Sa, 06:36 Uhr
19.10.2013
Schönstatt-Jubiläumsjahr eröffnet
Mit einem großen Reisebus der Eichsfeldwerke mit Eichsfelder Motiven machten sich gestern Mittag 45 Männer und Frauen aus verschiedenen Orten des Unter- und Obereichsfeldes und sogar aus dem Erzgebirge vom Schönstattzentrum in Heiligenstadt auf, um an den Feierlichkeiten zur Eröffnung des Jubiläumsjahres 100 Jahre Schönstatt in Vallendar teilzunehmen...
Start am Schönstattzentrum "Kleines Paradies" in Heilbad Heiligenstadt. Foto: Ilka Kühn
Die Schönstatt-Bewegung, die 2014 ihren 100. Geburtstag feiert, hat ihr Jubiläumsjahr eröffnet. Stanislaw Kardinal Rylko, Präsident des Päpstlichen Rates für die Laien, öffnete am Abend des 18. Oktobers als erster Pilger im Jubiläumsjahr symbolisch die Tür zum Gnadenheiligtum von Schönstatt/Vallendar. Insgesamt 2000 Gläubige, darunter Vertreter aus 72 Ländern, waren zur Feier gekommen.
Kardinal Rylko klopfte symbolisch als erster Pilger an die Tür des Urheiligtums, öffnete sie und schenkte 100 Rosen. Foto: H. Brehm
In seiner Ansprache forderte der Kardinal die Mitglieder der Schönstatt-Bewegung auf, neu die Entscheidung für Christus zu treffen. "Das Jubiläum des Liebesbündnisses mit Maria ist für uns eine neue Entscheidung für Christus. Es ist eine grundlegende Entscheidung, die wichtigste, die man im Leben treffen kann", sagte Rylko. Die Erfahrung der Gnade durch das Liebesbündnis dränge zum missionarischen Handeln. "Halten wir die Unruhe für Christus wach: ihn zu künden, ihn bekannt zu machen, ihn überall hin zu tragen. Das erwartet die Kirche von einer marianischen Bewegung", so Rylko.
Bereits am Vormittag haben sich Mitglieder und Freunde der Schönstattfamilie in der Pilgerkirche in Vallendar getroffen und einen Gottesdienst zur Einstimmung gefeiert. Am Grab von Pater Josef Kentenich, dem Gründer der geistlichen Bewegung, entzündeten Vertreter die Jubiläumsfackel, deren Licht später am Abend von Kerze zu Kerze unter den Pilger weitergegeben wurde. Am Nachmittag schloss sich ein Gespräch Rylkos mit Vertretern der Bewegung an. Bei dem zweistündigen Treffen standen Fragen der Neuevangelisierung im Vordergrund.
Nach der internationalen Eröffnung des Jubiläumsjahres am Freitag gibt es am Wochenende ein großes zweitägiges Fest der deutschen Schönstatt-Bewegung. Neben Workshops, Vorträgen, Foren und kreativen Angeboten zelebriert der Freiburger Erzbischof, Dr. Robert Zollitsch, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, am Samstag einen Open-Air Gottesdienst auf dem Pilgerplatz bei der Gnadenkapelle zu dem mehr als 3000 Menschen erwartet werden. Der Sonntag steht unter dem Motto Schönstatt im Dialog. Unter den Stichworten Weggemeinschaft und Zusammenarbeit stellt sich die Bewegung dem Gespräch mit Partnern aus Gesellschaft, Kirche und der Ökumene.
Die Schönstatt-Bewegung hat allein in Deutschland 21 000 Mitglieder. Weltweit sind es etwa 440 000 in Gruppen und Gemeinschaften. Während des Jubiläumsjahres werden Pilger aus der ganzen Welt in den Marienwallfahrtsort bei Koblenz kommen. Zum großen Abschluss des Jubiläumsjahres um den 18. Oktober 2014 erwartet die Bewegung etwa 10 000 Pilger aus aller Welt.
Autor: enStart am Schönstattzentrum "Kleines Paradies" in Heilbad Heiligenstadt. Foto: Ilka Kühn
Die Schönstatt-Bewegung, die 2014 ihren 100. Geburtstag feiert, hat ihr Jubiläumsjahr eröffnet. Stanislaw Kardinal Rylko, Präsident des Päpstlichen Rates für die Laien, öffnete am Abend des 18. Oktobers als erster Pilger im Jubiläumsjahr symbolisch die Tür zum Gnadenheiligtum von Schönstatt/Vallendar. Insgesamt 2000 Gläubige, darunter Vertreter aus 72 Ländern, waren zur Feier gekommen.
Kardinal Rylko klopfte symbolisch als erster Pilger an die Tür des Urheiligtums, öffnete sie und schenkte 100 Rosen. Foto: H. Brehm
In seiner Ansprache forderte der Kardinal die Mitglieder der Schönstatt-Bewegung auf, neu die Entscheidung für Christus zu treffen. "Das Jubiläum des Liebesbündnisses mit Maria ist für uns eine neue Entscheidung für Christus. Es ist eine grundlegende Entscheidung, die wichtigste, die man im Leben treffen kann", sagte Rylko. Die Erfahrung der Gnade durch das Liebesbündnis dränge zum missionarischen Handeln. "Halten wir die Unruhe für Christus wach: ihn zu künden, ihn bekannt zu machen, ihn überall hin zu tragen. Das erwartet die Kirche von einer marianischen Bewegung", so Rylko.
Bereits am Vormittag haben sich Mitglieder und Freunde der Schönstattfamilie in der Pilgerkirche in Vallendar getroffen und einen Gottesdienst zur Einstimmung gefeiert. Am Grab von Pater Josef Kentenich, dem Gründer der geistlichen Bewegung, entzündeten Vertreter die Jubiläumsfackel, deren Licht später am Abend von Kerze zu Kerze unter den Pilger weitergegeben wurde. Am Nachmittag schloss sich ein Gespräch Rylkos mit Vertretern der Bewegung an. Bei dem zweistündigen Treffen standen Fragen der Neuevangelisierung im Vordergrund.
Nach der internationalen Eröffnung des Jubiläumsjahres am Freitag gibt es am Wochenende ein großes zweitägiges Fest der deutschen Schönstatt-Bewegung. Neben Workshops, Vorträgen, Foren und kreativen Angeboten zelebriert der Freiburger Erzbischof, Dr. Robert Zollitsch, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, am Samstag einen Open-Air Gottesdienst auf dem Pilgerplatz bei der Gnadenkapelle zu dem mehr als 3000 Menschen erwartet werden. Der Sonntag steht unter dem Motto Schönstatt im Dialog. Unter den Stichworten Weggemeinschaft und Zusammenarbeit stellt sich die Bewegung dem Gespräch mit Partnern aus Gesellschaft, Kirche und der Ökumene.
Die Schönstatt-Bewegung hat allein in Deutschland 21 000 Mitglieder. Weltweit sind es etwa 440 000 in Gruppen und Gemeinschaften. Während des Jubiläumsjahres werden Pilger aus der ganzen Welt in den Marienwallfahrtsort bei Koblenz kommen. Zum großen Abschluss des Jubiläumsjahres um den 18. Oktober 2014 erwartet die Bewegung etwa 10 000 Pilger aus aller Welt.


