Mo, 10:13 Uhr
11.05.2015
Gerd Reinhardt 25 Jahre Bürgermeister
Seit 25 Jahre in kommunalpolitischer Verantwortung – Gerd Reinhardt. Der Leinefelder ist damit ein viertel Jahrhundert Bürgermeister, erst von Leinefelde, später dann von der Einheitsstadt Leinefelde-Worbis.....
Am 6. Mai 1990 fanden in der damaligen DDR die ersten freien Kommunalwahlen nach der politischen Wende statt. Dieses wichtige Datum der jüngeren deutschen Geschichte nahmen die Vertreter der im Stadtrat von Leinefelde-Worbis vertretenen Parteien, die
Ortsteilbürgermeister sowie weitere Vertreter des öffentlichen Lebens am vergangenen Mittwoch, 6. Mai, zum Anlass, Bürgermeister Reinhardt in einer kleinen Feierstunde zu 25 Jahren in kommunalpolitischer Verantwortung zu gratulieren.
Herr Reinhardt wurde im Rahmen der Kommunalwahl 1990 als einer von 40 Leinefeldern in die damalige Stadtverordnetenversammlung gewählt. Diese wählte ihn am 22. Mai 1990 zum Bürgermeister der Stadt Leinefelde.
In seiner Laudatio erinnerte der 1. Beigeordnete der Stadt Leinefelde-Worbis, Helmut Funke (CDU), zunächst an die bewegten Zeiten der Jahre 1989 und 1990. Versetzen wir uns alle noch einmal mit unseren Gedanken in die Jahre 1989 und 1990 zurück. An was kann sich jeder von uns erinnern? Es war eine Zeit des Umbruchs, versehen mit Ängsten. Wie geht es mit meiner Arbeit weiter? Aber auch eine Zeit der Freude.
Die Freude hat alles überdeckt, viele waren im Freudentaumel. Was kann ich alles jetzt erleben, wo reise ich zuerst hin? Und in den Familien kam sicher noch hinzu, wie geht es weiter bei unseren Kindern mit Schule, Ausbildung und Beruf? Wie kommen unsere Kinder mit der neuen Freiheit zurecht? In der Wende lagen Chancen aber auch Risiken, so Helmut Funke.
Und weiter: In den ersten Wahlperioden galt es zunächst, die Umstrukturierung der Verwaltung, der Wirtschaft und der Infrastruktur auf den Weg zu bringen. Eine funktionierende Verwaltung war aufzubauen und ein Ausverkauf von Immobilien sowie Flächen musste verhindert werden.
Soziale Umwälzungen waren zu meistern. Gerade die Schließung von Großbetrieben, die steigende Arbeitslosigkeit und der Wegzug vieler Menschen waren besondere Herausforderungen der ersten Nachwendejahre.
Hier galt es, vorzudenken, Gewerbegebiete zu erschließen, Ansiedlungen von Handwerks-, Gewerbe- und Industriebetrieben zu organisieren. Infrastrukturmaßnahmen waren auf den Weg zu bringen; neue kommunale Aufgaben zu erfüllen. Und auch dem zunehmenden Leerstand der kommunalen Wohnungen in der Südstadt musste begegnet werden.
Bürgermeister Reinhardt war hierbei stets Vordenker und Visionär, so Helmut Funke. Und abschließend: Heute können wir auf das Geschaffene zurückblicken. Leinefelde-Worbis ist ein anerkannter und begehrter Wirtschafts- und Wohnstandort. Die geschaffene Infrastruktur verbindet unsere Stadt mit den großen Zentren unseres Landes. Der Umbau der Südstadt hat unserer Stadt nationale und internationale Anerkennung eingebracht.
Nach diesen Worten überreichten die Orttsteilbürgermeister der Stadt Leinefelde-Worbis dem
Bürgermeister verbunden mit einem herzlichen Dank in einem Präsentkorb Typisches aus den neun Ortsteilen.
Den Abschluss der Feierstunde bildete eine Zusammenstellung von Dokumenten und Bildern der vergangenen 25 Jahre, die die Zeit des Wirkens von Bürgermeister Reinhardt nochmals eindrücklich veranschaulichte.
Michael Apel
Autor: enAm 6. Mai 1990 fanden in der damaligen DDR die ersten freien Kommunalwahlen nach der politischen Wende statt. Dieses wichtige Datum der jüngeren deutschen Geschichte nahmen die Vertreter der im Stadtrat von Leinefelde-Worbis vertretenen Parteien, die
Ortsteilbürgermeister sowie weitere Vertreter des öffentlichen Lebens am vergangenen Mittwoch, 6. Mai, zum Anlass, Bürgermeister Reinhardt in einer kleinen Feierstunde zu 25 Jahren in kommunalpolitischer Verantwortung zu gratulieren.
Herr Reinhardt wurde im Rahmen der Kommunalwahl 1990 als einer von 40 Leinefeldern in die damalige Stadtverordnetenversammlung gewählt. Diese wählte ihn am 22. Mai 1990 zum Bürgermeister der Stadt Leinefelde.
In seiner Laudatio erinnerte der 1. Beigeordnete der Stadt Leinefelde-Worbis, Helmut Funke (CDU), zunächst an die bewegten Zeiten der Jahre 1989 und 1990. Versetzen wir uns alle noch einmal mit unseren Gedanken in die Jahre 1989 und 1990 zurück. An was kann sich jeder von uns erinnern? Es war eine Zeit des Umbruchs, versehen mit Ängsten. Wie geht es mit meiner Arbeit weiter? Aber auch eine Zeit der Freude.
Die Freude hat alles überdeckt, viele waren im Freudentaumel. Was kann ich alles jetzt erleben, wo reise ich zuerst hin? Und in den Familien kam sicher noch hinzu, wie geht es weiter bei unseren Kindern mit Schule, Ausbildung und Beruf? Wie kommen unsere Kinder mit der neuen Freiheit zurecht? In der Wende lagen Chancen aber auch Risiken, so Helmut Funke.
Und weiter: In den ersten Wahlperioden galt es zunächst, die Umstrukturierung der Verwaltung, der Wirtschaft und der Infrastruktur auf den Weg zu bringen. Eine funktionierende Verwaltung war aufzubauen und ein Ausverkauf von Immobilien sowie Flächen musste verhindert werden.
Soziale Umwälzungen waren zu meistern. Gerade die Schließung von Großbetrieben, die steigende Arbeitslosigkeit und der Wegzug vieler Menschen waren besondere Herausforderungen der ersten Nachwendejahre.
Hier galt es, vorzudenken, Gewerbegebiete zu erschließen, Ansiedlungen von Handwerks-, Gewerbe- und Industriebetrieben zu organisieren. Infrastrukturmaßnahmen waren auf den Weg zu bringen; neue kommunale Aufgaben zu erfüllen. Und auch dem zunehmenden Leerstand der kommunalen Wohnungen in der Südstadt musste begegnet werden.
Bürgermeister Reinhardt war hierbei stets Vordenker und Visionär, so Helmut Funke. Und abschließend: Heute können wir auf das Geschaffene zurückblicken. Leinefelde-Worbis ist ein anerkannter und begehrter Wirtschafts- und Wohnstandort. Die geschaffene Infrastruktur verbindet unsere Stadt mit den großen Zentren unseres Landes. Der Umbau der Südstadt hat unserer Stadt nationale und internationale Anerkennung eingebracht.
Nach diesen Worten überreichten die Orttsteilbürgermeister der Stadt Leinefelde-Worbis dem
Bürgermeister verbunden mit einem herzlichen Dank in einem Präsentkorb Typisches aus den neun Ortsteilen.
Den Abschluss der Feierstunde bildete eine Zusammenstellung von Dokumenten und Bildern der vergangenen 25 Jahre, die die Zeit des Wirkens von Bürgermeister Reinhardt nochmals eindrücklich veranschaulichte.
Michael Apel
