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Mi, 08:10 Uhr
25.06.2014

Grubenunglück in Bleicherode (2)

Bei einem Grubenunglück im Landkreis Nordhausen sind am Dienstag ein Mensch verletzt und ein weiterer getötet worden. Wir haben weitere Einzelheiten für Sie...


Der Chef der Betreibergesellschaft der Kaligrube in Bleicherode war am Nachmittag mit einem freien Gutachter in die Grube eingefahren. Beide wollten eine verfüllte Strecke besichtigen, in der es in der zurück liegenden Zeit Probleme mit der Standfestigkeit gegeben haben soll. Die Strecke führt unter Tage von Bleicherode nach Sollstedt.

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Etwa auf der Hälfte der Strecke ereignete sich kurz nach 17 Uhr das Unglück in Höhe der Gemeinde Obergebra. Dabei sind beide Männer in 700 Meter Tiefe verschüttet worden. Wie es zu dem Unglück kommen konnte, ist zur Stunde noch ungeklärt.

Der Chef der Betreiberfirma wurde von den Rettungskräften über den Schacht Bleicherode geborgen. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in das Südharz-Klinikum geflogen. Der ihn begleitende Gutachter konnte nur noch tot geborgen werden und wurde über den Schacht Sollstedt nach über Tage gebracht.

Die Nordhäuser Kriminalpolizei hat gemeinsam mit dem Bergbauamt die Untersuchungen zum Unglückshergang aufgenommen.

Nach letzten Informationen sollen wohl die Verletzungen des verletzten Bergmanns nicht so schwer sein, wie zunächst angenommen. Dennoch wird der 69-Jährige zunächst zur Beobachtung und für weitere Untersuchungen im Klinikum bleiben.
Autor: red

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