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Mi, 19:42 Uhr
19.11.2014

Sorge um die Zukunft der Männergesangvereine

Auf Initiative des 1. Vorsitzenden vom MGV „Concordia“ Uder, Johannes Schmidt, fand eine Gesprächsrunde mit dem Landrat, Herrn Dr. Werner Henning, im „Roten Saal“ des Landratsamtes statt...

Gekommen waren Lothar Nolte (Vorstand MGV „Liederkranz“ Arenshausen), Georg Klinge (1. Vors. MGV „Liederkranz“ Heiligenstadt), Martin Henning (1.Vors. des gemischten Chores „Viva musica“ Teistungen), Theodor Knauth (Vorsitzender des Sängerkreises Eichsfeld im Thür. Sängerbund) und Hans Joachim Jacobi (Eichsfelder Kulturbetriebe und Organisator des Treffens).

In der Begrüßung erläuterte der Landrat gleichzeitig die Nichtzuständigkeit für die freiwillige Aufgabe der Vereinsförderung von Seiten der Institution Landkreis. „Hier stehen Chöre in der gleichen Situation wie Karnevalvereine, Tierzüchter u. v. a. m.“. Der Spielraum mit den Möglichkeiten der Kreisverwaltung Aktivitäten zu unterstützen ist sehr gering, da hierzu auch kein Personal zur Verfügung steht“, erklärte Dr. Henning. Der Widerspruch aus der zunehmenden Alterung der Sängerinnen und Sänger auf der einen Seite und des fehlenden Nachwuchses jüngerer Generationen auf der anderen Seite sei nicht durch eine Form der Anweisung zu lösen.

Jeder Chor müsse von sich aus werben und über seine Entscheidungen zum Liedgut nachdenken. Wenn die eigene Singfähigkeit mangels Mitgliedern fraglich werde, seien auch überörtliche Fusionen nicht auszuschließen, so der Landrat. Sorge äußerten die Vertreter der Chöre über die Nachfolge der Chorleiter. Einigen Vereinen gelinge es Nachwuchs zu rekrutieren, zum Teil aus der eigenen Familie und dem Bekanntenkreis.

Über diese Presseinformation erfolgt gleichfalls der Aufruf an die Öffentlichkeit, dass sich ein jeder, der Lust zum Singen hat, einem Chor anschließen möge. Das gehe auch über die Grenzen des eigenen Wohnortes hinaus.

In dem Gespräch wurde deutlich, dass die Initiative für Kreissängertreffen auch nur von einzelnen Vereinen ausgehen kann. Dort liege dann auch die gesamte Organisation. Der Landkreis könne nur bescheiden unterstützen.

Die Kulturförderung liegt nach der Thüringer Kommunalordnung bei den Städten und Gemeinden. Deren Möglichkeiten sind bekanntlich auch begrenzt.

Begrüßt wurde das Kreissänger- und Chortreffen im Rahmen einer kirchlichen Veranstaltung mit 28 Chören (über 700 Sängerinnen und Sänger) am 21. Juni 2015 auf der Burg Scharfenstein.

Als Fazit wurde festgehalten, dass eine gute Pressearbeit den Stellenwert des chorischen Gesanges in der öffentlichen Meinung anheben könnte. Deshalb sind auch die Medien freundlichst aufgerufen, den Chorgesang mehr in den Fokus der Berichtserstattung zu nehmen, denn: „Das Schöne blüht nur im Gesang.“, wusste bereits Wolfgang Amadeus Mozart.“
Autor: en

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