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Mo, 10:35 Uhr
16.06.2014

Konflikte vorprogrammiert?

Wenn am heutigen 16. Juni die deutsche Fußballnationalmannschaft der Männer zu ihrem ersten Gruppenspiel bei der Weltmeisterschaft in Brasilien antritt, könnte es nicht vor allen TV-Geräten in Thüringen harmonisch zugehen...

Denn wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, gibt es in Thüringen 2 055 Paare, bei denen ein Deutscher oder eine Deutsche mit einem Ausländer verheiratet ist, welcher die Staatsangehörigkeit eines anderen Fußball-Weltmeisterschafts-Teilnehmers hat.

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Bereits heute könnte es bei 29 Paaren zu Interessensgegensätzen kommen, denn bei diesen ist ein Deutscher, bzw. eine Deutsche jeweils mit einem Portugiesen oder einer Portugiesin verheiratet. Fünf Tage später trifft es beim Spiel Deutschland gegen Ghana acht Thüringer Paare. Beim letzten Gruppenspiel gegen die Vereinigten Staaten sind es immerhin 115 Paare, deren Herzen für die jeweils andere Mannschaft bei diesem Vorrunden-Spiel schlagen könnten.

Sollte Deutschland im weiteren Turnierverlauf auf Russland treffen, dürften die Interessenslagen am häufigsten auseinandergehen, da es bei dieser Konstellation immerhin 1 137 Paare gibt, bei der jeweils ein Ehepartner die genannte Staatsbürgerschaft besitzt. Trifft Deutschland auf den WM Gastgeber Brasilien, droht bei 65 Ehepaaren der Interessenskonflikt.

Wie viele Thüringer Paare aus verschiedenen Nationen darüber hinaus zusammenleben ohne verheiratet zu sein und für jeweils andere WM-Teilnehmer die Daumen drücken, darüber hat das Landesamt für Statistik leider keine Erkenntnisse. Wir hoffen jedoch, dass alle Fußballfans die WM friedlich schauen, egal mit welchem Land sie sympathisieren.
Autor: red

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Kommentare
Wolfi65
16.06.2014, 11:33 Uhr
Sehr bedauerlich
wenn es zu solchen Ereignissen kommen würde. Was interessant wäre, ob dann der fällige Eltern- und Kindesunterhalt in der auswärtigen Landeswährung ausgezahlt werden würde, falls das besagte Elternteil mit Migrationshintergrund, in das Heimatland zurück Migrieren würde, oder weiter in Euro bezahlt werden müsste.
Das letztere würde wohl eher der Fall sein, da die Länder, welche nicht des Euro beigetreten sind, immer weniger werden.
Also wird sich so eine Trennung wegen der Fußball WM finanziell für die einheimischen Hinterbliebenen in den wenigsten Fällen lohnen.
Dann ist wohl für die Betroffenen Familien eben Durchhalten angesagt und dem Gegner im eigenen Bett ertragen bis zum bitteren Ende.
Retupmoc
16.06.2014, 13:19 Uhr
Ein Glück aber auch,
das man nicht mehr gegen die DDR spielen kann. Das hätte echt Konfliktpontential gehabt. Aber so sind wir ungeschlagen ... dank Sparwasser !
Aus die Maus
16.06.2014, 14:13 Uhr
Einfache Lösung
Fernseher auslassen und mit seien Partner schön Essen gehen.
Ist 1000. mal besser!
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