Sa, 08:40 Uhr
02.05.2015
"Das muss drin sein"
Der Kreisverband der Partei Die Linke hatte gestern zur Maifeier nach Leinefelde eingeladen. Es ist Tradition und jetzt auch wieder am altgewohnten Platz zwischen Edeka und der Obereichsfeldhalle. Thema war vor allem: Arbeit für alle....
Und mehr Zeit für Familie, sagte zu Beginn der Veranstaltung die Bundestagsabgeordnete Sigrid Hupach. "Wir starten heute mit der Kampagne - Das muss drin sein, ein Leben ohne Zumutung, Sorgen und Angst. Bezahlbaren Wohnraum, ein Recht auf Bildung und gesellschaftliche Teilhabe, dafür müssen wir kämpfen", sagte sie u.a.
Anke Hofmann, Landesgeschäftstellenleiterin der Linken, unterstrich das in ihrer Festrede. Sie war trotz angekündigter Demos in Erfurt nach Leinefelde gekommen und sagte aber, dass sie leider auch gleich wieder zurück müsse. Seit 126 Jahren wird der 1. Mai gefeiert, erinnerte sie. Vier Schwerpunkte habe ihre Partei, Arbeit, gute Bildung, bessere Lebensbedingungen in den Kommunen und die Energiewende, so stehe es bereits im Koalitionsvertrag.
Die Arbeitslosenrate entwickele sich zwar weiter nach unten, trotzdem seien noch zu viele von Arbeits ausgeschlossen, sagte Anke Hofmann. Ein hoher Prozentsatz ist langzeitarbeitslos. Ein Programm für sie sei auf den Weg gebracht worden. 500 Menschen sollen damit in den Arbeitsmarkt integriert werden.
Die Menschen, die Arbeit haben, stünden immer mehr unter Druck. Mehr als 10 000 Menschen seien in Teilzeit- oder Minijobs. Die 8,50 Euro im Mindestlohn seien ein erster Schritt in die richtige Richtung. Die Linke will an diesem Thema dran bleiben, 9,53 soll künftig der Mindestlohn sein, um Altersarmut zu verhindern.
Anke Hofmann verwies auf das kostenlose Einstiegsjahr in den Kindergarten, dass die Linke gemeinsam mit der SPD auf den Weg bringen will.
Als sie auf der Fahrt ins Eichsfeld durch Mühlhausen fuhr, dachte sie an die Flüchtlinge. In Mühlhausen soll das 3. Landesaufnahmelager entstehen.
Mit dem Lied "Ein bisschen Frieden..." hatte das Gesangsduo Marina und Ewald die Maifeier eröffnet. Sie erfreuten die Besucher mit albekannten Schlagern und Liedern. Unterstützt auch von Mitgliedern des ehemaligen Russischen Chores aus Heiligenstadt, der sich vielleicht wieder aufbauen wird. Petra Welitschkin, Alesja Koaeruk und Peter Tomalak sangen und spielten russische Weisen. Petra Welitschkin nahm die Teilnehmer gleich mit auf eine Zeitreise, sie hatte eine mit Abzeichen und Stick besetze Jacke an, die an DDR-Jeans erinnerte. Vor mehr als 30 Jahren war sie als Studentin in Russland damit bei einem Gedenklauf angetreten.
Bei einer großen Kuchentafel, Kaffee, Bratwürstchen und Musik gab es bei den Teilnehmern der Maifeier noch viele Gespräche.
Die Linke hat im Eichsfeld 133 Mitglieder. Unter 30 Jahren allerdings keine.
Ilka Kühn
Autor: enUnd mehr Zeit für Familie, sagte zu Beginn der Veranstaltung die Bundestagsabgeordnete Sigrid Hupach. "Wir starten heute mit der Kampagne - Das muss drin sein, ein Leben ohne Zumutung, Sorgen und Angst. Bezahlbaren Wohnraum, ein Recht auf Bildung und gesellschaftliche Teilhabe, dafür müssen wir kämpfen", sagte sie u.a.
Anke Hofmann, Landesgeschäftstellenleiterin der Linken, unterstrich das in ihrer Festrede. Sie war trotz angekündigter Demos in Erfurt nach Leinefelde gekommen und sagte aber, dass sie leider auch gleich wieder zurück müsse. Seit 126 Jahren wird der 1. Mai gefeiert, erinnerte sie. Vier Schwerpunkte habe ihre Partei, Arbeit, gute Bildung, bessere Lebensbedingungen in den Kommunen und die Energiewende, so stehe es bereits im Koalitionsvertrag.
Die Arbeitslosenrate entwickele sich zwar weiter nach unten, trotzdem seien noch zu viele von Arbeits ausgeschlossen, sagte Anke Hofmann. Ein hoher Prozentsatz ist langzeitarbeitslos. Ein Programm für sie sei auf den Weg gebracht worden. 500 Menschen sollen damit in den Arbeitsmarkt integriert werden.
Die Menschen, die Arbeit haben, stünden immer mehr unter Druck. Mehr als 10 000 Menschen seien in Teilzeit- oder Minijobs. Die 8,50 Euro im Mindestlohn seien ein erster Schritt in die richtige Richtung. Die Linke will an diesem Thema dran bleiben, 9,53 soll künftig der Mindestlohn sein, um Altersarmut zu verhindern.
Anke Hofmann verwies auf das kostenlose Einstiegsjahr in den Kindergarten, dass die Linke gemeinsam mit der SPD auf den Weg bringen will.
Als sie auf der Fahrt ins Eichsfeld durch Mühlhausen fuhr, dachte sie an die Flüchtlinge. In Mühlhausen soll das 3. Landesaufnahmelager entstehen.
Mit dem Lied "Ein bisschen Frieden..." hatte das Gesangsduo Marina und Ewald die Maifeier eröffnet. Sie erfreuten die Besucher mit albekannten Schlagern und Liedern. Unterstützt auch von Mitgliedern des ehemaligen Russischen Chores aus Heiligenstadt, der sich vielleicht wieder aufbauen wird. Petra Welitschkin, Alesja Koaeruk und Peter Tomalak sangen und spielten russische Weisen. Petra Welitschkin nahm die Teilnehmer gleich mit auf eine Zeitreise, sie hatte eine mit Abzeichen und Stick besetze Jacke an, die an DDR-Jeans erinnerte. Vor mehr als 30 Jahren war sie als Studentin in Russland damit bei einem Gedenklauf angetreten.
Bei einer großen Kuchentafel, Kaffee, Bratwürstchen und Musik gab es bei den Teilnehmern der Maifeier noch viele Gespräche.
Die Linke hat im Eichsfeld 133 Mitglieder. Unter 30 Jahren allerdings keine.
Ilka Kühn






