Do, 09:10 Uhr
28.07.2016
Ringaukirmes 2016 in Leinefelde
Ein Gerücht aus der Welt geschafft
Mit der traidtionellen Ringaukirmes am Dienstagabend ist in Leinefelde die Sommerkirmes zu Ende gegangen. Wie immer versammelten sich Tausende von Menschen in der gerade Mal 85 Meter langen und ziemlich schmalen Straße....
Mit der Kirmesfahne voran zogen die Kirmesburschen und die Ringaufreunde durch die Straße zur Bühne, begleitet von der Musik der Birkunger Blechbuben, die dann von den Estanas abgelöst wurden. Für letztere Band war die Ringaukirmes musikalisch Premiere. Die Thanas, die sonst jahrelang dort gespielt hatten, waren wohl im Urlaub.
Auf der Bühne ergriff gleich zu Beginn traditionsgemäß der ehemalige Bürgermeister von Leinefelde-Worbis, Gerd Reinhardt, das Wort. Das steckt sicher so drin, wenn es über 25 Jahre so war. Er zog alle geschichtlichen Register der Entwicklung Leinefeldes von der Geburtsurkunde (die das gleiche Datum habe wie Breitenbach, wo der neue Stadt-Bürgermeister wohnt, erwähnte Reinhardt) bis heutigen Zeit. Dabei zog er viele Vergleiche, beispielsweise, dass den Leinefeldern schon früh ein Licht aufgegangen sei (bezogen auf eine Lichtleitung von der Senffabrik in Richtung Bahnhof).
Gerd Reinhardt begrüßte vor allem die älteste Einwohnerin des Ringaus, die 92jährige Elfriede Wendehorst, die ja eigentlich aus Kaltohmfeld stamme, des schönsten Ortes Thüringen, sagte er bezogen auf den zweiten Platz in einem Landeswettbewerb, wo es vor allem auch um die Aktivitäten im Ort ging.
Auch die Gäste auf der Bühne begrüßte Reinhardt herzlich, wobei sich Ortsbürgermeister Dirk Moll dort nicht als Gast sah, wie er später in einer kurzen Rede sagte. Offensichtlich hatten auf der Bühne die anderen Ortsbürgermeister - außer der Worbiser Thomas Rehbein - kein Platz. So grüßte Reinhardt den Beuerschen, Uwe Kaufhold, im Publikum. Seinen Amtskollegen von Heiligenstadt, Thomas Spielmann, (Reinhardt verbesserte sich und sagte seinen ehemaligen) ließ er entschuldigen. (Anm. d. Red.: Der Heiligenstädter hatte erst am Nachmittag vom Termin erfahren und konnte deshalb nicht mehr umdisponieren).
Und in diesem Jahr gab es eine weitere Premiere, nämlich gleich drei Geistliche auf der Bühne. Neben den beiden Pfarrern Bernhard Wehner und Traugott Eber war auch der neue Kaplan Dr. Falk Wegner mit dabei. Man beachte, ein Kaplan mit Doktortitel, sagte lachend Reinhardt und begrüßte alle herzlich. Alle Hirten würden jetzt ausgetauscht, fügte er im Hinblick auf die kirchlichen Veränderungen in Leinefelde an. Wehmütige nehme man Abschied von Dechant Bernhard Wehner, der jetzt nach Eisenach geht. Doch dieser nimmt nicht wehmütig sondern in Freude Abschied, denkt er doch hier an eine gute Zeit.
Reinhardt plauderte noch so allerlei, verriet auch das eine oder andere aus der Geschichte Leinefeldes, verwies auf die diesjährige Kirmesfeier und übergab dann irgendwann auch das Mikro an den jetzigen Bürgermeister, Marco Grosa. Mensch Gerd, dass ich das noch erleben darf, sagte dann Marco Grosa. Er habe die Rede aus dem Hintergrund (der Bühne) interessiert verfolgt. Eigentlich habe er gedacht, er sagt nur: Wie das mit der Ringaukirmes war, habt ihr 26 Jahre lang gehört, deshalb machen wir das viel kürzer: Gut Durst!" - Aber er sagte dann doch noch etwas, und zwar zu seinem ersten offiziellen Kirmessonntag in Leinefelde. Mit der Kutsche herumzufahren sei etwas ganz tolles. Drei Jahre habe er von Breitenbach her den Umzug mitgemacht. Aber der Sonntag sei für ihn schon eine Art Zerreißprobe gewesen.Er habe da einiges gelernt. So darf man nicht immer aussteigen, wenn die Kutsche anhält und nicht überall die Schnäpse mittrinken...... Für nächstes Jahr wird er sich was einfallen lassen, sagte er zum Abschluss dem johlenden Publikum. Und eins musste er klarstellen. Wer immer behauptet hat, wenn Grosa Bürgermeister wird, gibt es keine Ringaukirmes mehr. Das sei totaler Blödsinn, er sei ein Fan der Ringaukirmes schon immer gewesen, sagte Marko Grosa.
Bis in die frühen Morgenstunden wurde dann die Ringaukirmes gefeiert. Wir haben zumindest vom Beginn hier einige Bilder für diejenigen, die nicht dabei sein konnten.
Ilka Kühn
Autor: enMit der Kirmesfahne voran zogen die Kirmesburschen und die Ringaufreunde durch die Straße zur Bühne, begleitet von der Musik der Birkunger Blechbuben, die dann von den Estanas abgelöst wurden. Für letztere Band war die Ringaukirmes musikalisch Premiere. Die Thanas, die sonst jahrelang dort gespielt hatten, waren wohl im Urlaub.
Auf der Bühne ergriff gleich zu Beginn traditionsgemäß der ehemalige Bürgermeister von Leinefelde-Worbis, Gerd Reinhardt, das Wort. Das steckt sicher so drin, wenn es über 25 Jahre so war. Er zog alle geschichtlichen Register der Entwicklung Leinefeldes von der Geburtsurkunde (die das gleiche Datum habe wie Breitenbach, wo der neue Stadt-Bürgermeister wohnt, erwähnte Reinhardt) bis heutigen Zeit. Dabei zog er viele Vergleiche, beispielsweise, dass den Leinefeldern schon früh ein Licht aufgegangen sei (bezogen auf eine Lichtleitung von der Senffabrik in Richtung Bahnhof).
Gerd Reinhardt begrüßte vor allem die älteste Einwohnerin des Ringaus, die 92jährige Elfriede Wendehorst, die ja eigentlich aus Kaltohmfeld stamme, des schönsten Ortes Thüringen, sagte er bezogen auf den zweiten Platz in einem Landeswettbewerb, wo es vor allem auch um die Aktivitäten im Ort ging.
Auch die Gäste auf der Bühne begrüßte Reinhardt herzlich, wobei sich Ortsbürgermeister Dirk Moll dort nicht als Gast sah, wie er später in einer kurzen Rede sagte. Offensichtlich hatten auf der Bühne die anderen Ortsbürgermeister - außer der Worbiser Thomas Rehbein - kein Platz. So grüßte Reinhardt den Beuerschen, Uwe Kaufhold, im Publikum. Seinen Amtskollegen von Heiligenstadt, Thomas Spielmann, (Reinhardt verbesserte sich und sagte seinen ehemaligen) ließ er entschuldigen. (Anm. d. Red.: Der Heiligenstädter hatte erst am Nachmittag vom Termin erfahren und konnte deshalb nicht mehr umdisponieren).
Und in diesem Jahr gab es eine weitere Premiere, nämlich gleich drei Geistliche auf der Bühne. Neben den beiden Pfarrern Bernhard Wehner und Traugott Eber war auch der neue Kaplan Dr. Falk Wegner mit dabei. Man beachte, ein Kaplan mit Doktortitel, sagte lachend Reinhardt und begrüßte alle herzlich. Alle Hirten würden jetzt ausgetauscht, fügte er im Hinblick auf die kirchlichen Veränderungen in Leinefelde an. Wehmütige nehme man Abschied von Dechant Bernhard Wehner, der jetzt nach Eisenach geht. Doch dieser nimmt nicht wehmütig sondern in Freude Abschied, denkt er doch hier an eine gute Zeit.
Reinhardt plauderte noch so allerlei, verriet auch das eine oder andere aus der Geschichte Leinefeldes, verwies auf die diesjährige Kirmesfeier und übergab dann irgendwann auch das Mikro an den jetzigen Bürgermeister, Marco Grosa. Mensch Gerd, dass ich das noch erleben darf, sagte dann Marco Grosa. Er habe die Rede aus dem Hintergrund (der Bühne) interessiert verfolgt. Eigentlich habe er gedacht, er sagt nur: Wie das mit der Ringaukirmes war, habt ihr 26 Jahre lang gehört, deshalb machen wir das viel kürzer: Gut Durst!" - Aber er sagte dann doch noch etwas, und zwar zu seinem ersten offiziellen Kirmessonntag in Leinefelde. Mit der Kutsche herumzufahren sei etwas ganz tolles. Drei Jahre habe er von Breitenbach her den Umzug mitgemacht. Aber der Sonntag sei für ihn schon eine Art Zerreißprobe gewesen.Er habe da einiges gelernt. So darf man nicht immer aussteigen, wenn die Kutsche anhält und nicht überall die Schnäpse mittrinken...... Für nächstes Jahr wird er sich was einfallen lassen, sagte er zum Abschluss dem johlenden Publikum. Und eins musste er klarstellen. Wer immer behauptet hat, wenn Grosa Bürgermeister wird, gibt es keine Ringaukirmes mehr. Das sei totaler Blödsinn, er sei ein Fan der Ringaukirmes schon immer gewesen, sagte Marko Grosa.
Bis in die frühen Morgenstunden wurde dann die Ringaukirmes gefeiert. Wir haben zumindest vom Beginn hier einige Bilder für diejenigen, die nicht dabei sein konnten.
Ilka Kühn






















