Mo, 21:40 Uhr
30.06.2014
Bettina Recke ist Bürgermeisterin
Es war ein spannender Abend in Kaltohmfeld - und das lag nicht an der Fußball-WM. Der Stadtbürgermeister Gerd Reinhardt hatte zur Bürgerversammlung eingeladen, der Ortsteilrat und der Ortsteilbürgermeister mussten gewählt werden...
Zunächst sah es so aus, als ob nur ein paar Kaltohmfelder diesen Termin wahrnehmen wollten, doch dann war der Raum im Feuerwehrhaus gut gefüllt. 21 Wahlberechtigte waren gekommen, um ihrer Aufgabe nachzukommen. Gerd Reinhardt freute sich über die Teilnahme und machte zugleich deutlich, warum es in Kaltohmfeld extra eine Versammlung gibt und nicht gleich mit der Kommunalwahl der Rat gewählt wurde, wie es durchaus in anderen Teilen der Stadt üblich ist. Es war im Ort einst so beschlossen worden, aber vielleicht ändert sich das ja.
Gerd Reinhardt fungierte laut Wahlgesetz am Abend als Wahlleiter. Jeder der Anwesenden konnte Wahlvorschläge unterbreiten, danach wurde der Stimmzettel von den Mitarbeiterinnen des Hauptamtes angefertigt, die mit ihrer Technik nach Kaltohmfeld gereist waren.
Es gab jedoch eine Besonderheit: es konnte nur derjenige auf dem Stimmzettel stehen, der auch anwesend war und nach der Wahl sagen konnte, ob er bzw. sie die Wahl annimmt.
Der neugewählte Ortsteilrat und die neue Bürgermeisterin von Kaltohmfeld mit Bürgermeister Gerd Reinhardt.
Schließlich standen die Namen der Mitglieder des Ortsteilrates fest: Gero Kolodsiezyk-Blum erhielt 16 Stimmen, Rolf Stadermann 15, Bettina Recke 14 und Christian Klipstein 13. Alle waren einverstanden, im Ortsteilrat zu arbeiten. Dann ging es um den Bürgermeister für Kaltohmfeld. Gerd Reinhardt hatte vorher nachdrücklich erklärt, man müssen einen wählen, sonst müsse er das Amt ausführen. Es ginge ihm nicht um die Arbeit, die damit zusammenhänge. Es steht doch einem Ort besser zu Gesicht, wenn es aus den eigenen Reihen einen Bürgermeister hätte, sagte er sinngemäß.
Gerd Reinhardt übergibt Bettina Recke die Urkunde.
Der Ortsrat musste die Entscheidung treffen. Die Wahl fiel auf Bettina Recke. Die 42jährige war völlig überrascht. Daran habe sie nie im Leben gedacht, als sie heute von zu Hause zu dieser Versammlung ging. Bürgermeister Gerd Reinhardt führte die Pflichtenbelehrung durch und verpflichtete jeden einzelnen zu seinem Amt. Bettina Recke übergab er noch die Wahlurkunde und sagte, dass er sich sehr freue, dass sie dieses Amt nun ausführen werden. Die 42jährige ist als Lehrerin in Niedersachsen tätig.
Autor: enZunächst sah es so aus, als ob nur ein paar Kaltohmfelder diesen Termin wahrnehmen wollten, doch dann war der Raum im Feuerwehrhaus gut gefüllt. 21 Wahlberechtigte waren gekommen, um ihrer Aufgabe nachzukommen. Gerd Reinhardt freute sich über die Teilnahme und machte zugleich deutlich, warum es in Kaltohmfeld extra eine Versammlung gibt und nicht gleich mit der Kommunalwahl der Rat gewählt wurde, wie es durchaus in anderen Teilen der Stadt üblich ist. Es war im Ort einst so beschlossen worden, aber vielleicht ändert sich das ja.
Gerd Reinhardt fungierte laut Wahlgesetz am Abend als Wahlleiter. Jeder der Anwesenden konnte Wahlvorschläge unterbreiten, danach wurde der Stimmzettel von den Mitarbeiterinnen des Hauptamtes angefertigt, die mit ihrer Technik nach Kaltohmfeld gereist waren.
Es gab jedoch eine Besonderheit: es konnte nur derjenige auf dem Stimmzettel stehen, der auch anwesend war und nach der Wahl sagen konnte, ob er bzw. sie die Wahl annimmt.
Der neugewählte Ortsteilrat und die neue Bürgermeisterin von Kaltohmfeld mit Bürgermeister Gerd Reinhardt.
Schließlich standen die Namen der Mitglieder des Ortsteilrates fest: Gero Kolodsiezyk-Blum erhielt 16 Stimmen, Rolf Stadermann 15, Bettina Recke 14 und Christian Klipstein 13. Alle waren einverstanden, im Ortsteilrat zu arbeiten. Dann ging es um den Bürgermeister für Kaltohmfeld. Gerd Reinhardt hatte vorher nachdrücklich erklärt, man müssen einen wählen, sonst müsse er das Amt ausführen. Es ginge ihm nicht um die Arbeit, die damit zusammenhänge. Es steht doch einem Ort besser zu Gesicht, wenn es aus den eigenen Reihen einen Bürgermeister hätte, sagte er sinngemäß.
Gerd Reinhardt übergibt Bettina Recke die Urkunde.
Der Ortsrat musste die Entscheidung treffen. Die Wahl fiel auf Bettina Recke. Die 42jährige war völlig überrascht. Daran habe sie nie im Leben gedacht, als sie heute von zu Hause zu dieser Versammlung ging. Bürgermeister Gerd Reinhardt führte die Pflichtenbelehrung durch und verpflichtete jeden einzelnen zu seinem Amt. Bettina Recke übergab er noch die Wahlurkunde und sagte, dass er sich sehr freue, dass sie dieses Amt nun ausführen werden. Die 42jährige ist als Lehrerin in Niedersachsen tätig.


