Mi, 08:17 Uhr
21.05.2014
Kaum Interesse an Stadtentwicklung? (2)
Fragen gab es nur wenige (außer zum Thema Mühlhäuser Straße und Ansiedlung eines Einkaufsmarktes) in der gestrigen Einwohnerversammlung in Leinefelde. Dafür aber viele Infos vom Bürgermeister....
Schwerpunkt war das Thema Bauen, sowohl was die Straßen anbelangt als auch die Wohngebiete. Erst kürzlich war wieder eine Delegation aus Japan in Leinefelde und hat sich den Stadtumbau angesehen. Die Japaner sind immer wieder davon in Leinefelde begeistert, weil hier mit Ideenvielfalt umgebaut wurde und nicht alles eintönig ist. Leinefelde ist für sie zum Thema Stadtumbau eine Beispielstadt, sagte Gerd Reinhardt.
Wenn auch das meiste geschafft ist, es bleibt immer noch viel zu tun. Heute fällt beispielsweise der Startschuss für die Sanierung des zweiten Teils der Lutherstraße. Diese Straße soll mit der Birkunger Straße und der Straße des Friedens künftig in einen Kreisel münden. Insgesamt erhält Leinefelde noch drei weitere Kreisel. Sie haben sich offensichtlich bewährt und sind nicht so kostenintensiv wie Ampelanlagen.
Weitere Themen waren die Anbindung Konrad Martin Str. an Mühhäuser Straße, der Zentrale Platz, Schulweg und Platz, die Bergstraße, Wegeachse Lisztstraße/Bachstraße, Straßenausbau Straße des Friedens, Am Stieg, Straße der Einheit, Beurenweg, Robert Kochstraße mit Kreisverkehr.
Zur Burg Scharfenstein erklärte Gerd Reinhardt, dass die Stadt die Absicht habe, mit Unterstüzung des Landes, einen Zugang zur Kernburg zu ermöglichen. Mit Treppenanlage und Fahrstuhl. Der Fahrstuhl würde auf eine Plattform führen, von der man einen herrlichen Blick auf das Eichsfeld habe. Auch der Gewölbekeller sei hier ein Thema. Abwasser und Gas sind auf der Burg. Das Konzept zur medialen Ausgestaltung durch das Fraunhofer Institut nimmt Formen an mit 12 Erlebnistypen. Die App für das ipad steht bereits zur Verfügung.
Desweiteren soll es einen Wettbewerb zur Umgestaltung des ältesten Plattenbaugebietes, der Konrad-Martin-Straße geben. Dort gibt es noch Blöcke ohne Balkons. Wir haben Handlungsbedarf, so Reinhardt. In Verbindung mit Zentralem Platz könnte sich dort einiges tun. Reinhardt sprach in diesem Zusammenhang auch die IBA an.
Weitere Verbesserungen stehen an für das Leinebad, im Bereich des Friedhofes, der Trauerhalle und Wege.
Unter Punkt Sonstiges gab der Bürgermeister Infos zum Grün in der Stadt, Ordnung und Sauberkeit, Rad- und Wanderwege (Beschilderung). Das Vereinsleben der Stadt sei aktiv.
Das Stadtoberhaupt lud schon einmal zu den nächsten Veranstaltungen ein, zu 20 Jahre Fest der Leinefelder Lämmerschwänze von 13. bis 15.6. und am zum 1. Juni zum Gewerbegebietsfest Nord.
In der anschließenden Fragestunde interessesierte: Warum geht Springbrunnen nicht? Einfache Antwort: Pumpe ist defekt, wurde eingeschickt, konnte nicht vom Bauhof repariert werden.
Zur Entwicklung Gewerbegebiet Richtung Breitenbach – was wird mit dem jetzigen, was brach liegt?
Reinhardt: mit Ansiedlung von Aquila, Verbindungsstraße geschaffen, für die große Fläche davor gibt es einen Interessenten, Erweiterungsflächen für bereits bestehende Unternehmen. Es bleibt dann nicht viel übrig. Hinter Karneval Orlob gibt es auch einen Bauantrag auf Erweiterung. Es ist notwendig, sich in die Richtung Breitenbach zu positionieren. Wir brauchen Gewerbe- und Industrieflächen. Mit dem Ende der Baumwollspinnerei haben wir dann ebenfalls noch Flächenpotentiale, sagte Reinhardt. Auch das alte Heizwerk in Birkungen wird noch zurückgebaut. Ohne wirtschaftliche Entwicklung keine Arbeit, kein Verdienst, so Reinhardt.
Ein Bürger schlug vor, die hohen Pappeln bei der Trauerhalle zu fällen, weil man durch das Rauschen der Blätter bei Trauerfeiern nichts verstehen würde. Und er fügte hinzu, dass wir in Thüringen sicher das schönste Stadion hätten, aber wenn das Fußballspiel vorbei wäre, könne man dort nicht mal ein Bier trinken, weil der Gastrobereich 18 Uhr schließt. Ihn interessierte auch, warum die Straße Flachsröste wieder nicht auf dem Sanierungsplan stehe. Dazu sagte Gerd Reinhardt, dass es eine reine Anliegerstraße sei und die Anlieger sie dann auch bezahlen müssten.
Kurz nach 20 Uhr war die Versammlung vorbei und der Bürgermeister versprach, die Anrgungen aufzunehmen.
Autor: enSchwerpunkt war das Thema Bauen, sowohl was die Straßen anbelangt als auch die Wohngebiete. Erst kürzlich war wieder eine Delegation aus Japan in Leinefelde und hat sich den Stadtumbau angesehen. Die Japaner sind immer wieder davon in Leinefelde begeistert, weil hier mit Ideenvielfalt umgebaut wurde und nicht alles eintönig ist. Leinefelde ist für sie zum Thema Stadtumbau eine Beispielstadt, sagte Gerd Reinhardt.
Wenn auch das meiste geschafft ist, es bleibt immer noch viel zu tun. Heute fällt beispielsweise der Startschuss für die Sanierung des zweiten Teils der Lutherstraße. Diese Straße soll mit der Birkunger Straße und der Straße des Friedens künftig in einen Kreisel münden. Insgesamt erhält Leinefelde noch drei weitere Kreisel. Sie haben sich offensichtlich bewährt und sind nicht so kostenintensiv wie Ampelanlagen.
Weitere Themen waren die Anbindung Konrad Martin Str. an Mühhäuser Straße, der Zentrale Platz, Schulweg und Platz, die Bergstraße, Wegeachse Lisztstraße/Bachstraße, Straßenausbau Straße des Friedens, Am Stieg, Straße der Einheit, Beurenweg, Robert Kochstraße mit Kreisverkehr.
Zur Burg Scharfenstein erklärte Gerd Reinhardt, dass die Stadt die Absicht habe, mit Unterstüzung des Landes, einen Zugang zur Kernburg zu ermöglichen. Mit Treppenanlage und Fahrstuhl. Der Fahrstuhl würde auf eine Plattform führen, von der man einen herrlichen Blick auf das Eichsfeld habe. Auch der Gewölbekeller sei hier ein Thema. Abwasser und Gas sind auf der Burg. Das Konzept zur medialen Ausgestaltung durch das Fraunhofer Institut nimmt Formen an mit 12 Erlebnistypen. Die App für das ipad steht bereits zur Verfügung.
Desweiteren soll es einen Wettbewerb zur Umgestaltung des ältesten Plattenbaugebietes, der Konrad-Martin-Straße geben. Dort gibt es noch Blöcke ohne Balkons. Wir haben Handlungsbedarf, so Reinhardt. In Verbindung mit Zentralem Platz könnte sich dort einiges tun. Reinhardt sprach in diesem Zusammenhang auch die IBA an.
Weitere Verbesserungen stehen an für das Leinebad, im Bereich des Friedhofes, der Trauerhalle und Wege.
Unter Punkt Sonstiges gab der Bürgermeister Infos zum Grün in der Stadt, Ordnung und Sauberkeit, Rad- und Wanderwege (Beschilderung). Das Vereinsleben der Stadt sei aktiv.
Das Stadtoberhaupt lud schon einmal zu den nächsten Veranstaltungen ein, zu 20 Jahre Fest der Leinefelder Lämmerschwänze von 13. bis 15.6. und am zum 1. Juni zum Gewerbegebietsfest Nord.
In der anschließenden Fragestunde interessesierte: Warum geht Springbrunnen nicht? Einfache Antwort: Pumpe ist defekt, wurde eingeschickt, konnte nicht vom Bauhof repariert werden.
Zur Entwicklung Gewerbegebiet Richtung Breitenbach – was wird mit dem jetzigen, was brach liegt?
Reinhardt: mit Ansiedlung von Aquila, Verbindungsstraße geschaffen, für die große Fläche davor gibt es einen Interessenten, Erweiterungsflächen für bereits bestehende Unternehmen. Es bleibt dann nicht viel übrig. Hinter Karneval Orlob gibt es auch einen Bauantrag auf Erweiterung. Es ist notwendig, sich in die Richtung Breitenbach zu positionieren. Wir brauchen Gewerbe- und Industrieflächen. Mit dem Ende der Baumwollspinnerei haben wir dann ebenfalls noch Flächenpotentiale, sagte Reinhardt. Auch das alte Heizwerk in Birkungen wird noch zurückgebaut. Ohne wirtschaftliche Entwicklung keine Arbeit, kein Verdienst, so Reinhardt.
Ein Bürger schlug vor, die hohen Pappeln bei der Trauerhalle zu fällen, weil man durch das Rauschen der Blätter bei Trauerfeiern nichts verstehen würde. Und er fügte hinzu, dass wir in Thüringen sicher das schönste Stadion hätten, aber wenn das Fußballspiel vorbei wäre, könne man dort nicht mal ein Bier trinken, weil der Gastrobereich 18 Uhr schließt. Ihn interessierte auch, warum die Straße Flachsröste wieder nicht auf dem Sanierungsplan stehe. Dazu sagte Gerd Reinhardt, dass es eine reine Anliegerstraße sei und die Anlieger sie dann auch bezahlen müssten.
Kurz nach 20 Uhr war die Versammlung vorbei und der Bürgermeister versprach, die Anrgungen aufzunehmen.
