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Do, 15:12 Uhr
16.04.2015

Vor-Ort-Termin Görmarkaserne

Bei einem Vor-Ort-Termin wurde jetzt über eine möglich Dreifachnutzung des ehemaligen Bundeswehrstandortes in Mühlhausen diskutiert.

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Bei einer gemeinsamen Begehung des Areals mit dem Präsidenten des Landesverwaltungsamtes, Frank Roßner, der Staatssekretärin des Migrationsministeriums, Dr. Silke Albin, Vertretern der Landesentwicklungsgesellschaft, Landrat Harald Zanker, Vertreter der Kreisverwaltung, Mühlhausens Oberbürgermeister Dr. Johannes Bruns und dem Landtagsabgeordneten der Linken, Jörg Kubitzki, ging es ausschließlich um die Frage der Möglichkeit zur Unterbringung sowohl der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge, als auch der Kreisverwaltung auf dem Gelände.

Dabei wurden sämtliche betroffenen Gebäudeteile sowie die angrenzenden Flachbauten und das Barbara-Heim besichtigt. Dabei wurden erste Absprachen bezüglich der verfügbaren Raumkapazitäten, notwendiger Baumaßnahmen und der Versorgungsmöglichkeiten getroffen. Alle Anwesenden waren um eine ziel- und ergebnisorientierte Gesprächsführung bemüht. Sowohl die Kreisverwaltung als auch das LVA sind sich über die Bedeutung und Notwendigkeit einer Problemlösung einig und sich bewusst, dass dies noch viel Arbeit erfordern wird.

Landrat Harald Zanker: „Wir sind auf einem guten Weg, eine dauerhafte Nachnutzung des großflächigen Geländes zu ermöglichen. Die damit verbundene Schaffung von neuen Arbeitsplätzen, die regionale Vergabe von Großaufträgen an den heimischen Wirtschafts- und Dienstleistungssektor sowie die Nachnutzung der modernen Sporthalle auf dem Gelände dürfen bei dieser Diskussion nicht außer Acht gelassen werden. Aufgrund der Pläne der Landesregierung zur Einrichtung einer Erstaufnahmestelle wollen wir gemeinsam eine neue Qualität der Integration von Asylbewerbern entwickeln, die die angrenzenden Areale, wie beispielsweise das Berufsschulzentrum und das Gelände des ehemaligen VEB Mikroelektonik, mit einbindet. Auch die mögliche Nutzung des Barbara-Heims als Beratungskomplex kann für städtische Vereine und Institutionen attraktiv sein.“

Zudem waren sich alle Beteiligten einig, dass diese Pläne der Entwicklung eines angrenzenden Gewerbe- und Industriestandortes nicht im Wege stehen und ernstzunehmende Interessenten die notwendige Betreuung seitens des Wirtschaftsministeriums erhalten.

„Unabhängig der kontroversen Diskussion um eine mögliche Erstaufnahmeeinrichtung in Mühlhausen und den Umgang mit Flüchtlingen, gilt es nun zu beweisen, dass unsere Kreisstadt und der gesamte Landkreis dieser Thematik offen und liberal gegenüber stehen. In den nächsten Tagen sollen nun die Gesprächsinhalte der Begehung konkretisiert werden, um anschließend verbindliche Zusagen treffen zu können“, so Zanker abschließend.
Autor: red

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