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Mi, 11:04 Uhr
20.11.2013

125. Geburtstag von Otto Bock

Mit einer bahnbrechenden Idee hat Otto Bock ab 1919 die orthopädietechnische Branche revolutioniert: die Serienfertigung von Prothesen-Passteilen. Er schuf damit die Grundlage für das effektive Zusammenspiel von Industrie und Handwerk. Gestern wäre Otto Bock 125 Jahre alt geworden...

Ausstellung (Foto: Ottobock) Ausstellung (Foto: Ottobock)


Sein Enkel, Professor Hans Georg Näder, erinnert an ihn mit einer Sonderausstellung im Duderstädter Rathaus, die Dokumente aus der Zeit-, Firmen- und Familiengeschichte zusammenführt.

In Duderstadt ist Otto Bock 1953 verstorben und hier hat sein Schwiegersohn Dr. Max Näder über viele Jahrzehnte gelebt. Hier ist auch Professor Hans Georg Näder geboren und hier sind rund 1.600 Menschen bei Ottobock beschäftigt. Ein am Weltmarkt führendes Unternehmen, das einem Milliardenumsatz entgegenstrebt und als Firmengruppe von der Zentrale aus weltweit knapp 7.000 Mitarbeiter in 50 Ländern koordiniert.

Ottobock ist in Duderstadt tief verwurzelt. Man kann sich Ottobock ohne Duderstadt so wenig vorstellen wie Duderstadt ohne Ottobock. Professor Hans Georg Näder spricht von Duderstadt als einem „guten Heimathafen, in den ich immer wieder gern zurückkehre, wenn ich auf den Weltmeeren unterwegs gewesen bin“.

„Unser Firmengründer wäre stolz, wenn er sehen könnte, wie die Firmengruppe, die seinen Namen trägt, sich entwickelt hat“, sagte Dr. Max Näder in einer Feierstunde zum 100. Geburtstag von Otto Bock. Heute gilt diese Aussage mehr denn je. Unter den Familienunternehmen mit Weltmarktführerschaft gehört Ottobock zur Spitzengruppe und ist schon mehrfach als „Hidden Champion“ ausgezeichnet worden.

Die heutigen Hightech-Produkte übersetzen Muskel- und Nervenimpulse in Steuersignale für Prothesen, lassen Mikroprozessoren und Implantate eingeschränkte Mobilität wiederherstellen. Das ist mit früheren Lösungen aus der Zeit von Otto Bock nicht mehr vergleichbar. Aber das Selbstverständnis, das die stetige Suche nach Verbesserungen motiviert, ist schon bei Otto Bock 1919 fast genau so nachzulesen wie heute: Qualität wird daran bemessen, wie gut ein Produkt einem Menschen hilft, der auf diese Hilfe angewiesen ist.

Der Mensch steht im Mittelpunkt. Die Ausstellung folgt der Biographie von Otto Bock, der ein Familienunternehmen auf den Weg gebracht hat, das in dritter Generation eine beispiellose Erfolgsgeschichte fortschreibt. Dazu gehört die zukunftsgerichtete Bereitschaft zu ständiger Veränderung. Bei Ottobock hat dieser Fortschritt Tradition.

Die Ausstellung ist von heute an bis 17. Dezember 2012 zu sehen, montags bis freitags 10.30 – 16.30 Uhr, sonnabends und sonntags 10 – 16 Uhr.

Begleitend zur Ausstellung ist im Prof. Hans Georg Näder Verlag das Buch „Otto Bock – Ein Leben“ erschienen (ISBN 978-3-941847-23-1) und ab sofort im Buchhandel erhältlich. Verlagsauslieferung Mecke Druck und Verlag, Preis: Zehn Euro.
Autor: en

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