Fr, 16:37 Uhr
05.09.2014
Neuer Radweg weiter bei Lindewerra
Wirtschaftsministerium unterstützt Ausbau des Werratal-Radweges im Abschnitt Lindewerra-Wahlhausen mit rund 525.000 Euro / Thüringen zählt zu beliebtesten Radreisezielen in Deutschland....
Ein neues Teilstück des Werratal-Radweges wird ausgebaut. Für den Bauabschnitt zwischen Lindewerra und Wahlhausen hat Thüringens Wirtschaftsstaatssekretär Jochen Staschewski heute einen Fördermittelbescheid in Höhe von 525.000 Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) übergeben. Die Investitionskosten für diesen vier Kilometer langen Streckenabschnitt belaufen sich auf rund 623.000 Euro.
Thüringen eignet sich hervorragend für den Radtourismus, sagte Staschewski. Der Ausbau dieses Radweges trägt dazu bei, die Beliebtheit Thüringens bei Radtouristen weiter zu steigern und stärkt den Radtourismus im Eichsfeld. Schon heute ist der Freistaat eines der beliebtesten Radreiseziele in Deutschland. Laut ADFC-Radreiseanalyse 2014 zählt Thüringen mit Platz 7 zu den TOP 10 der beliebtesten Raddestinationen in Deutschland (von insgesamt 149). Es liegt damit gleichauf mit Sachsen und nur knapp hinter Franken. Spitzenreiter sind Bayern und Brandenburg.
In der ADFC-Radreiseanalyse 2014 nimmt der Werratal-Radweg, der am Rennsteig im Thüringer Wald beginnt und bis zum Werratal verläuft, Platz 19 von 167 der meist befahrenen Radfernwege in Deutschland ein. Bei den beliebtesten Radwegen liegt der Werratal-Radweg auf Platz 22 von 137. Er ist einer von 13 Radfernwegen im radtouristischen Landesnetz Thüringens. Bei einer Gesamtlänge von 300 Kilometern führen 200 Kilometer des Radweges entlang der Werra durch Thüringen.
Der Radtourismus ist ein wesentliches Segment im Bereich Natur- und Aktivtourismus und somit auch touristischer Wirtschaftsfaktor, so Staschewski. Pro Jahr finden im Freistaat derzeit rund 3,7 Millionen Fahrrad-Tagesreisen statt, durch die ein Umsatz von 60 Millionen Euro erwirtschaftet wird. Bei einem Aufkommen von insgesamt 74 Millionen Tagesreisen in Thüringen liegt der Anteil der fahrradtouristischen Tagesreisen bei fünf Prozent. Der Staatssekretär erwartet von diesem nachhaltigen Tourismus daher künftig steigende Umsätze: Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe, aber auch der Einzelhandel profitieren, wenn sie sich mit ihren Angeboten auf Fahrradtouristen einstellen.
Das Thüringer Wirtschaftsministerium setzt im Rahmen seiner Tourismuspolitik einen klaren Schwerpunkt im Bereich Radtourismus: So hat das Land im Rahmen der GRW-Förderung und des Landesprogramm Tourismus bis heute rund 213 Projekte zum Ausbau der touristischen Radwege mit insgesamt 47,4 Millionen Euro unterstützt. Damit wurde der Ausbau von 446 Kilometern rein touristischer Radwege in hoher Qualität ermöglicht. Weitere Investitionen sind geplant. Ziel ist der Ausbau des radtouristischen Landesnetzes bis 2020 auf einer Gesamtstrecke von rund 3.200 Kilometern – bestehend aus rund 1.500 Kilometern Radfernnetz und rund 1.700 Kilometern Radhauptnetz. Damit wird sich die Länge des ausgebauten touristischen Radnetzes verdoppeln. Zusätzlich zu diesem Netz sollen weitere Erlebnisrouten entwickelt werden, die überregional bedeutende Themen vorweisen.
Autor: enEin neues Teilstück des Werratal-Radweges wird ausgebaut. Für den Bauabschnitt zwischen Lindewerra und Wahlhausen hat Thüringens Wirtschaftsstaatssekretär Jochen Staschewski heute einen Fördermittelbescheid in Höhe von 525.000 Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) übergeben. Die Investitionskosten für diesen vier Kilometer langen Streckenabschnitt belaufen sich auf rund 623.000 Euro.
Thüringen eignet sich hervorragend für den Radtourismus, sagte Staschewski. Der Ausbau dieses Radweges trägt dazu bei, die Beliebtheit Thüringens bei Radtouristen weiter zu steigern und stärkt den Radtourismus im Eichsfeld. Schon heute ist der Freistaat eines der beliebtesten Radreiseziele in Deutschland. Laut ADFC-Radreiseanalyse 2014 zählt Thüringen mit Platz 7 zu den TOP 10 der beliebtesten Raddestinationen in Deutschland (von insgesamt 149). Es liegt damit gleichauf mit Sachsen und nur knapp hinter Franken. Spitzenreiter sind Bayern und Brandenburg.
In der ADFC-Radreiseanalyse 2014 nimmt der Werratal-Radweg, der am Rennsteig im Thüringer Wald beginnt und bis zum Werratal verläuft, Platz 19 von 167 der meist befahrenen Radfernwege in Deutschland ein. Bei den beliebtesten Radwegen liegt der Werratal-Radweg auf Platz 22 von 137. Er ist einer von 13 Radfernwegen im radtouristischen Landesnetz Thüringens. Bei einer Gesamtlänge von 300 Kilometern führen 200 Kilometer des Radweges entlang der Werra durch Thüringen.
Der Radtourismus ist ein wesentliches Segment im Bereich Natur- und Aktivtourismus und somit auch touristischer Wirtschaftsfaktor, so Staschewski. Pro Jahr finden im Freistaat derzeit rund 3,7 Millionen Fahrrad-Tagesreisen statt, durch die ein Umsatz von 60 Millionen Euro erwirtschaftet wird. Bei einem Aufkommen von insgesamt 74 Millionen Tagesreisen in Thüringen liegt der Anteil der fahrradtouristischen Tagesreisen bei fünf Prozent. Der Staatssekretär erwartet von diesem nachhaltigen Tourismus daher künftig steigende Umsätze: Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe, aber auch der Einzelhandel profitieren, wenn sie sich mit ihren Angeboten auf Fahrradtouristen einstellen.
Das Thüringer Wirtschaftsministerium setzt im Rahmen seiner Tourismuspolitik einen klaren Schwerpunkt im Bereich Radtourismus: So hat das Land im Rahmen der GRW-Förderung und des Landesprogramm Tourismus bis heute rund 213 Projekte zum Ausbau der touristischen Radwege mit insgesamt 47,4 Millionen Euro unterstützt. Damit wurde der Ausbau von 446 Kilometern rein touristischer Radwege in hoher Qualität ermöglicht. Weitere Investitionen sind geplant. Ziel ist der Ausbau des radtouristischen Landesnetzes bis 2020 auf einer Gesamtstrecke von rund 3.200 Kilometern – bestehend aus rund 1.500 Kilometern Radfernnetz und rund 1.700 Kilometern Radhauptnetz. Damit wird sich die Länge des ausgebauten touristischen Radnetzes verdoppeln. Zusätzlich zu diesem Netz sollen weitere Erlebnisrouten entwickelt werden, die überregional bedeutende Themen vorweisen.