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Di, 18:10 Uhr
17.03.2015

Freitag wird es finster

Am FreitagDonnerstag wird man über ganz Mitteleuropa eine partielle Sonnenfinsternis bewundern können - wenn das Wetter mitspielt. Was die Mitte Deutschlands anbelangt sind sich die Wetterexperten uneins, ob das Spektaktel zu sehen sein wird...


Am 20. März findet in Mitteleuropa eine partielle Sonnenfinsternis statt. In Deutschland wandert der Mond zwischen 9.30 Uhr und 10.45 Uhr vor die Sonne und verdeckt sie in München um 70 Prozent und in Hamburg bis zu 80 Prozent.

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Um 12 Uhr ist das Himmelspektakel dann schon wieder vorbei. Ob das Wetter dieses Jahr mitspielt und der Himmel, anders als im Jahr 2011, klar bleibt, weiß Matthias Habel, Meteorologe und Pressesprecher von WetterOnline: „Die Chancen auf einen klaren Himmel sind in Süddeutschland am größten. Mit etwas Glück hat man dort freien Blick auf die Sonnenfinsternis.“ Im Nordwesten hingegen sieht Habel weniger Chancen, das Himmelsspektakel direkt beobachten zu können.

Hier rechnet er mit einer Wetterfront und vielen aufziehenden Wolken. „Die Grenze zwischen Glück und Pech könnte für die Astro-Fans am 20. März 2015 sehr scharf über der Mitte Deutschlands verlaufen“, so Habel.

Beste Sicht: Inselgruppe Spitzbergen

Wer eine totale Sonnenfinsternis erleben will, muss reisen: Auf den Färöer-Inseln im Nordatlantik wird die Sonne vom Mond vollständig überdeckt – ein Naturspektakel, das zahlreiche Astro-Touristen auf die sonst eher dünn besiedelten Inseln lockt. Doch weiß Habel: „Bei dichter Bewölkung wird es auf den Färöer-Inseln am 20. März immer wieder regnen. So dürften auch dort die Chancen eher gering sein, die Sonnenfinsternis direkt zu beobachten.“ Beste Beobachtungsbedingungen erwartet Habel hingegen auf der zu Norwegen gehörenden Inselgruppe Spitzbergen. Hier dauert die totale Phase der Sonnenfinsternis fast zweieinhalb Minuten und wird bei nur wenigen Wolken sehr gut zu beobachten sein. „Beobachter vor Ort müssen sich allerdings warm anziehen, denn die Temperatur auf der Inselgruppe im Nordmeer liegt bei minus 18 Grad“, weiß Habel.
Autor: red

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