Mo, 22:13 Uhr
16.01.2017
Duderstadt
Spenden sollen Geburtshilfe retten
Vinzenz-Verbund und Krankenhausleitung begrüßen die Einladung der Stadt Duderstadt in die Sitzung des Verwaltungsausschusses am 26. Januar 2017 und werden dieser gerne folgen. Dabei werden auch die Gedanken und Anregungen aufgenommen, die mit der Einladung übersandt wurden.....
Diese Sitzung ist insofern ein wichtiges Gesprächsforum, um mit den gewählten Vertretern aller politischen Kräfte in Duderstadt ins vertiefte Gespräch zu gehen, stellt Verbundgeschäftsführer Dr. Gregor Zehle fest.
Darüber hinaus lädt St. Martini am Samstag, 28. Januar 2017, - Beginn 11:00 Uhr, Ende 13:30 Uhr – interessierte Bürgerinnen und Bürger zum Bürgerdialog in den Konferenzraum im Untergeschoss des Altenpflegeheims ein. Einlass ist ab 10:30 Uhr.
Ab sofort stellt die Förderinitiative St. Martini nach intensiven Gesprächen zwischen Vinzenz-Verbund, Krankenhausleitung, Vertretern und Unterstützern der Förderinitiative sowie Bürgermeister Wolfgang Nolte und dem Abgeordneten Lothar Koch schon jetzt ihr Spendenkonto für zweckgebundene Spenden zum Erhalt der Geburtshilfe zur Verfügung. Die Chance für die Geburtshilfe besteht in einem Ausgleich des Defizits über Spendenmittel.
Stichtag ist der 10. März 2017 – bis zu diesem Stichtag müssen, um die Geburtshilfe bis Ende 2017 erhalten zu können, 125.000 Euro an Spenden eingehen. Dabei müsste jeder der 5 700 Unterstützer der Petition an den Vinzenz-Verbund rund 22 Euro spenden, rechnet Geschäftsführer Markus Kohlstedde vor.
Eine Deckung des anfallenden Defizites ist nach Analysen von Träger und Krankenhausleitung nur über Spenden von Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen der Region möglich. Er habe eine Zusage des Trägers, dass für den Weiterbetrieb der Geburtshilfe bis Ende 2017 ein Spendenbetrag von 125.000 Euro notwendig sei, erklärt Markus Kohlstedde.
Das Defizit des ersten Halbjahres in gleicher Höhe wird der Träger übernehmen. Dieses Spendenziel müsse bis 10. März 2017 erreicht werden, um noch alle organisatorischen und auch arbeitsrechtlichen Weichen für den Weiterbetrieb bis Jahresende stellen zu können. Es gibt in Deutschland allerdings noch kein Beispiel, in dem die langfristige Sicherung einer Krankenhausabteilung per spendenfinanziertem Defizitausgleich gelungen ist, sagt Geschäftsführer Markus Kohlstedde und macht klar: Mich würde es riesig freuen, wenn uns dies hier im Eichsfeld gelingen könnte.
Verbundgeschäftsführer Dr. Zehle ergänzt: Wir wünschen uns, bis Mitte Februar schon eine Tendenz absehen zu können, ob das Spendenziel erreicht werden kann. Allerdings müssten Co-Finanzierung und Betrieb auch langfristig gesichert werden, gibt der Geschäftsführer zu bedenken, und verweist auf den notwendigen Betrag für 2018 in Höhe von rund 250.000 Euro unter den jetzigen Rahmenbedingungen. Ab 2019 wird ein Defizit von bis zu 500.000 Euro prognostiziert aufgrund neuer Anforderungen durch Nachbesetzung der Chefarztposition (aufgrund Renteneintritt), einer weiteren Facharztposition sowie Investitionsbedarfen und steigender Sachkosten.
Daher wird jede Bürgerin, jeder Bürger, jedes Unternehmen oder jede Institution, die die Geburtshilfe in Duderstadt erhalten möchte, gebeten, das Vorhaben mit einer zweckgebundenen Spende zu unterstützen. Markus Teichert, Sprecher der Förderinitiative, erklärt: Wird das Spendenziel bis zum Stichtag 10. März 2017 nicht erreicht, wird die Förderinitiative selbstverständlich alle zweckgebundenen Spenden zurücküberweisen.
Förderinitiative St. Martini – Spendenkonto
Sparkasse Duderstadt
Konto 343 343; BLZ 260 512 60
IBAN DE82 2605 1260 0000 3433 43;
BIC NOLADE21DUD
Zweck: Erhalt der Geburtshilfe 2017
Autor: enDiese Sitzung ist insofern ein wichtiges Gesprächsforum, um mit den gewählten Vertretern aller politischen Kräfte in Duderstadt ins vertiefte Gespräch zu gehen, stellt Verbundgeschäftsführer Dr. Gregor Zehle fest.
Darüber hinaus lädt St. Martini am Samstag, 28. Januar 2017, - Beginn 11:00 Uhr, Ende 13:30 Uhr – interessierte Bürgerinnen und Bürger zum Bürgerdialog in den Konferenzraum im Untergeschoss des Altenpflegeheims ein. Einlass ist ab 10:30 Uhr.
Ab sofort stellt die Förderinitiative St. Martini nach intensiven Gesprächen zwischen Vinzenz-Verbund, Krankenhausleitung, Vertretern und Unterstützern der Förderinitiative sowie Bürgermeister Wolfgang Nolte und dem Abgeordneten Lothar Koch schon jetzt ihr Spendenkonto für zweckgebundene Spenden zum Erhalt der Geburtshilfe zur Verfügung. Die Chance für die Geburtshilfe besteht in einem Ausgleich des Defizits über Spendenmittel.
Stichtag ist der 10. März 2017 – bis zu diesem Stichtag müssen, um die Geburtshilfe bis Ende 2017 erhalten zu können, 125.000 Euro an Spenden eingehen. Dabei müsste jeder der 5 700 Unterstützer der Petition an den Vinzenz-Verbund rund 22 Euro spenden, rechnet Geschäftsführer Markus Kohlstedde vor.
Eine Deckung des anfallenden Defizites ist nach Analysen von Träger und Krankenhausleitung nur über Spenden von Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen der Region möglich. Er habe eine Zusage des Trägers, dass für den Weiterbetrieb der Geburtshilfe bis Ende 2017 ein Spendenbetrag von 125.000 Euro notwendig sei, erklärt Markus Kohlstedde.
Das Defizit des ersten Halbjahres in gleicher Höhe wird der Träger übernehmen. Dieses Spendenziel müsse bis 10. März 2017 erreicht werden, um noch alle organisatorischen und auch arbeitsrechtlichen Weichen für den Weiterbetrieb bis Jahresende stellen zu können. Es gibt in Deutschland allerdings noch kein Beispiel, in dem die langfristige Sicherung einer Krankenhausabteilung per spendenfinanziertem Defizitausgleich gelungen ist, sagt Geschäftsführer Markus Kohlstedde und macht klar: Mich würde es riesig freuen, wenn uns dies hier im Eichsfeld gelingen könnte.
Verbundgeschäftsführer Dr. Zehle ergänzt: Wir wünschen uns, bis Mitte Februar schon eine Tendenz absehen zu können, ob das Spendenziel erreicht werden kann. Allerdings müssten Co-Finanzierung und Betrieb auch langfristig gesichert werden, gibt der Geschäftsführer zu bedenken, und verweist auf den notwendigen Betrag für 2018 in Höhe von rund 250.000 Euro unter den jetzigen Rahmenbedingungen. Ab 2019 wird ein Defizit von bis zu 500.000 Euro prognostiziert aufgrund neuer Anforderungen durch Nachbesetzung der Chefarztposition (aufgrund Renteneintritt), einer weiteren Facharztposition sowie Investitionsbedarfen und steigender Sachkosten.
Daher wird jede Bürgerin, jeder Bürger, jedes Unternehmen oder jede Institution, die die Geburtshilfe in Duderstadt erhalten möchte, gebeten, das Vorhaben mit einer zweckgebundenen Spende zu unterstützen. Markus Teichert, Sprecher der Förderinitiative, erklärt: Wird das Spendenziel bis zum Stichtag 10. März 2017 nicht erreicht, wird die Förderinitiative selbstverständlich alle zweckgebundenen Spenden zurücküberweisen.
Förderinitiative St. Martini – Spendenkonto
Sparkasse Duderstadt
Konto 343 343; BLZ 260 512 60
IBAN DE82 2605 1260 0000 3433 43;
BIC NOLADE21DUD
Zweck: Erhalt der Geburtshilfe 2017