eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Mi, 12:24 Uhr
13.11.2013

IHK erwartet weniger Arbeitslose

Der Sachverständigenrat hat heute sein Jahresgutachten 2013/2014 vorgelegt. Für dieses Jahr rechnen die Wirtschaftsweisen für Deutschland mit einem Wachstum von 0,4 Prozent und 2014 von 1,6 Prozent. Nach Auffassung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt kämpft die Thüringer Wirtschaft auch in den kommenden zwölf Monaten um Anschluss an die westdeutschen Bundesländer...


Das Bruttoinlandsprodukt, d. h. die Summe der im Freistaat produzierten Güter und geleisteten Dienste, wird 2014 voraussichtlich geringer steigen als in Westdeutschland. Im laufenden Jahr dürfte es gerade noch für eine schwarze Null reichen. Den Arbeitsmarkt tangiert dies kaum; die Arbeitslosigkeit sinkt weiter. „Aktuell bewegt sich Thüringen bei 72 Prozent der westdeutschen Wirtschaftsleistung. In den vergangenen Jahren hat sich dieser Wert nur marginal erhöht“, informiert IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser. Nach großen Anpassungsschritten in den 1990er Jahren von 31 Prozent des Westniveaus 1991 auf 66 Prozent im Jahr 2000, hätte der wirtschaftliche Aufholprozess des Freistaats danach deutlich an Dynamik verloren.

„Die Gründe für die nach wie vor bestehende Produktivitätslücke sind hauptsächlich in der unterschiedlichen Branchen- und Unternehmensstruktur zu sehen. Aber auch die demografische Entwicklung bremst die Wirtschaft im Freistaat“, gibt Grusser zu bedenken. Eine schrumpfende Bevölkerung bedeute für Händler weniger Kunden und eine geringere Kaufkraft, für Restaurants weniger Gäste sowie für die Wirtschaft insgesamt weniger Fachkräfte.

Anzeige symplr (1)
„Die Bereitschaft der Unternehmer zu Einstellungen sollte auch 2014 stabil bleiben und die Arbeitslosigkeit weiter sinken“, ist der IHK-Chef optimistisch. Alles in allem rechne die Kammer im nächsten Jahr mit einem Bedarf von etwa 4.000 neuen Arbeitskräften in Thüringen. Zuwächse plane insbesondere der Dienstleistungssektor, aber auch die Industrie wolle Personal einstellen.

„Allerdings sind qualifizierte Mitarbeiter nicht immer einfach zu bekommen“, erklärt Grusser. Laut einer Umfrage der IHK Erfurt sei die erfolglose Suche nach Fachkräften inzwischen für 36 Prozent der Unternehmer ein Risiko für die Geschäftsentwicklung. Damit werde der höchste Wert seit Befragungsbeginn vor drei Jahren erreicht.

Zudem spitze sich die Situation bei den Energiepreisen weiter zu. Die Kosten, aber auch die Sicherheit der heimischen Energieversorgung bereiteten den Firmen immer mehr Sorgen. Notwendig sei eine rasche Kostenbremse beim Erneuerbare-Energien-Gesetz.
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Retupmoc
13.11.2013, 13:52 Uhr
Verrechnet
Wozu werden diese Nostradamus - Eleven eigentlich beschäftigt? Und wer bezhalt diesen Unsinn?

Die Wirtschaftsweisen rechnen HEUTE ( 6 Wochen vor Jahresschluß ) mit einem Wachstum von 0,4 Prozent. Das kann ich auch. Was soll denn dieses Jahr noch passieren? Das es im 4 Monate verlängert wird.

Übrigens ...die gleichen Wirtschaftsweisen hatten am 7.11.2012 ( in der NNZ nachzulesen ) noch mit 0,8 Prozent gerechnet. Verrechnet würde ich sagen. Ich gebe auch mal eine Prognose für 2014 ab: Ich rechne mit einem Wachstum von 0,2 Prozent statt mit 1,6 ! Was soll denn 2014 besser werden als 2013? Mal sehen wer in einem Jahr näher dran liegt, die 5 Weisen oder ich?
Retupmoc
13.11.2013, 15:54 Uhr
Und noch ein Widerspruch
Angeblich schrumpft die Wirtschaft, weil weniger Menschen in der Zukunft in TH wohnen. Aber die Dienstleister wollen mehr Menschen einstellen? Bekommt dann jeder verbleibende Thüringen seinen eigenen Butler?
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)