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Mo, 11:51 Uhr
10.02.2014

Starke forstliche Zusammenschlüsse schaffen

Die Landesregierung will mehr private Waldbesitzer zur Bewirtschaftung ihres Waldes bewegen. „Mit einer Reihe von Projekten mobilisieren wir bereits die Nutzung des Privatwalds in Thüringen", sagte der zuständige Minister heute...


"Demnächst werden wir eine Serviceagentur einrichten, die private Waldbesitzer und ihre Zusammenschlüsse zu erfolgreichen, eigenverantwortlich handelnden Marktteilnehmern machen soll“, sagte Thüringens Umweltminister Jürgen Reinholz heute anlässlich eines forstpolitischen Kolloquiums an der Fachhochschule Erfurt.

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In einem Pilotprojekt „Wald sucht Eigentümer“ im Henneberger Land versucht die Landesforstverwaltung mit mehreren Partnern Eigentumsverhältnisse im Kleinprivatwald zu klären und mittels Bodenordnung die Flächen nutzbar zu machen. In anderen Gegenden Südthüringens gründen sich auf Initiative von Umweltministerium, Landesforstanstalt und Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Meiningen Waldgenossenschaften. Bei der Gründung solcher Genossenschaften geht das Eigentum an den eingebrachten Grundstücken auf alle Mitglieder als Gemeinschaftsvermögen über.

Das Umweltministerium setzt weiterhin auf forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse, um die Nachteile der Waldbewirtschaftung bei zersplittertem Besitz oder geringer Flächengröße zu überwinden. Minister Reinholz sieht die Notwendigkeit, dass kleine Forstbetriebsgemeinschaften sich zu größeren zusammenschließen. „Unser Ziel muss es sein, leistungs- und finanzstarke forstliche Zusammenschlüsse mit professioneller Geschäftsführung zu schaffen, die angesichts sinkender Fördermittel auf eigenen Beinen stehen“, sagte Reinholz.

Hintergrund

Im Freistaat gibt es etwa 200.000 private Waldbesitzer mit statistisch einer durchschnittlichen Besitzgröße von etwa einem Hektar. Aufgrund der Zersplitterung und insbesondere aufgrund ungeklärter Eigentumsverhältnisse werden rund 70.000 Hektar Wald nicht bewirtschaftet. Damit liegen einerseits wirtschaftliche Ressourcen brach, andererseits wird die Waldnutzung und -pflege anderer Eigentümer erschwert.
Autor: red

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Kommentare
I.H.
10.02.2014, 12:54 Uhr
70.000 Hektar Urwald sind doch schön!
Geht Reinholz seinen Försterlein die Arbeit aus, oder warum will er die 70.000 Hektar unbewirtschafteten, damit naturbelassenen Privatwald der Kleinwaldbesitzer unter seine Sägen nehmen? Ich finde es schön, dass es soviel naturbelassenen Wald gibt. Reinholz soll doch seinen defizitären Pille Palle Alibi Urwald im Hainich absägen und die Privaten in Ruhe lassen. Ist doch schön, wenn es noch Menschen gibt, die ohne Dollarzeichen im Auge die Natur in Ruhe lassen!
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