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Di, 16:54 Uhr
18.08.2015
Ministerpräsident Bodo Ramelow:

Tief empfundenes Mitgefühl den Angehörigen

Tief betroffen reagierten Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow und Innenminister Dr. Holger Poppenhäger auf die Nachricht vom Tod eines Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr in Rustenfelde im Eichsfeldkreis....

Innenstaatssekretär in Rustenfelde (Foto: Sebastian Schneider) Innenstaatssekretär in Rustenfelde (Foto: Sebastian Schneider)

Innenstaatssekretär Udo Götze machte sich im Eichsfeld gemeinsam mit Landrat Dr. Werner Henning selbst ein Bild von der Lage. Udo Götze sagte den Hinterbliebenen die Unterstützung des Freistaats zu. Zugleich kündigte er eine rasche Aufklärung des Sachverhalts an.


„Die Nachricht vom Tod des Kameraden im Einsatz hat mich sehr betroffen gemacht. Hier hat ein Mensch sein Leben im Dienst für die Allgemeinheit verloren. Den Angehörigen bringe ich mein tief empfundenes Mitgefühl entgegen“, erklärte der Ministerpräsident.

„Ich bin erschüttert. Feuerwehrleute sind jederzeit bereit zum Ausrücken und riskieren oft ihr Leben, um Gefahren für andere abzuwehren. Dieser selbstlose Einsatz hat einem 29-jährigen freiwilligen Feuerwehrmann das Leben gekostet", erklärte der Minister am Dienstag in Erfurt. „Unsere Gedanken“, so Dr. Holger Poppenhäger, „sind in dieser schmerzlichen Stunde bei den Angehörigen und Freunden des getöteten Kameraden."

Innenstaatssekretär Udo Götze machte sich im Eichsfeld gemeinsam mit Landrat Dr. Werner Henning selbst ein Bild von der Lage. Udo Götze sagte den Hinterbliebenen die Unterstützung des Freistaats zu. Zugleich kündigte er eine rasche Aufklärung des Sachverhalts an.

Nach ersten Erkenntnissen war der junge Mann am Sonntagabend wie viele seiner Kameraden nach dem verheerenden Unwetter alarmiert worden. Am Montag waren Feuerwehrleute am Rustebach eingesetzt, der sich nach den heftigen Regenfällen in einen reißenden Strom verwandelt hatte. Der 29-jährige konnte dort nur noch tot geborgen werden.

Innenminister Dr. Holger Poppenhäger: „Der ehrenamtliche Dienst in Feuerwehren und Rettungskräften ist häufig mit Gefahren für Leib und Leben verbunden. Wir können dies nicht hoch genug würdigen.“
Autor: en

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