eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Mi, 14:19 Uhr
08.07.2015

Acht Unfälle innerhalb von vier Stunden

Auf der Autobahn 7 haben sich am Dienstag gestern   innerhalb von vier Stunden acht Verkehrsunfälle ereignet, drei davon mit schwerem Ausgang.... 

Die Serie begann in der großen Hitze gegen 14.40 Uhr und endete kurz nach 20.00 Uhr während der unwetterartigen Regenfälle.

Anzeige symplr (1)
   Gegen 15.50 Uhr setzte ein 40 Jahre alter LKW-Fahrer aus Serbien
auf der A 7 ungefähr 300 Meter vor der Anschlussstelle Göttingen in
Fahrtrichtung Kassel  zum Überholen eines vor ihm fahrenden Silozuges
an. Als dies scheiterte, brach der 40-Jährige den Überholvorgang ab
und wollte wieder nach rechts einscheren. Dabei übersah der Mann aus
bislang noch ungeklärten Gründen eine  auf gleicher Höhe rechts neben
ihm fahrende 31-jährige Autofahrerin aus Rosdorf.  Bei der Kollision
beider Fahrzeuge wurde die  Frau schwer verletzt. Ein Rettungswagen
brachte sie in die Göttinger Uniklinik. An ihrem Hyundai  entstand
wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von rund 6.000 Euro. Der
Führerschein des LKW-Fahrers wurde auf Anordnung der
Staatsanwaltschaft Göttingen beschlagnahmt.  Der Gesamtschaden wird
auf ca. 9.000 Euro geschätzt.

   Bei einem weiteren schweren Unfall auf der A 7 in Höhe der
Anschlussstelle Northeim-West in Fahrtrichtung Kassel sind gegen
18.45 Uhr zwei Mercedesfahrer verletzt worden, einer davon schwer.
Derzeitigen Erkenntnissen zufolge kollidierten ein 55 Jahre alter
Autofahrer aus Einbeck und ein 43-jähriger Mercedesfahrer aus Münster
vermutlich aufgrund Aquaplaning.  Beide Fahrzeuge überschlugen sich
und kamen im Böschungsraum zum Liegen.  Der 43-jährige Mercedesfahrer
erlitt dabei schwere Verletzungen, der andere Unfallbeteiligte wurde
leicht verletzt.  Rettungswagen brachten die Männer in die Göttinger
Uniklinik bzw. in das Krankenhaus nach Northeim. Der genaue
Unfallhergang ist bislang noch unklar. Beide Fahrzeuge wurden von der
den Unfall aufnehmenden Polizei Northeim sichergestellt.  Die
Schadenshöhe beträgt ersten Schätzungen zufolge rund 38.000 Euro.

   Der dritte schwere Unfall ereignete sich um kurz nach 20.00 Uhr am
Laubacher Berg zwischen der Anschlussstelle (AS) Hann.
Münden-Lutterberg und der Werratalbrücke in Fahrtrichtung Hannover.

   Ein 54jähriger LKW-Fahrer aus dem Landkreis Mittelsachsen geriet
hier im Bereich der Gefällstrecke bei Starkregen mit seinem leeren
Sattelzug (Viehtransporter) aus bislang ungeklärten Gründen ins
Schleudern, durchbrach die Mittelschutzplanke und blieb quer über
alle Fahrstreifen der Südfahrbahn liegen.  Aus dem aufgerissenen Tank
liefen größere Mengen Dieselkraftstoff auf die Fahrbahn und in den
Seitenraum.

   Ein entgegenkommender Autofahrer konnte einen Frontalzusammenstoß
mit dem querliegenden Laster gerade noch verhindern,  überfuhr jedoch
mit seinem PKW einen Teil der beschädigten Mittelschutzplanke.  Dabei
wurde der Audi A 6 des 45-Jährigen aus Hessen beschädigt. Der Fahrer
erlitt einen Schock. Er wurde vor Ort behandelt.  Der LKW-Fahrer
wurde schwer verletzt in die Göttinger Uniklinik eingeliefert.  Der
entstandene Sachschaden wird derzeit auf ca. 100.000 Euro geschätzt.
Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die A 7 in
Richtung Kassel voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde ab der AS
Hann. Münden-Hedemünden umgeleitet.  Der Rückstau betrug bis zu fünf
Kilometer.

   Ab Mitternacht konnten Fahrzeuge in Richtung Süden einspurig an
der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Ab 01:00h war dies auch für
Schwertransporte möglich.  Nach Aufbau eines
Geschwindigkeitstrichters und Sicherung der auf ca. 50 Meter
zerstörten Mittelschutzplanke wurde die Richtungsfahrbahn Hannover um
01:50 Uhr und die Richtungsfahrbahn Kassel um 02:45 Uhr wieder
komplett freigegeben.

   An den acht Unfallstellen waren am Dienstag neben etlichen
Streifenwagen der Polizei aus Göttingen und Northeim eine Vielzahl
von Einsatzkräften und Rettungsdiensten im Einsatz, darunter die
Autobahnmeistereien Göttingen und Seesen, das THW Hann. Münden, die
Feuerwehren Northeim, Göttingen,  Rosdorf,  Friedland und Hann.
Münden, mehrere Rettungswagen,  die Untere Wasserbehörde und diverse
Abschleppdienste der Region.
Autor: en

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)