Di, 09:35 Uhr
17.06.2014
Erinnerung an den 17. Juni
Anlässlich des Jahrestags des Volksaufstands vom 17. Juni 1953 in der ehemaligen DDR mahnt Landtagspräsidentin Birgit Diezel, das Gedenken an den Volksaufstand aufrechtzuerhalten....
Der 17. Juni war Vorbote der Freiheit und der Wiedervereinigung Deutschlands. Er erinnert uns daran, dass Demokratie gelebt und jeden Tag erneut verteidigt werden muss. Das Datum symbolisiert das Aufkeimen und gleichzeitige Sterben vieler Hoffnungen auf eine Demokratisierung der DDR. Dieser Tag darf nicht in Vergessenheit geraten. Wir stehen heute in der Verantwortung, die Erinnerung an das Geschehene als Mahnung an die kommende Generation weiterzugeben. Auch wenn die 1989 errungenen Freiheiten heute allgegenwärtig sind, ist unsere Demokratie und die damit verbundene Rechtsstaatlichkeit alles andere als selbstverständlich. Das zeigen uns die jüngeren Ereignisse in der Ukraine auf eindringliche Weise.
In den Tagen um den 17. Juni 1953 herum hätten die Menschen ihren Unmut gegenüber der DDR-Regierung offen zum Ausdruck gebracht, so die Landtagspräsidenten weiter. An den wirtschaftlichen Problemen hatte sich der Protest nur entzündet, um sich wie ein Lauffeuer zum Aufstand gegen das Regime auszubreiten. Eine Million Menschen demonstrierten an 700 Orten gegen Willkür und Unterdrückung. Sie taten dies ohne Rücksicht auf persönliches Wohlergehen oder zu befürchtende Nachteile.
Die Erinnerung an die Vergangenheit ist wichtig. Sie muss genutzt werden, um zu vergegenwärtigen, dass ein Leben in Freiheit keine Selbstverständlichkeit ist. Das Gedenken an den Aufstand vom 17. Juni ist auch ein Aufruf, für demokratische Werte einzustehen, so Birgit Diezel abschließend.
Autor: enDer 17. Juni war Vorbote der Freiheit und der Wiedervereinigung Deutschlands. Er erinnert uns daran, dass Demokratie gelebt und jeden Tag erneut verteidigt werden muss. Das Datum symbolisiert das Aufkeimen und gleichzeitige Sterben vieler Hoffnungen auf eine Demokratisierung der DDR. Dieser Tag darf nicht in Vergessenheit geraten. Wir stehen heute in der Verantwortung, die Erinnerung an das Geschehene als Mahnung an die kommende Generation weiterzugeben. Auch wenn die 1989 errungenen Freiheiten heute allgegenwärtig sind, ist unsere Demokratie und die damit verbundene Rechtsstaatlichkeit alles andere als selbstverständlich. Das zeigen uns die jüngeren Ereignisse in der Ukraine auf eindringliche Weise.
In den Tagen um den 17. Juni 1953 herum hätten die Menschen ihren Unmut gegenüber der DDR-Regierung offen zum Ausdruck gebracht, so die Landtagspräsidenten weiter. An den wirtschaftlichen Problemen hatte sich der Protest nur entzündet, um sich wie ein Lauffeuer zum Aufstand gegen das Regime auszubreiten. Eine Million Menschen demonstrierten an 700 Orten gegen Willkür und Unterdrückung. Sie taten dies ohne Rücksicht auf persönliches Wohlergehen oder zu befürchtende Nachteile.
Die Erinnerung an die Vergangenheit ist wichtig. Sie muss genutzt werden, um zu vergegenwärtigen, dass ein Leben in Freiheit keine Selbstverständlichkeit ist. Das Gedenken an den Aufstand vom 17. Juni ist auch ein Aufruf, für demokratische Werte einzustehen, so Birgit Diezel abschließend.