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Mo, 13:15 Uhr
28.11.2016
Friedenslicht von Betlehem

Pfadfinder aus Niederorschel holen Friedenslicht ab

Drei Pfadfinderinnen der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) vom Stamm Niederorschel holen am 10. Dezember in Wien das Friedenslicht von Betlehem ab und bringen es nach Thüringen....

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In einer gemeinsamen Feier mit Bischof Ulrich Neymeyr wird das Licht (erstmals) am Sonntag, 11. Dezember um 14.30 Uhr im Erfurter Dom für Thüringen entgegengenommen und weitergegeben, in den vergangenen Jahren war die Aussendungsfeier immer in Leinefelde). Alle sind zu diesem Gottesdienst eingeladen, um das Licht in ihre Ortschaft zu bringen. Am 16. Dezember wird das Licht in der Thüringer Staatskanzlei der Landesregierung und dem Parlament übergeben.

Die zwölfjährige Melanie Walterer aus Österreich hat am Christkönigssonntag (20.11.) das Friedenslicht in der Geburtsgrotte von Betlehem entzündet und wird es am 10. Dezember in Wien an die Vertreterinnen und Vertreter auch deutscher Pfadfinderverbände übergeben.

Vor 30 Jahren hatte der Österreichische Rundfunk (ORF) die Aktion ins Leben gerufen, um die Menschen in der Welt daran zu erinnern, sich für den Frieden einzusetzen. Und seit 1994 verteilen deutsche Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Friedenslicht aus Betlehem und sorgen dafür, dass dieses Symbol der Hoffnung auf Frieden an Weihnachten in zahlreichen Kirchengemeinden und Wohnzimmern, Krankenhäusern und Kindergärten, Seniorenheimen, Asylbewerberunterkünften, Rathäusern und Justizvollzugsanstalten leuchtet.

Die deutsche Friedenslicht-Aktion steht in diesem Jahr unter dem Motto „Frieden: Gefällt mir“ und lädt alle Menschen ein, sich nicht nur das Licht in den Gottesdiensten am dritten Advent abzuholen, sondern allerorten „Grenzen und Barrieren zwischen Menschen abzubauen, Freundschaften zu schließen und sich dafür einzusetzen, 'die Welt ein wenig besser zu hinterlassen, als wir sie vorgefunden haben'.“ Der letzte Satz ist die Aufforderung von Lord Robert Baden-Powell, des Gründers der Pfadfinderbewegung, an alle Pfadfinderinnen und Pfadfinder weltweit.

„Gerade in diesem Jahr gewinnt das Licht aus einem Land, in dem die Hoffnung auf Frieden politisch vor neuen Wegen steht, an Symbolkraft“, sagt Pfarrer Markus Könen aus Heiligenstadt, der als DPSG-Kurat im Bistum Erfurt Pfadfinder-Seelsorger ist. Erneut wollen der Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), die Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg (PSG), der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) und der Verband der Altpfadfindergilden (VDAPG) mit dem Friedenslicht ein gemeinsames Zeichen setzen.

„Pfadfinderinnen und Pfadfinder leisten aktive Friedensarbeit. Sie suchen den Dialog mit Menschen anderer Überzeugungen. Mit vielen Aktionen bekennen sie nicht nur ihren Glauben und ihre Überzeugung, sondern treten aktiv für Frieden und Gerechtigkeit ein“, erläutert Könen. In der pluralistischen Gesellschaft bekomme der eigene Standpunkt immer mehr Bedeutung.

„Nur, wer seine eigene Identität kennt, kann erfolgreich den Dialog mit anderen Menschen suchen“, unterstreicht Könen. Die kleine Flamme aus einer der Krisenregionen der Erde gebe einen konkreten Anlass, persönliche Wertvorstellungen und das, was Menschen verbindet oder trennt, neu zu überdenken.

Aufbauend auf der Botschaft Jesu Christi seien die Aktionen der Pfadfinderinnen und Pfadfinder bei der Weitergabe des Lichtes Ausdruck des Glaubens und Zeichen der Zuwendung zum Nächsten, so Pfarrer Könen.
Autor: en

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Kommentare
Real Human
29.11.2016, 11:38 Uhr
Der Weg zum „Heil“ ist viel schmaler und gefährlicher, als Ihr denkt!
… Und das schon wegen der vielen „Irrlichter“ auf Eurem Wege und vor allem in den Hirnen Eurer anmaßenden geistigen Führer!

„Mit vielen Aktionen bekennen sie nicht nur ihren Glauben und ihre Überzeugung, sondern treten aktiv für Frieden und Gerechtigkeit ein.“

Erstens wissen praktisch alle religiösen Menschen nicht einmal, WAS sie glauben. Zweitens ist ihnen nicht im Entferntesten klar, dass gerade ÜBERZEUGUNGEN es sind, die sie ganz schnell in Katastrophen führen können. Von „Frieden und Gerechtigkeit“ haben schon Viele herumgefaselt und dann ...

Beispiel: https://www.youtube.com/watch?v=RQr2UR56ZA4

GLAUBENSINHALTE und ÜBERZEUGUNGEN, die nicht ständig kritisch hinterfragt werden, können schnell eine zunächst unbemerkte und dann ungewollte Eigendynamik entwickeln. Schon Glaubensbereitschaft an sich ist gefährlich! „Glaube kann Berge versetzen.“, es fragt sich aber wohin!
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