eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Mo, 12:51 Uhr
18.05.2015

Für den Fall der Fälle gut gerüstet

Wie ist das mit Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung? Die Volksbank Heiligenstadt hatte jetzt ihre Mitglieder zu einem umfassenden Informationsabend zu diesen Theman eingeladen.....

Informationsveranstaltung der Volksbank Heiligenstadt (Foto: Nicole Hammer) Informationsveranstaltung der Volksbank Heiligenstadt (Foto: Nicole Hammer)


Haben Sie sich schon einmal Gedanken gemacht, wer sich um Sie kümmert, wenn Sie selbst dazu nicht mehr in der Lage sind, Ihre eigenen rechtlichen Angelegenheiten zu regeln? Um für den „Fall der Fälle“ gut gerüstet zu sein, ist es sinnvoll in gesunden Zeiten vorzusorgen.

Und damit dieses „Wie“ und „Warum“ auch verstanden wird, hat die Volksbank Heiligenstadt ihre Mitglieder zu einem exklusiven Informationsabend zu dem Thema „Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung“ eingeladen. Die Bank konnte für dieses wichtige Thema Monika Dittmer als Referentin gewinnen. Sie ist Rechtsanwältin a.D. und Gastdozentin beim Genossenschaftsverband Hannover und der GenoAkademie Rendsburg. Monika Dittmer befasst sich seit Jahren mit diesem Thema, reist damit durch fast ganz Deutschland und versteht es auf einfache und erfrischende Weise, dieses doch schwer verständliche Thema nahe zu bringen.

Die Zahl der pflegebedürftigen und zu betreuenden Personen nimmt stetig zu - Jeder von uns kann durch einen Unfall, eine plötzliche Erkrankung oder altersbedingt zum Pflegefall werden oder in die Lage kommen, seinen Willen gegenüber Ärzten nicht mitteilen zu können. Entgegen einer weitläufigen Annahme sind auch nahe Anverwandte wie Ehegatten und Kinder nicht automatisch vertretungsberechtigt, sondern benötigen eine Vorsorgevollmacht.

Egal in welchem Alter man sich gerade befindet, ist es wichtig, die richtigen Vorsorgemaßnahmen zu treffen, denn „Der kluge Mensch baut vor.“

Frau Dittmer gelang es, die knapp 150 anwesenden Gäste anhand lebensnaher Beispiele und ohne juristische Fachbegriffe in ihren Bann zu ziehen. Alle Anwesenden erhielten praktische Hinweise und Tipps, die überraschenderweise nicht nur Ältere zum Nachdenken und Handeln brachte. „Schreiben Sie alles so auf, wie Sie es später einmal haben möchten und lassen Sie sich Ihre geistige Fitness mit der Unterschrift Ihres Arztes bestätigen, dann kann nichts mehr schief gehen“, so Monika Dittmer.

Jeder Teilnehmer erhielt von der Bank eine Mappe mit den entsprechenden Urkunden und Formularen, die die persönliche Entscheidungsfindung unterstützt und die den neusten gesetzlichen Bestimmungen erfüllen.

Die vorgestellte Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung, sowie die Eintragung ins Vorsorgeregister erhalten Mitglieder in den Filialen der Volksbank Heiligenstadt. Falls Sie nicht teilnehmen konnten, ist für den Herbst eine weitere Veranstaltung aus dieser Reihe geplant.
Autor: en

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)