Di, 16:27 Uhr
28.10.2014
Konjunkturdelle im Eichsfeld
Die konjunkturelle Entwicklung im Landkreis Eichsfeld hat im Herbst 2014 weiter an Schwung verloren. Mit 95 von 200 möglichen Prozentpunkten bewegt sich der Konjunkturklimaindex im Landkreis aktuell leicht unter dem langjährigen Durchschnitt von 97 Prozent...
...und weit unterhalb des aktuellen Konjunkturklimaindex der IHK Erfurt insgesamt von 114 Prozentpunkten.
Gegenüber der Befragung im Frühjahr hat sich die aktuelle Lagebewertung im Eichsfeld merklich verschlechtert. Gegenüber dem Frühjahr reduzierte sich der Anteil der befragten Unternehmen, die ihre momentane Situation mit gut oder zufriedenstellend beurteilen, von 89 auf 76 Prozent. Bei den Zukunftserwartungen hat gegenüber der Situation im Frühjahr die Skepsis in den Chefetagen der befragten Eichsfelder Unternehmen ebenfalls zugenommen. Der Saldo sank hier von minus 8 auf minus 9.
Die Beschäftigungspläne im Eichsfeld sind von zunehmender Vorsicht geprägt. Die Mehrzahl der befragten Unternehmen (86 Prozent) plant branchenübergreifend, den aktuellen Mitarbeiterbestand beizubehalten. Die Bereitschaft zur Schaffung neuer Stellen hat im Vergleich zum Frühjahr noch einmal leicht abgenommen. Das Beschäftigungssaldo ist leicht von minus 11 auf aktuell minus 14 gefallen, liegt damit unter dem Durchschnittswert des IHK-Bezirks von minus 8. Die Entscheidung zum flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn könnte hier durchaus eine Rolle spielen.
Das betriebliche Investitionsklima hat sich laut Umfrage im Eichsfeld etwas aufgehellt. Die Zahl der befragten Firmenchefs, die bei den Investitionsausgaben zulegen wollen, stieg im Vergleich zum Frühjahr von 4 auf 10 Prozent. Der Saldo verbesserte sich leicht von minus 30 auf minus 28 und bewegt sich über dem langjährigen Durchschnitt von minus 34. Hauptmotiv bei Investitionen sind Deckung des Ersatzbedarfs und Rationalisierung.
Die Ursachen für die momentane Konjunkturdelle sind in Verunsicherung durch internationale Krisen und einer abgeschwächten Nachfrage aus dem In- und Ausland zu finden.
Autor: en...und weit unterhalb des aktuellen Konjunkturklimaindex der IHK Erfurt insgesamt von 114 Prozentpunkten.
Gegenüber der Befragung im Frühjahr hat sich die aktuelle Lagebewertung im Eichsfeld merklich verschlechtert. Gegenüber dem Frühjahr reduzierte sich der Anteil der befragten Unternehmen, die ihre momentane Situation mit gut oder zufriedenstellend beurteilen, von 89 auf 76 Prozent. Bei den Zukunftserwartungen hat gegenüber der Situation im Frühjahr die Skepsis in den Chefetagen der befragten Eichsfelder Unternehmen ebenfalls zugenommen. Der Saldo sank hier von minus 8 auf minus 9.
Die Beschäftigungspläne im Eichsfeld sind von zunehmender Vorsicht geprägt. Die Mehrzahl der befragten Unternehmen (86 Prozent) plant branchenübergreifend, den aktuellen Mitarbeiterbestand beizubehalten. Die Bereitschaft zur Schaffung neuer Stellen hat im Vergleich zum Frühjahr noch einmal leicht abgenommen. Das Beschäftigungssaldo ist leicht von minus 11 auf aktuell minus 14 gefallen, liegt damit unter dem Durchschnittswert des IHK-Bezirks von minus 8. Die Entscheidung zum flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn könnte hier durchaus eine Rolle spielen.
Das betriebliche Investitionsklima hat sich laut Umfrage im Eichsfeld etwas aufgehellt. Die Zahl der befragten Firmenchefs, die bei den Investitionsausgaben zulegen wollen, stieg im Vergleich zum Frühjahr von 4 auf 10 Prozent. Der Saldo verbesserte sich leicht von minus 30 auf minus 28 und bewegt sich über dem langjährigen Durchschnitt von minus 34. Hauptmotiv bei Investitionen sind Deckung des Ersatzbedarfs und Rationalisierung.
Die Ursachen für die momentane Konjunkturdelle sind in Verunsicherung durch internationale Krisen und einer abgeschwächten Nachfrage aus dem In- und Ausland zu finden.