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Mi, 17:41 Uhr
20.11.2013

"Ossis" sind unzufriedener als "Wessis"

In Ostdeutschland liegt das Niveau der Lebenszufriedenheit auch mehr als 20 Jahre nach der Wiedervereinigung noch deutlich unter dem westdeutschen Niveau. Gleichwohl sind im Jahr 2013 die Menschen in Deutschland im Durchschnitt zufriedener als zu jedem anderen Zeitpunkt nach der Wiedervereinigung...


Das belegen die aktuellen, vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) in Zusammenarbeit mit TNS Infratest Sozialforschung erhobenen Daten der Langzeitstudie Sozio-oekonomisches Panel (SOEP), die jetzt im DIW-Wochenbericht veröffentlicht wurden. Auf der Ebene einzelner Bundesländer innerhalb von Ost- beziehungsweise Westdeutschland sind die Unterschiede in der Zufriedenheit so gering, dass man auf Basis des SOEP wie auch vergleichbarer anderer Datensätze kein Bundesland als Zufriedenheits-Champion ausrufen und man keinem Land die rote Laterne für die meiste Unzufriedenheit anhängen sollte.

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Die Langzeiterhebung SOEP befragt seit ihrem Gründungsjahr 1984 jährlich mindestens 10.000 repräsentativ ausgewählte Personen – neben zahlreichen anderen Aspekten – zu ihrer Lebenszufriedenheit. Die jüngste Auswertung der in den letzten 30 Jahren erhobenen SOEP-Daten zeigt: Das Niveau der gemessenen Zufriedenheit in Deutschland ist im Jahr 2013 etwa so hoch wie das Zufriedenheitsniveau in Westdeutschland im Jahr 1984. Das niedrigste Niveau im Beobachtungszeitraum wurde während der Phase der hohen Arbeitslosigkeit in den Jahren 2004 und 2005 gemessen.

„Menschen verlieren mit dem Arbeitsplatz nicht nur Einkommen. Auch ihr Selbstwertgefühl leidet darunter“, sagt SOEP-Direktor Jürgen Schupp, einer der vier Autoren der Studie. Insofern unterstützen die Ergebnisse der Studie diejenigen Politiker, die sich energisch für eine Senkung der Arbeitslosigkeit einsetzen.

Was die regionale Differenzierung der Zufriedenheit angeht, warnen die Forscher vor vorschnellen Schlussfolgerungen und betonen den weiteren Forschungsbedarf. DIW-Vorstandsmitglied Gert G. Wagner: „Auch wenn sich ganze Bundesländer innerhalb von West- und innerhalb von Ostdeutschland im Hinblick auf die Lebenszufriedenheit nur minimal unterscheiden, gibt es sicherlich Gegenden, wo die Zufriedenheit so extrem niedrig ist oder so extrem hoch, dass man von statistisch belastbaren Unterschieden sprechen kann. Dazu müssen aber erst noch spezifische Analysen erstellt werden. Eine erste Analyse zeigt, dass die Zufriedenheit in den ostdeutschen Raumordnungsregionen nahezu identisch ist. In Westdeutschland sind die Unterschiede größer.

Neben den methodischen Grenzen und Möglichkeiten der Zufriedenheitsforschung unterstreichen die DIW-Wissenschaftler auch deren Nutzen für Politik und Wirtschaft. Dafür sind auch die im jüngsten „Glücksatlas“ enthaltenen Detailanalysen sehr nützlich. Ein aktuelles Beispiel für eine politikrelevante Auswertung der SOEP-Daten ist eine jüngst als SOEPpaper veröffentlichte Analyse des angesehenen britischen Ökonomen Richard Layard.

Zusammen mit drei Ko-Autoren zeigt er für Australien, Deutschland und Großbritannien, dass psychische Erkrankungen die Betroffenen im Durchschnitt deutlich unzufriedener machen als körperliche Erkrankungen. Layard zieht daraus die politische Schlussfolgerung, dass zur Bekämpfung psychischer Erkrankungen deutlich mehr finanzielle Mittel aufgewendet werden sollten.

SOEP

Das Sozio-oekonomische Panel (SOEP) ist die größte und am längsten laufende multidisziplinäre Langzeitstudie in Deutschland. Das SOEP ist am DIW Berlin angesiedelt und wird als Teil der Forschungsinfrastruktur in Deutschland unter dem Dach der Leibniz-Gemeinschaft (WGL) von Bund und Ländern gefördert. Für das SOEP werden seit 1984 jedes Jahr vom Umfrageinstitut TNS Infratest Sozialforschung mehrere tausend Menschen befragt. Zurzeit sind es etwa 30.000 Befragte in etwa 15.000 Haushalten.

Die Daten des SOEP geben unter anderem Auskunft über Einkommen, Erwerbstätigkeit, Bildung, Gesundheit und Lebenszufriedenheit. Weil jedes Jahr dieselben Personen befragt werden, können nicht nur langfristige gesellschaftliche Trends, sondern auch die gruppenspezifische Entwicklung von Lebensläufen besonders gut analysiert werden. Weltweit nutzen jährlich etwa 500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Daten des SOEP.

Glücks“forschung

Das SOEP befragt seit seinem Gründungsjahr 1984 jährlich mehr als 10.000 Personen zu ihrer Lebenszufriedenheit (im Englischen oft als „Happiness“ bezeichnet, woraus im Deutschen Glück wurde). Auf einer Skala von 0 bis 10 geben die Befragten an, wie „zufrieden“ sie derzeit „alles in allem mit ihrem Leben sind“. Die Zahl Null bedeutet „ganz und gar unzufrieden“, Zehn hingegen steht für „ganz und gar zufrieden“.

Die Happiness-Forschung hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der wichtigsten Forschungsfelder auf Basis von SOEP-Daten entwickelt. Bis heute sind etwa 450 SOEP-Studien zur Zufriedenheit erschienen. „Daten zur persönlichen Lebenszufriedenheit sind eine wichtige Größe bei der Messung von Lebensqualität“, sagt SOEP-Direktor Jürgen Schupp. „Wer Aussagen zur Lebensqualität treffen möchte, muss neben den objektiven Lebensbedingungen auch die subjektive Lebenszufriedenheit im Blick haben.“
Autor: red

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Kommentare
Rainer H.
20.11.2013, 20:47 Uhr
Viele zufriedene Ossis im Westen
Dr. Hirschhausen sagte: Es sind mehr Zufriedene (Glückliche) im Westen, weil die glücklichen Ossis in den Westen gezogen sind.
Wolfi65
21.11.2013, 09:19 Uhr
Diese Ossis!
Seit über zwanzig Jahren haben diese Dauernörgler nichts anderes zutun, als über die soziale Marktwirtschaft herzuziehen.
Selbst für die, welche schon immer nichts hatten, ist durch Suppenküchen und Sozialämter gesorgt worden.
Ich weiß gar nicht, was diese Ossis, welche sich komischerweise im Moment in Mitteldeutschland aufhalten, noch immer zu meckern haben?
Die sollen doch erst einmal richtig arbeiten lernen, damit sie mitreden können!
So ein undankbares Volk!
Paulinchen
21.11.2013, 09:46 Uhr
Die Tagesschau sah dies anders…
…“Auf der Ebene einzelner Bundesländer innerhalb von Ost- beziehungsweise Westdeutschland sind die Unterschiede in der Zufriedenheit so gering, dass man auf Basis des SOEP wie auch vergleichbarer anderer Datensätze kein Bundesland als Zufriedenheits-Champion ausrufen und man keinem Land die rote Laterne für die meiste Unzufriedenheit anhängen sollte.“

In deren Nachrichten wurden als die Bundesländer mit den unzufriedensten Bürgern in den 24 Jahre alten wie folgt genant: Brandenburg und Thüringen.

Sei es drum, vor ca. drei Wochen wurde ja der Zukunftsatlas in den Medien veröffentlicht. Die Regionen, welche dunkelbraun (zukunftssicher) markiert waren fand man außer in Berlin und Dresden, nur im Westteil von Deutschland (aber auch nicht überall!). Fast hellblau waren die Regionen im Ostteil unserer Republik.

Die Harzregion und auch der Freistaat Thüringen waren dagegen, wie viele andere, schneeweiß. Dabei ist es im Moment vielleicht gut, dass man aus dem Munde von des „Volkes Mutti“ mal vernehmen konnte, dass nun auch bei ihr diese Unterschiede bekannt sind. Bleibt zu hoffen, dass das Sprichwort: „Wer ewig hofft, der stirbt zuletzt an der Verzweiflung“, mal nicht zutrifft.
NDHler
21.11.2013, 10:32 Uhr
Hallo!
Ich bin ein glücklicher Ossi! Wie das geht? Einfach positiv denken und so wenig wie möglich NNZ Kommentare lesen! Ich kenne übrigens noch mehr glückliche Ossis! Und um eines vorweg zu nehmen, wir sind alles keine Superreichen! Wir sind aber mit dem zufrieden was wir haben und verfangen uns nicht ständig in Neiddebatten. Klar gibt es Menschen denen es nicht so gut geht (Gesundheit, Arbeit, Lebensumfeld)! Und das diese nicht glücklich sind ist mir auch klar. Nicht auf alles hat man selber einen Einfluss, aber auf vieles. Das Vergessen einige! Fakt ist auch, dass sich viele einfach nicht mit dem identifizieren was sie sind und was sie haben. Dann entsteht eben so ein Mecker- und Nölforum wie man es hier lesen kann. Man geilt sich an allem und jeden auf und weiß einfach alles besser! Ist ja hier schon zu Sport für einige geworden. Denen gelinkt ja nicht mal ein positiver Kommentar! Wie sollen sie denn dann glücklich sein?! Schönen Tag noch!
Retupmoc
21.11.2013, 11:27 Uhr
Glücklicher Ossi
Ich bin nicht arm - aber auch nicht reich. Materiell gesehen. Und ich bin als Ossi hier im westkapitalistischem Ausland sehr glücklich. Immerhin kann ich mir meine Drogen wie Crack, Haschisch usw. schon hier an der nächsten Ecke kaufen und muss Sie mir nicht umständlich im Westcarepaket schicken lassen. Ich muss auch keine Mädels mehr verführen, denn für einen geringen Obolus bekomme ich jetzt meine wildestens Fantasien besorgt. Ob im Haus oder auf der Straße. Die Bettler vor dem Einkaufszentrum zeigen mir ja auch immer wieder, das es mir schon sehr gut geht. Da brauche ich auch kein Mitleid mit Arbeitslosen zu haben, denn denen geht es ja viel besser. Wozu braucht man denn auch Arbeit? Wir haben jetzt mindestens 300 Programme im TV - früher waren es nur 4-5 und dazu zwei noch illegal. Selbst Al Dschasira kann ich jetzt sehen und das Nachhilfestudio bietet mir für 70 Euro die Stunde auch Nachhilfe in exotischen Sprachen. Und wenns mir nach deutscher Sprache sehnt gibt es eine Talkshow mit unfähigen Politikern nach der anderen. Früher gab es nur Karl Eduard und der war bei weitem nicht so telegen wie Kubiki oder Altmaier als Dauergäste bei Jauch, Maischberger,Plasberg, Lanz und wie die Dauerquassler alle heissen. Im Gegensatz zu früher darf ich jetzt auch für meine Medizin löhnen und im Krankenhaus werde ich nach einer OP schon am nächsten Tag nah Hause entlassen, weil die Betten zu teuer sind. Ich hatte mich früher richtig schäbig gefühlt, die medizinischen Leistungen der DDR kostenlos zu nutzen. Und im Kindergarten war ich auch kostenlos. Heute darf ich endlich zahlen und das nicht zu knapp. Aber das mache ich doch gern. Leider klappt es bei meinen Kindern mit der Schule nicht so. Die Toiletten sind nicht die saubersten, die Technik veraltet - aber man möchte ja nicht meckern. Früher hat man eine 5 in Stabü bekommen, wenn man was falsches gesagt hat. Waren teilweise schlimme Lehrer, aber sicher von dem DDR-Regime sehr schlecht bezahlt. Deshalb hatten die meisten einen Nebenjob und haben für die Stasi gespitzelt. Heute genießen diese Leute eine fette Rente oder sind noch im Staatsdienst. Ja das ist eine positive Errungenschaft mit der 2. Chance. Endlich gibt es auch Vorbilder unter den Politikern und Eliten. Leute wie Honecker oder Krenz konnten einem Hoeness, Wulff, Hartz, van Elst usw. niemals das Wasser reichen. So clever haben die nicht mit meinen Steuergeldern gewirtschaftet. Und nicht vergessen möchte ich auch die blühenden Landschaften. Das Gras ist jetzt viel grüner, die Bäume höher und die Tierwelt bunter. Das unsere Straßen mehr Schlaglöcher haben als die damalige Plattenautobahn Erfurt - Dresden ist nur eine kleine Randnotiz. Das man mit Gipsabbau heute unsere Umwelt verschandelt, mit Biogasanlagen Monokulturen fördert und Solarzellendörfer entstehen ist lobenswert. Auch im Sport ist ein erkennbarer Wandel zu sehen. Endlich darf jeder im TV die Europapokalspiele schauen, die 40 Euro die man dafür jeden Monat löhnen muss, weils ja im Free-TV nicht mehr kommt, die hat jeder in der Portokasse. Früher hat das TV der DDR Spiele von Dresden, Leipzig, Berlin oder Jena live gesendet, man musste aber den Herrn Oertel ertragen. Gut das das jetzt fast alles verschlüsselt kommt. Ach ja, selbst der hiesige Sportverein spielte in der 2. Liga, heute hat man sich immerhin in die 4. Liga vorgearbeitet. Naja, der Staat schießt halt nichts mehr zu. Wie gesagt, ich bin sehr glücklich. Wer es nicht ist, ist ein Dauernörler, Polemiker und Vaterlandsverräter.
shs
21.11.2013, 11:44 Uhr
Antwort für Wolfi65
Hallo! Ich verbitte mir diese Äußerungen über die Ossis. Ich arbeite 10 Std jeden Tag und auch am Wochenende. Ich bin Ossi und lebe im Wessi land. Auch meine Eltern habe ein Lebenlang gearbeitet aber d Lohn Niveau liegt nach wie vor unter dem Durchschnitt. Sind Sie ganztags mit 1100 € Brutto nach Hause gegangen?? Ach ja , die Wessis haben sich doch vor 20 Jahren an den Wessis mit Versicherungen und Autoverkauf Reich gemacht.

Also, hören Sie auf falsch zu Urteilen. Es gibt fleissige Wessis und Ossis und sicher auch beides für Faule. Außerdem nach 20 Jahren diese Wörter in den Mund zu nehmen ist OUT!! Sie Leben nicht im Jetzt. Alles Gute
Paulinchen
21.11.2013, 12:48 Uhr
Ich möchte mich hier nicht…
…an den teilweise persönlichen Beleidigungen beteiligen, aber nur mal so viel dazu:

Mich stört es verdammt sehr, dass noch immer die Worte Ossi und Wessi zum Sprachgebrauch unter uns DEUTSCHEN gehören. Ganz sicher bin ich auch nicht mit allem einverstanden, was da vor 24 Jahren auf uns zugekommen ist. Nun mögen schon einige Leser mit dem Finger über der Tastatur des PC kreisen und mir sagen/schreiben wollen, dass ja jeder seines Glückes Schmied sei. Nur leider hat nicht jeder die gleichen Ausgangspositionen zum Eintritt in eine Selbstständigkeit. Richtig ist auch, dass nicht alles schlecht war, was wir damals alles hatten, nur wollen wir es wirklich wieder umkehren?

Ich gebe zu, ich bin sehr skeptisch und kritisch gegenüber allen Dingen und suche stets nach den Nachteilen und es gibt sie ja auch da und dort. Nur wenn ich ehrlich sein soll, dann muss ich gestehen, die Vorteile überwiegen in den meisten Fällen. Ich weiß aber auch, dass wir heute reisen können, wohin wir wollen – nur haben wir dafür alle das notwendige Geld? Hier wäre meiner Meinung nach „Mutti“ samt ihrem künftigen „Konfifchen“ gefordert, die dafür notwendigen Rahmenbedingungen zu verbessern.

Nur wollen wir doch mal ganz ehrlich zu uns selbst sein und es sei mir gestattet einiges aus der Vergangenheit auszugraben. Zu Zeiten vor mehr als 25 Jahren mussten wir doch vor unseren Kindern schon im August die Weihnachtsgeschenke in der Wohnung verstecken. Denn jetzt im November war es bereits mehr als zu spät zum Kauf dafür. Da gab es doch nix mehr! Die Sektflasche, die Chips, die “exotischen“ Früchte (Konserven) aus der polnischen Hortexhalle, also alles was man zum Anstoßen auf das Neue Jahr so haben wollte, musste doch meist auch schon im September im Keller gelagert sein, (wenn überhaupt!) weil sonst gab es statt Sekt nur Selters, die obendrein kaum Kohlensäure in sich hatte. Im Flaschenbier von „Roland Bräu“ da „schneite“ es doch immer und die Sicht war meist eher trüb. Ach ja - ein Glas Erbsen war eine "EDELKONSERVE!"

Was mich aber immer erregt ist, dass selbst die Medien noch immer vom Ossi und Wessi sprechen/schreiben. Kann man das nicht mal endlich abstellen? Wir sagen doch auch nicht „Südis und Nordis!“ Und was mich auch noch interessieren würde ist, wie kommen denn die Fußballfans mit ihrem „CROMAT“ Farbfernsehgeräten heute in der ehemaligen DDR noch zurecht. Denn wenn ich lese, dass einige Kommentatoren noch so tief mit der damaligen Zeit verwurzelt sind, haben sie doch noch kein neuzeitliches TV-Gerät oder?

Starten wir, die Leser und Kommentatoren der nnz-online, doch mit dem Vorsatz ins Jahr 2014: Niemand verwendet mehr die Begriffe Ossi und Wessi. Das wäre doch mal ein Anfang! In diesem Sinne - seid doch etwas nett zu einander.
Harzer_Wolf
21.11.2013, 13:15 Uhr
@ shs
Sie sind nicht so häufig hier. Sonst wüssten Sie das Wolfi65 seine Kommentore stets sarkastisch schreibt. Der meint das nicht so, der will nur spielen.

Ansonsten gibt es schon noch eine Einteilung in Ossis und Wessis. Die kommt jedoch nicht von den Einwohnern selbst, sondern von regierungspolitischer Ebene. Solange die Löhne und Renten für gleiche Arbeit oder Arbeitsjahre regional verschieden sind ( übrigens nicht nur in Ost und West ) solange wird es diese Teilung geben. Gilt übrigens auch für Preise. Am Sonntag gab es bei einer Markentankstelle mit blauer Farbe zwischen Ost und West 9 Cent Unterschied ( zwischen 20:30 Uhr und 20:50 Uhr ). Besser hätte selbst der Herr Generalsekretär keine Mauer in den Köpfen hinbekommen.
Retupmoc
21.11.2013, 13:44 Uhr
@ Paulinchen
Alles richtig, was Sie da sagen. Nur ein Aspekt kommt mir dabei zu kurz. Was bitte ist wichtiger: Ein hohes Warenangebot oder ein Job. Die Kinder von Arbeitslosen oder Aufstockeren können auch nicht alles haben, was da so in den Läden glänzt. Und @ Paulinchen, wenn Sie heute krank werden, dann wird das ein teurer Spaß.

Manche haben nicht das Geld sich eine umfassende medizinische Betreuung leisten zu können, die sie bräuchten. Und deshalb sage ich - ist meine ganz persönliche Meinung - wenn man mir bis zu meinem 65. Lebensjahr eine Jobgarantie gibt würde ich einen alten TV zu Hause stehen haben und auf die Erdbeeren im November verzichten. Das Schlimmste in diesem Land ist die Existenzangst, weil Sie heute nicht wissen, ob ihr Betrieb sie nicht morgen entlässt. Beamte mal ausgenommen. Und zum Thema Ossi und Wessi muss ich sagen, das hier ein User schon die Probleme aufgezählt hat. Lohn, Rente usw. Und selbst das TV spaltet die Bevölkerung: Nicht umsonst heisst eine Sendung " Sport im Osten ". Man könnte zwar Sport aktuell draus machen oder Sport in Mitteldeutschland, aber nein, der MDR reitet auf dem Osten. Diese Mauer bekommen Sie ( leider) nie aus den Köpfen der Menschen, solange wie es Verlierer und Sieger der Wende gibt.
Wolfi65
21.11.2013, 18:43 Uhr
Immer ruhig bleiben!
Das hier für alle Einheitsfreunde:
-Lohntarifgebiet Ost
-Rentenpunkte Ost
-Rentenniveau Ost
-Krankenkasse Tarifgebiet Ost
usw.
Diskriminierung bis zum heutigen Tage und da soll man sich als Einheits-Deutscher fühlen?
Momentmal
21.11.2013, 20:16 Uhr
Skala von 1-10
Wie ich dem Text entnehme beruht die Analyse fast ausschließlich auf eine Selbsteinschätzung der Befragten zwischen Wert 1 und Wert 10.
Sorry,aber wer kann für sich schon subjektiv unterscheiden,ob er jetzt eine 7,0 oder 7,5 angibt ? Vieleicht waren die Ostdeutschen hierbei (wie meist ) angenehm zurückhaltender als ihre westdeutschen Pendantes. Das kennt man ja...
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