Mi, 15:22 Uhr
11.01.2017
Aus der Polizeiarbeit
Göttinger Polizisten mit Bodycams
Nachdem am 12 Dezember 2016 durch den Niedersächsischen Innenminister Boris Pistorius der Startschuss zum Einsatz von Bodycams als Einsatzmittel in der Polizei Niedersachsen gefallen war, wurden der Polizeidirektion Göttingen drei von landesweit 20 Bodycams übergeben.....
Seit vergangenem Samstag kommen die drei Geräte im Einsatz- und Streifendienst der Polizeiinspektion Hildesheim als auserwählte Pilotdienststelle zum Einsatz. Insgesamt wurden 20 Polizeibeamtinnen und -beamte an den Bodycams ausgebildet und setzen sie nun im alltäglichen Dienst ein. Erkennbar sind die Polizistinnen und Polizisten an einer gelben Überziehweste mit der Aufschrift "Videoaufzeichnung". Außerdem ist der kameraführende Beamte dazu verpflichtet, die Inbetriebnahme im Vorfeld anzukündigen.
"Die Gewalt gegen Polizeibeamte hat in den letzten Jahren in
Qualität und Quantität zugenommen. Der Einsatz von Bodycams soll
einen zusätzlichen Schutz unserer Polizeibeamtinnen und -beamten
bieten. Als ergänzendes Einsatzmittel zur Eigensicherung sind
Bild-Dokumentationen geeignet, in konfliktträchtigen Situationen zur
Deeskalation beizutragen. In Bundesländern, in denen Bodycams bereits
erprobt wurden, konnten bereits positive Effekte erzielt werden,
indem sie beruhigende bzw. abschreckende Wirkung auf Gewalttäter und
Aggessoren zeigten", so Uwe Lührig, Präsident der Polizeidirektion
Göttingen. Aber auch zum Zweck der Beweisführung können die Kameras
zum Einsatz kommen. So können aufgezeichnete Daten als Beweismittel
im Ermittlungsverfahren dienen.
Der Einsatz von Bodycams in Niedersachsen ist ein Pilotprojekt und
wird zunächst bis zum 31. März 2017 getestet. Aufgezeichnet werden
ausschließlich Bildaufnahmen, da Tonaufzeichnungen zum Zweck der
Eigensicherung gesetzlich aktuell keine Berücksichtigung finden. Die
Polizeidirektion setzt zur Erprobung der Kameras zunächst auf einen
zentralen Standort, um erste Erfahrungen besser vergleichbar zu
machen, die technische Betreuung zu vereinfachen und es nicht zu sehr
dem Zufall zu überlassen, ob eine Streifendienstbesatzung eine Kamera
mit sich führt, denn bei drei Geräten kann fast jedes Streifenteam
mit einem Gerät ausgestattet werden.
Autor: enSeit vergangenem Samstag kommen die drei Geräte im Einsatz- und Streifendienst der Polizeiinspektion Hildesheim als auserwählte Pilotdienststelle zum Einsatz. Insgesamt wurden 20 Polizeibeamtinnen und -beamte an den Bodycams ausgebildet und setzen sie nun im alltäglichen Dienst ein. Erkennbar sind die Polizistinnen und Polizisten an einer gelben Überziehweste mit der Aufschrift "Videoaufzeichnung". Außerdem ist der kameraführende Beamte dazu verpflichtet, die Inbetriebnahme im Vorfeld anzukündigen.
"Die Gewalt gegen Polizeibeamte hat in den letzten Jahren in
Qualität und Quantität zugenommen. Der Einsatz von Bodycams soll
einen zusätzlichen Schutz unserer Polizeibeamtinnen und -beamten
bieten. Als ergänzendes Einsatzmittel zur Eigensicherung sind
Bild-Dokumentationen geeignet, in konfliktträchtigen Situationen zur
Deeskalation beizutragen. In Bundesländern, in denen Bodycams bereits
erprobt wurden, konnten bereits positive Effekte erzielt werden,
indem sie beruhigende bzw. abschreckende Wirkung auf Gewalttäter und
Aggessoren zeigten", so Uwe Lührig, Präsident der Polizeidirektion
Göttingen. Aber auch zum Zweck der Beweisführung können die Kameras
zum Einsatz kommen. So können aufgezeichnete Daten als Beweismittel
im Ermittlungsverfahren dienen.
Der Einsatz von Bodycams in Niedersachsen ist ein Pilotprojekt und
wird zunächst bis zum 31. März 2017 getestet. Aufgezeichnet werden
ausschließlich Bildaufnahmen, da Tonaufzeichnungen zum Zweck der
Eigensicherung gesetzlich aktuell keine Berücksichtigung finden. Die
Polizeidirektion setzt zur Erprobung der Kameras zunächst auf einen
zentralen Standort, um erste Erfahrungen besser vergleichbar zu
machen, die technische Betreuung zu vereinfachen und es nicht zu sehr
dem Zufall zu überlassen, ob eine Streifendienstbesatzung eine Kamera
mit sich führt, denn bei drei Geräten kann fast jedes Streifenteam
mit einem Gerät ausgestattet werden.
