eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Di, 19:11 Uhr
09.12.2014

Lebenshilfe verzauberte Publikum in Worbis

Das Worbiser Weihnachtsmarktpublikum ist schon ein ganz besonderes. Das spüren die Menschen mit Behinderung von Jahr zu Jahr immer mehr. Wie beispielsweise am vergangenen Wochenende....

Lebenshilfe Programm (Foto: Gisela Reinhardt) Lebenshilfe Programm (Foto: Gisela Reinhardt)


Die Menge der Zuschauer beim Weihnachtsprogramm auf dem Friedensplatz brachte den Beschäftigten der Werkstatt der Lebenshilfe Leinefelde-Worbis ein großes „Willkommen“ entgegen. Die vielen Trainingsstunden für das Weihnachtsmedley waren vergessen, als sie in ihren bunten Kostümen mit ihrem temperamentvollen, spritzigen Programm auftraten.

Nikolaus, Wichtel, Sterne, Tannenbäume und Engel tanzten zu internationaler Weihnachtsmusik und brachten mit ihrer lebensfrohen Art die Augen der Zuschauer zum Glänzen. Jeder Besucher fühlte sich vom Rhythmus mitgerissen. Das war ein buntes, frohes und freudiges Miteinander. Die Lebensfreude, die die Tänzer ausstrahlten, steckte an. Aufgeregt, aber voller Lebensfreude tanzen sie und luden auch die Menschen um sie herum zum Mitmachen ein.

Alt und Jung, Bekannte und Unbekannte fassten sich an die Hände und tanzten zu den weihnachtlichen Partyhits. Bei der Hofweihnacht in der Jägerstraße blieben derweil keine Wünsche offen. Hier konnte man zahlreiche Produkte aus eigener Herstellung, Holzerzeugnisse und vieles mehr bestaunen und kaufen. Wie in jedem Jahr eröffnete die Blaskapelle „Kaltenhäuser“ mit stimmungsvoller weihnachtlicher Blasmusik die Hofweihnacht.

Die Gäste ließen sich von der Musik verzaubern und genossen die weihnachtlichen Klänge, die die Musiker auch in diesem Jahr wieder gekonnt präsentierten. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Bei Glühwein und Punsch drehte sich ein Spanferkel am Spieß, es gab Bratwürste und Waffeln. Besonders die Kinder waren in diesem Jahr zu einer Theateraufführung in das Hugo Aufderbeck – Haus eingeladen. Zahlreiche Akteure mit und ohne Behinderung, Kinder der Tabaluga – Förderschule und der Grundschule, Ehrenamtliche und Mitarbeiter der Lebenshilfe Leinefelde – Worbis boten „Das Märchen vom traurigen Herrn Regenwasser“ dar.

Kasperl und Seppel halfen einer alten Frau beim Tragen ihres schweren Korbes. Als das alte Mütterchen sich in eine Fee verwandelte und die beiden Jungs sich etwas wünschen durften, wünschten sie sich nur noch sonnige Tage. Das machte Herrn Regenwasser und seine Familie mit den kleinen Regentropfen sehr traurig. Der Wetterfrosch ging in Urlaub und es dauerte nicht lange und Bauer, Waschfrau, Feuerwehrmann, Fischer, Friseur und Blumen litten unter großer Trockenheit.

Nun ist es nicht so einfach, einen einmal ausgesprochenen Wunsch zurückzunehmen. Es blieb nichts anderes übrig, als zum Herrn Regenwasser zu gehen, um sich zu entschuldigen. Viel Lehrreiches wurde den Kindern in dem Märchen vermittelt. Herr Regenwasser sagte zum Schluss des Stückes: „Kinder müssen wissen, dass beides, Sonne und Regen gleich wichtig sind. Was denkt ihr, wenn es nur den hellen Tag gäbe und keine dunkle Nacht, ihr würdet am Morgen erschöpft einschlafen.

Auch Sonne und Mond wechseln sich ab und das ist gut so. Es ist in der Natur so eingerichtet, dass jedes seine Bedeutung hat.“ Wer die Aufführung verpasst hat, hat Gelegenheit, dieses Märchen am 1. März 2015 um 15.00 Uhr auf der Bühne des Eichsfelder Kulturhauses in Heiligenstadt anzuschauen. Jeder ist herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei!
Autor: en

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)