So, 18:11 Uhr
03.05.2015
Pläne künden von einer wunderbaren Aussicht
Die Sanierungsarbeiten in der Kernburg auf Burg Scharfenstein sind für die Beteiligten eine echte Herausforderung, nicht nur, dass sie immer mal mit Überraschungen konfrontiert werden. Es ist das spezielle Engagement dem alten und geschichtsträchtigen Gemäuer gegenüber....
Der Architektin, Dr. Anja Löffler, ist anzumerken, mit wieviel Herz und Liebe sie solchen historischen Bauten wieder zu neuem Leben verhilft. Sie versteht es, andere mit ihren Infos zu begeistern. Und da gab es kürzlich für Journalisten eine ganze Menge. Sie freute sich vor allem, der Presse nach wenigen Wochen den großen Fortschritt der Bauarbeiten zeigen zu können.
Gemeinsam mit Bürgermeister und Burgherren Gerd Reinhardt lüftete sie das Geheimnis, wie sich künftig die Plattform und der Aussichtsturm präsentieren werden. Stück für Stück streckt sich das Bauwerk empor. Es fordert die Bauarbeiter sowohl beim Eisenbiegen als auch bei der Fertigung der künftigen Treppe, die vier Stockwerke miteinander verbindet und die Besucher im nächsten Jahr auf eine Plattform bringen wird, die über den Baumwipfeln das Eichsfeld in einer bislang von hier nie so zu sehenden Aussicht präsentiert. Die Treppe wird sich wie eine Skulptur um den Fahrstuhl winden. Es wird aber keine Wendeltreppe.
Und nicht nur diejenigen, die gut zu Fuß sind, werden diese Aussicht genießen können. Ein Fahrstuhl wird alle dahin bringen, auch Rollstühle oder Kinderwagen.
Auf dem Baustellenrundgang erklärt die Architektin, was in den vergangenen Wochen alles geschafft wurde. Im ehemaligen Pferdestall kann man nach Fertigstellung einmal durch eine Glasplatte historisches Gemäuer sehen, das freigelegt wurde. Die ursprüngliche Burg wurde um 1200 angelegt, erklärt Anja Löffler. Sie war kleiner und wurde nach außenhin ausgebaut. Alles, was an historischer Substanz erhalten geblieben war, haben wir integriert, sagt sie. Und das freut die Architektin ganz besonders. Sie zeigt kurz danach eine Stütze -Original 16. Jahrhundert.
Die ganzen Arbeiten sind nicht innerhalb eines halben Jahres zu erledigen. Die Sanierung ist so vielgeschichtig, muss sorgfältig und genauestens vorgenommen werden und dauert ihre Zeit - das können Jahre sein. Gerd Reinhardt wirbt indes bei der Städtbauförderung immer wieder um unterstüztende Mittel. Wir machen erkennbar, das wir bisher mit der Hauptleistung Partner sind und ergänzende Mittel wünschen und fordern nicht wie andere das Land auf: macht mal, ergänzt Gerd Reinhardt.
Der vor wenigen Wochen gefundene Bergfried weist bereits darauf hin, dass die Burg schon eine besondere mit Schlosscharakter gewesen sein muss, sagt der Burgherr. Denn solch einen Bergfried findet man äußerst selten in Thüringer Burgen.
Und sie soll auch künftig etwas ganz Besonderes für ihre Besucher sein, mit dem Aussichtsturm, der im untersten Teil in den Gewölbekeller mit sich anschließender Bar einlädt und 20 Meter höher den Blick auf das Eichsfeld genießen lässt.
Ilka Kühn
Autor: enDer Architektin, Dr. Anja Löffler, ist anzumerken, mit wieviel Herz und Liebe sie solchen historischen Bauten wieder zu neuem Leben verhilft. Sie versteht es, andere mit ihren Infos zu begeistern. Und da gab es kürzlich für Journalisten eine ganze Menge. Sie freute sich vor allem, der Presse nach wenigen Wochen den großen Fortschritt der Bauarbeiten zeigen zu können.
Gemeinsam mit Bürgermeister und Burgherren Gerd Reinhardt lüftete sie das Geheimnis, wie sich künftig die Plattform und der Aussichtsturm präsentieren werden. Stück für Stück streckt sich das Bauwerk empor. Es fordert die Bauarbeiter sowohl beim Eisenbiegen als auch bei der Fertigung der künftigen Treppe, die vier Stockwerke miteinander verbindet und die Besucher im nächsten Jahr auf eine Plattform bringen wird, die über den Baumwipfeln das Eichsfeld in einer bislang von hier nie so zu sehenden Aussicht präsentiert. Die Treppe wird sich wie eine Skulptur um den Fahrstuhl winden. Es wird aber keine Wendeltreppe.
Und nicht nur diejenigen, die gut zu Fuß sind, werden diese Aussicht genießen können. Ein Fahrstuhl wird alle dahin bringen, auch Rollstühle oder Kinderwagen.
Auf dem Baustellenrundgang erklärt die Architektin, was in den vergangenen Wochen alles geschafft wurde. Im ehemaligen Pferdestall kann man nach Fertigstellung einmal durch eine Glasplatte historisches Gemäuer sehen, das freigelegt wurde. Die ursprüngliche Burg wurde um 1200 angelegt, erklärt Anja Löffler. Sie war kleiner und wurde nach außenhin ausgebaut. Alles, was an historischer Substanz erhalten geblieben war, haben wir integriert, sagt sie. Und das freut die Architektin ganz besonders. Sie zeigt kurz danach eine Stütze -Original 16. Jahrhundert.
Die ganzen Arbeiten sind nicht innerhalb eines halben Jahres zu erledigen. Die Sanierung ist so vielgeschichtig, muss sorgfältig und genauestens vorgenommen werden und dauert ihre Zeit - das können Jahre sein. Gerd Reinhardt wirbt indes bei der Städtbauförderung immer wieder um unterstüztende Mittel. Wir machen erkennbar, das wir bisher mit der Hauptleistung Partner sind und ergänzende Mittel wünschen und fordern nicht wie andere das Land auf: macht mal, ergänzt Gerd Reinhardt.
Der vor wenigen Wochen gefundene Bergfried weist bereits darauf hin, dass die Burg schon eine besondere mit Schlosscharakter gewesen sein muss, sagt der Burgherr. Denn solch einen Bergfried findet man äußerst selten in Thüringer Burgen.
Und sie soll auch künftig etwas ganz Besonderes für ihre Besucher sein, mit dem Aussichtsturm, der im untersten Teil in den Gewölbekeller mit sich anschließender Bar einlädt und 20 Meter höher den Blick auf das Eichsfeld genießen lässt.
Ilka Kühn














