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Mo, 13:55 Uhr
30.03.2015

Falsches Zeugnis: Hohe Strafen drohen

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt warnt die Unternehmen und Personalabteilungen vor gefälschten Zeugnissen. Immer öfter würden Prüfungszeugnisse und Bescheinigungen den Betrieben vorgelegt, die sich bei genauer Betrachtung als Fälschung entpuppten...


Betroffen sind aktuell vor allem Bescheinigungen über abgelegte Sachkundeprüfungen im Bewachungsbereich.

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„Allein im vergangenen Jahr wurden der IHK sieben nachgemachte Sachkundeprüfungen aus Unternehmen und Behörden zugeleitet. Aber auch im restlichen Ausbildungs- und Weiterbildungsbereich sind immer öfters Fälschungen im Umlauf“, warnt IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser.

Die Zeugnisse würden vermutlich im Internet erworben oder per Bildbearbeitung selbst erstellt. Firmen ließen sich häufig nur einfache Kopien vorlegen, um die Kosten für den Rückversand an die Bewerber zu sparen. Dies befördere noch die kriminellen Machenschaften.

„Mitunter bezweifeln aber auch die Unternehmen die Kompetenz eines Bewerbers im Zusammenhang mit den eingereichten Unterlagen und fragen bei der IHK nach. Dann stellen wir über unser Register fest, ob das Zeugnis nicht gefälscht ist“, so Grusser.

In den meisten Fällen fliege der Schwindel früher oder später auf und könne erhebliche Folgen für den Betrüger haben. „Wer zur Täuschung eine unechte Urkunde herstellt oder gebraucht, kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder mit Bußgeld bestraft werden. Bereits der Versuch ist gesetzwidrig“, fasst der Hauptgeschäftsführer § 267 des Strafgesetzbuchs zusammen.

Personalabteilungen wären nach Ansicht des Kammerchefs gut beraten, sich ausschließlich Zeugnisoriginale oder beglaubigte Kopien vorlegen zu lassen. Dies müsse spätestens dann verlangt werden, wenn die Bewerbungsgespräche in eine verbindliche Phase eintreten. Das sei ein einfacher und sicherer Weg, um Fälschungen zu vermeiden.

Zudem existierten mittlerweile markante Sicherheitsmerkmale: „Neuere IHK-Zeugnisse der Aus- und Weiterbildung verfügen über ein geprägtes Siegel, an dem sie leicht erkennbar sind. Sollten Chefs berechtigte Zweifel am vorgelegten Original haben, hilft die Kammer auf Anfrage gern weiter“, empfiehlt Gerald Grusser.
Autor: red

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Kommentare
VS65
30.03.2015, 19:04 Uhr
danke ihk
und das muss ich mitbezahlen als kleinunternehmer mit einer zwangsmitgliedschaft bei der IHK von 45 Euro pro Jahr
und bei einen einkommen von 6000 pro Jahr
Sie finanzieren Ihre Einkommen durch unsere Zwangsmitgliedschaft.
So geht es nicht weiter.
Ich bin nicht mehr bereit die ihk durch meine Zwangsmitgliedschaft zu finanzieren
H.Buntfuß
30.03.2015, 20:37 Uhr
IHK und andere
Es gibt in diesen Land noch andere Vereine oder Gesellschaften wie immer sie sich nennen, die den Bürgern das Geld aus der Tasche ziehen und das für Leistungen die viele Bürger nicht haben möchten. Auf die IHK kann jeder verzichten, bis auf die, die durch diese Gesellschaft ihr Geld bekommt, von verdienen kann man hier ja wohl nicht reden, oder sollte ich mich da so irren?

Noch so eine Gesellschaft ist die GEZ, hier werden Monatlich 17,98 € und das auch noch zum gr0ßem teil im Voraus. Der große Teil der Bevölkerung will diesen Vertrag nicht, die Frage ist hier erlaubt, um was für einen Vertragt handelt es sich hierbei überhaupt? Wer hat den abgeschlossen, hier greift der Staat in Taschen der Bürger, ohne Vertrag. Es Handelt sich hierbei genau wie bei der IHK, um eine Zwangsabgabe, damit die Gesetzlichen Rundfunk- und Fernsehsender, dass Geld zum fester rauswerfen können.

Spielshows und Ratesendungen. Da wird Geld für Autos und Reisen nur so verpulvert. Nicht zu vergessen die Honorare für den Aufsichtsrat und andere, auf die man gutem Gewissens verzichten könnte.
gosalianer
31.03.2015, 09:37 Uhr
Zwangsabgaben
Ich schließe mich meinen Vorrednern an. Zwangsabgaben wie der IHK-Beitrag oder die GEZ werden in Deutschland toleriert obwohl man als freier Bürger eines demokratischen Staates die Wahl haben sollte, ob man diese Leistung in Anspruch nehmen möchte oder nicht.

Doch ehrlich gesagt interessiert es auch keinen. Lieber regen wir uns darüber auf, dass andere zu viel haben und das Geld umverteilt werden muss, anstatt darauf aufmerksam zu machen, dass wir den Großteil unseres Einkommens in absurd hohen Steuerbelastungen und sonstigen Abgaben verbrennen.

Ich zahle selbst auch einen IHK-Beitrag und als Einzelunternehmer mit einem Bürojob ist der Bedarf an deren Leistungen gleich Null.
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