Sa, 09:54 Uhr
20.06.2015
Kaltohmfeld macht wieder von sich reden
Wenn eine Jury wegen eines Dorfwettbewerbes durchs Land reist, dann sieht sie nicht nur eine Menge, dann lernt sie auch viele Menschen kennen. So wie im kleinsten Ortsteil der Stadt Leinefelde-Worbis Kaltohmfeld. Und die Jury-Mitglieder staunten, was dort so los ist.....
Was erwartet man in einem Ort, der noch nicht einmal 160 Eiwohner zählt? Exakt sind es derzeit 156. Unter dem Vorsitz von Heike Roos, Planerin und Landschaftsarchitektin in Thüringen, war die Jury aufgebrochen, um für den Landeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft 2014-2016" in der zweiten Runde nun die Landessieger zu suchen. Kaltohmfeld zählte in der ersten Runde zu den Regionalsiegern, die nun die Chance hatten, ihre Strategien für die Zukunft ihrer Dörfer auf Landesebene vorzustellen. 13 Regionalsieger wurden besucht, zwei haben die Möglichkeit, aufs Siegertreppchen zu kommen und einer darf sogar Thüringen im Bundeswettbewerb vertreten.
Wie weit Kaltohmfeld nun gekommen ist, das ist noch unklar. Auf jeden Fall hat Ortsbürgermeisterin Bettina Recke und ihr Team alles aufgeboten, um der Jury den Ort so zu präsentieren, wie er ist. Und die höchstgelegene Gemeinde des Eichsfeldes hat einiges zu bieten, was sie so besonders macht. Und einiges lernte die Jury in den nur zwei Stunden, die zur Verfügung standen, kennen. Beispielsweise die Gastlichkeit mit dem Empfang an der gemütlichen Kaffetafel im Grünen zu selbstgebackenem Eichsfelder Schmandkuchen und ihren Bäckerinnen. Der lange Tisch war umsäunt mit einem dickel Seil, dass symbolisch das Stück des Lutterweges zeigte, der hier entlang geht.
Große Tafeln zeigten eindrucksvoll die bisherige Entwicklung des Ortes in Bild und Text und was noch kommen soll. Und was hier nicht stand, davon konnte der Leinefelde-Worbiser Bürgermeister Gerd Reinhardt berichten. Es war zu spüren, dass die Jury solch ein vielfältiges und buntes Leben an diesem Ort nicht erwartet hatte. Allein schon das Vereinsleben ist beispielhaft. Fast jeder Bewohner ist irgendwie in einem Verein aktiv, viele auch in mehreren Vereinen, wie dem Schützenverein, Karnevalsclub, Verein der Pferdefreunde oder dem großen Sportverein der Eisbären, die aber auch Fußball spielen. In der Vereinspräsentationen wurde davon berichtet.
Mit einem Oldtimerbus ging es durch die Straßen von Kaltohmfeld, dass sich mit seinen schmucken Häusern und Gärten selbstredend präsentiert.
Bernhard Berkhahn berichtete noch über Traditionsfeste in Kaltohmfeld, wie dem Johannestag, der am 21. Juni gefeiert wird und über den Lutterweg.
Die jüngsten von der Feuerwehr zeigten, dass auf sie Verlass ist und zum Abschluss traf man sich noch zum Imbiss, bei dem die Kaltohmfelder mit selbst hergestellten Speisen einen sehr guten Eindruck hinterließen. Zum geplanten Aussichtturm und die Entwicklung des ehemaligen Geländes der Sowjetarmee konnten sich die Jurymitglieder auf Bildern und im Vortrag von Gerd Reinhardt informieren.
Fest steht schon heute, dass Kaltohmfeld eine Einladung zur Siegerehrung dieses Dorfwettbewerbes im September erhalten wird. Ob der kleinste Ortsteil der Stat Leinefelde-Worbis dann allerdings mit auf dem Siegertreppchen steht, das wurde natürlich nicht verraten, schließlich muss die Jury alles jetzt erst auswerten. Da heißt es jetzt nur Daumendrücken!
Ilka Kühn
Autor: enWas erwartet man in einem Ort, der noch nicht einmal 160 Eiwohner zählt? Exakt sind es derzeit 156. Unter dem Vorsitz von Heike Roos, Planerin und Landschaftsarchitektin in Thüringen, war die Jury aufgebrochen, um für den Landeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft 2014-2016" in der zweiten Runde nun die Landessieger zu suchen. Kaltohmfeld zählte in der ersten Runde zu den Regionalsiegern, die nun die Chance hatten, ihre Strategien für die Zukunft ihrer Dörfer auf Landesebene vorzustellen. 13 Regionalsieger wurden besucht, zwei haben die Möglichkeit, aufs Siegertreppchen zu kommen und einer darf sogar Thüringen im Bundeswettbewerb vertreten.
Wie weit Kaltohmfeld nun gekommen ist, das ist noch unklar. Auf jeden Fall hat Ortsbürgermeisterin Bettina Recke und ihr Team alles aufgeboten, um der Jury den Ort so zu präsentieren, wie er ist. Und die höchstgelegene Gemeinde des Eichsfeldes hat einiges zu bieten, was sie so besonders macht. Und einiges lernte die Jury in den nur zwei Stunden, die zur Verfügung standen, kennen. Beispielsweise die Gastlichkeit mit dem Empfang an der gemütlichen Kaffetafel im Grünen zu selbstgebackenem Eichsfelder Schmandkuchen und ihren Bäckerinnen. Der lange Tisch war umsäunt mit einem dickel Seil, dass symbolisch das Stück des Lutterweges zeigte, der hier entlang geht.
Große Tafeln zeigten eindrucksvoll die bisherige Entwicklung des Ortes in Bild und Text und was noch kommen soll. Und was hier nicht stand, davon konnte der Leinefelde-Worbiser Bürgermeister Gerd Reinhardt berichten. Es war zu spüren, dass die Jury solch ein vielfältiges und buntes Leben an diesem Ort nicht erwartet hatte. Allein schon das Vereinsleben ist beispielhaft. Fast jeder Bewohner ist irgendwie in einem Verein aktiv, viele auch in mehreren Vereinen, wie dem Schützenverein, Karnevalsclub, Verein der Pferdefreunde oder dem großen Sportverein der Eisbären, die aber auch Fußball spielen. In der Vereinspräsentationen wurde davon berichtet.
Mit einem Oldtimerbus ging es durch die Straßen von Kaltohmfeld, dass sich mit seinen schmucken Häusern und Gärten selbstredend präsentiert.
Bernhard Berkhahn berichtete noch über Traditionsfeste in Kaltohmfeld, wie dem Johannestag, der am 21. Juni gefeiert wird und über den Lutterweg.
Die jüngsten von der Feuerwehr zeigten, dass auf sie Verlass ist und zum Abschluss traf man sich noch zum Imbiss, bei dem die Kaltohmfelder mit selbst hergestellten Speisen einen sehr guten Eindruck hinterließen. Zum geplanten Aussichtturm und die Entwicklung des ehemaligen Geländes der Sowjetarmee konnten sich die Jurymitglieder auf Bildern und im Vortrag von Gerd Reinhardt informieren.
Fest steht schon heute, dass Kaltohmfeld eine Einladung zur Siegerehrung dieses Dorfwettbewerbes im September erhalten wird. Ob der kleinste Ortsteil der Stat Leinefelde-Worbis dann allerdings mit auf dem Siegertreppchen steht, das wurde natürlich nicht verraten, schließlich muss die Jury alles jetzt erst auswerten. Da heißt es jetzt nur Daumendrücken!
Ilka Kühn

























