Di, 20:30 Uhr
07.07.2015
Anschlag auf SPD-Gebäude in Göttingen
Vermutlich drei bis fünf vermummte Personen, so die derzeitigen Ermittlungen, haben in der vergangenen Nacht gegen 03.30 Uhr ein Fenster im Erdgeschoss des
SPD-Parteigebäudes in der Nikolaistraße mit Pflastersteinen beworfen...
...und anschließend durch die zerstörten Scheiben zwei entzündete Bengalos in ein dahinter befindliches Reisebüro geworfen.
Anschließend flüchteten die komplett dunkel gekleideten Brandstifterin Richtung des angrenzenden Walls.
Einer der Brandsätze blieb in dem ca. sieben Zentimeter breiten Zwischenraum der Doppelverglasung hängen und wurde von einem
vorbeikommenden Passanten mit Sekt abgelöscht. Der zweite Bengalo landete auf dem gefliesten Fußboden der Teeküche und brannte dort aus. Glück im Unglück, denn die anderen Räume sind mit Holzdielen
ausgelegt. Wäre der Brandsatz hier aufgeschlagen, hätte dies aus Sicht der Ermittler mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit erhebliche schwerere Folgen gehabt.
Bei dem Brandanschlag wurde der Holzrahmen des Einwurffensters teilweise zerstört und ein Kühlschrank in Mitleidenschaft gezogen.
Es kam außerdem zu einer starken Rauchentwicklung. Das Reisebüro konnte heute Morgen aber wieder öffnen.
Der entstandene Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen vermutlich mehrere tausend Euro.
Angesichts der extrem rücksichtlosen Art der Tatausführung muss die Polizei davon ausgehen, dass die Täter ein komplettes Abbrennen des Gebäudes und eine damit verbundene konkrete Gefährdung
benachbarter Wohnhäuser sowie deren Bewohner billigend in Kauf genommen haben.
Bei der Tatortaufnahme wurden an der Fassade des Parteigebäudes mehrere mit Farbe gesprühte Parolen festgestellt, die im Kontext zur Griechenland-Problematik stehen. Die Polizei Göttingen geht deshalb
von einer politisch motivierten Tat aus. Das Staatsschutzkommissariat hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.
Sachdienliche Hinweise werden unter Telefon 0551/491-2115 entgegen genommen.
Autor: enSPD-Parteigebäudes in der Nikolaistraße mit Pflastersteinen beworfen...
...und anschließend durch die zerstörten Scheiben zwei entzündete Bengalos in ein dahinter befindliches Reisebüro geworfen.
Anschließend flüchteten die komplett dunkel gekleideten Brandstifterin Richtung des angrenzenden Walls.
Einer der Brandsätze blieb in dem ca. sieben Zentimeter breiten Zwischenraum der Doppelverglasung hängen und wurde von einem
vorbeikommenden Passanten mit Sekt abgelöscht. Der zweite Bengalo landete auf dem gefliesten Fußboden der Teeküche und brannte dort aus. Glück im Unglück, denn die anderen Räume sind mit Holzdielen
ausgelegt. Wäre der Brandsatz hier aufgeschlagen, hätte dies aus Sicht der Ermittler mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit erhebliche schwerere Folgen gehabt.
Bei dem Brandanschlag wurde der Holzrahmen des Einwurffensters teilweise zerstört und ein Kühlschrank in Mitleidenschaft gezogen.
Es kam außerdem zu einer starken Rauchentwicklung. Das Reisebüro konnte heute Morgen aber wieder öffnen.
Der entstandene Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen vermutlich mehrere tausend Euro.
Angesichts der extrem rücksichtlosen Art der Tatausführung muss die Polizei davon ausgehen, dass die Täter ein komplettes Abbrennen des Gebäudes und eine damit verbundene konkrete Gefährdung
benachbarter Wohnhäuser sowie deren Bewohner billigend in Kauf genommen haben.
Bei der Tatortaufnahme wurden an der Fassade des Parteigebäudes mehrere mit Farbe gesprühte Parolen festgestellt, die im Kontext zur Griechenland-Problematik stehen. Die Polizei Göttingen geht deshalb
von einer politisch motivierten Tat aus. Das Staatsschutzkommissariat hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.
Sachdienliche Hinweise werden unter Telefon 0551/491-2115 entgegen genommen.