertig, den wir in der dritten Lesung annahmen und an den Bundesrat weiterleiteten. Erschöpft gingen wir danach zum Mittagessen in die Cafeteria des Bundestages. Im Anschluss eroberten wir noch Berlin – und zwar bei strömendem Regen. Nach zwei Stunden Freizeit, die, wie allgemein festgestellt wurde, viel zu kurz bemessen war, gelangten wir völlig durchnässt zum Bus zurück.
Die lange Rückfahrt verkürzten wir uns durch viele nette Unterhaltungen und den Austausch über viel Wissenswertes. Im Gepäck ein paar Souvenirs und eine viel bessere Vorstellung von der Politik im Alltag, vor allem von den Wegen der Gesetzgebung.
Katharina Hesse, Klasse 10M3
Autor: enUnter dem Motto Parlamentarische Demokratie spielerisch erfahren bietet der Deutsche Bundestag ein Planspiel zur Gesetzgebung an. Dieses wurde nun vom Sozialkundeunterricht aufgenommen und den Schülern die Teilnahme angeboten. Der Bundestagsabgeordnete unseres Wahlkreises, Manfred Grund, ermöglichte die Fahrt und lud die Schüler der zehnten Klassen zu diesem Planspiel ein.
Die Verlockungen der Hauptstadt und die Erwartungen gegenüber viel Neuem und der Politik insbesondere motivierten unsere Schüler so sehr, dass auch die Abfahrtszeit um 3:30 Uhr nicht abschrecken konnte.
Mit etwa 50 Personen kam der Bus viereinhalb Stunden später in der Hauptstadt an. Über die Sicherheitskontrolle ging es in den Bundestag. Vom Plenarsaal, über die Fraktionsräume bis hin zur Kuppel wurde alles besichtigt. Zwischenzeitlich ergab sich sogar die Möglichkeit, die Bundeskanzlerin, Dr. Angela Merkel, während einer Rede zu sehen. Am normalerweise sitzungsfreien Dienstag war eine außerordentliche Plenartagung einberufen worden, um über das weitere Vorgehen zum Thema der Flutkatastrophe zu beraten.
Statt der Rede mit anschließender Diskussion beizuwohnen, ging es für uns zum eigentlichen Planspiel. Wir wurden in Parteien aufgeteilt. Jeder von uns erhielt eine erdachte Biographie mit den Standpunkten zum Thema Alkoholverbot für Jugendliche. Im Anschluss wurde den Parteien ein Gesetzesentwurf vorgelegt, der die Einschränkungen des Alkoholkonsums bei Jugendlichen behandelte. Schließlich wurden in den Parteien Ausschüsse gebildet.
Wie bei der echten Gesetzgebung mussten die verschiedenen Stufen durchlaufen werden. Die Lesungen der Gesetzesentwürfe gestalteten sich als reine Formsache, die Diskussionen in den Ausschüssen hingegen als echte Qual. Wir erfuhren in der Auswertung, dass wir uns zu kompromissbereit zeigten und uns noch nicht original-politisch verhielten.
Nach einigen Stunden hatten wir unseren Gesetzesentwurf fertig, den wir in der dritten Lesung annahmen und an den Bundesrat weiterleiteten. Erschöpft gingen wir danach zum Mittagessen in die Cafeteria des Bundestages. Im Anschluss eroberten wir noch Berlin – und zwar bei strömendem Regen. Nach zwei Stunden Freizeit, die, wie allgemein festgestellt wurde, viel zu kurz bemessen war, gelangten wir völlig durchnässt zum Bus zurück.
Die lange Rückfahrt verkürzten wir uns durch viele nette Unterhaltungen und den Austausch über viel Wissenswertes. Im Gepäck ein paar Souvenirs und eine viel bessere Vorstellung von der Politik im Alltag, vor allem von den Wegen der Gesetzgebung.
Katharina Hesse, Klasse 10M3
